Hubschrauberlandeplatz auf dem Kalkberg stoppen

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Vorschlag Nr. 578 von gkrost am 04.11.2011 - 21:04 Uhr

Kategorie: Sparen (andere Themen)

Hubschrauberlandeplatz auf dem Kalkberg stoppen

Kategorie: Sparen (andere Themen)
Stadtbezirk: Kalk
Sparvorschlag

Der geplante Hubschrauberlandeplatz auf dem Kalkberg könnte sich für die Stadt zu einem teuren Projekt entwickeln. In nicht öffentlicher Sitzung wurde Ende Oktober über eine Belastung des Grundwassers mit Cyanid informiert.

Die bisherigen Kosten für die provisorischen Landeplätze (momentan am Flughafen Köln-Bonn), die Kosten für Auflagen durch den Düsseldorfer RP sowie die Kosten für Altlasten-Übernahmen beliefen sich bereits 2009 auf einen zwei-stelligen Millionenbetrag. Und es es noch kein Stein auf dem Kalkberg bewegt worden.

Projekt-Desaster wie diese dürfen in Köln zukünftig nicht mehr stattfinden! Es fehlt Transparenz und damit die Kontrollmöglichkeit durch den Bürger.

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Kommentar Nr. 1

Re: Hubschrauberlandeplatz auf dem Kalkberg stoppen

1

Wohin dann mit dem Hubschrauber? Vom Kankenhaus Merheim musste der aufgrund der neuen Wohnbebauung weg. Das obwohl er schon seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten dort stationiert war.

Kommentar Nr. 4

Re: Hubschrauberlandeplatz auf dem Kalkberg stoppen

4

Dann haben die in Merheim für die Bebauung verantwortlichen wohl die "richtigen" Verbindungen gehabt ...
Standortfragen sind immer diffizil. Der Einsatzradius des Hubschraubers beträgt lt. Betreiber 50-70km. Was spricht also gegen den Flughafen Köln-Bonn?

Kommentar Nr. 7

Re: Hubschrauberlandeplatz auf dem Kalkberg stoppen

7

Ich finde es nicht korrekt, dass der Hubschrauber vom Klinikum Merheim verschwinden musste. Dort stand er eigentlich ganz gut. Ich frage mich manchmal, ob ich nicht ein Häuschen neben einer Autobahn bauen soll, um dann festzustellen, dass die Autobahn laut ist und weg muss!
Der Christoph 3 wird vor allem im Stadtgebiet Köln eingesetzt. Unter anderem auch zur Unterstützung bei Personen im Rhein. Je zentraler er stationiert ist, desto schneller kann er also am Einsatzort sein. Die Argumentation, dass die umliegenden Kreise und Vororte eher profitieren, wenn er am Flughafen Köln/Bonn beheimatet ist, gilt natürlich nur für alles was südlich der Innenstadt liegt. Damit profitiert das dünnbesiedelte Ahrweiler und für die dichtbesiedelten Kreise Düren, Leverkusen, Dormagen und Mönchengladbach ergibt sich eine deutliche Verschlechterung.
In Köln gibt es eine Menge Landemöglichkeiten. Neben vielen Grünflächen, auch Sportanlagen, Plätze, breite Straßen. Die restliche Strecke wird der Notarzt dann ggf. von der Polizei zum Einsatzort gefahren.
Zu bedenken ist auch, dass für die Landungen am Flughafen Gebühren anfallen. Außerdem müssen Container für die Besatzungen angemietet werden. Auch dies verursacht nicht unerheblich Kosten. Die Unterbringung im Container ist der Besatzung auf Dauer kaum zumutbar.
Daher muss ein sinnvoller Standort gefunden werden. Es spricht meines Erachtens nicht viel gegen den Kalkberg. Eventuell muss man den direkten Anwohnern passiven Schallschutz anbieten.

Kommentar Nr. 8

Re: Hubschrauberlandeplatz auf dem Kalkberg stoppen

8

Ich kann Herrn Krause voll und ganz Zustimmen.

Kommentar Nr. 2

Re: Hubschrauberlandeplatz auf dem Kalkberg stoppen

2

Ich hoffe, dass Sie niemals auf den Rettungshubschrauber angewiesen sind.
Dieser ist für alle Kölner Bürger, und dem Umland eine Bereicherung in der Lebensrettung.

Mit den besten Grüßen ein Lehrrettungsassistent.

Kommentar Nr. 5

Re: Hubschrauberlandeplatz auf dem Kalkberg stoppen

5

Sehr geehrter Herr Lehrrettungsassistent,

offensichtlich haben Sie mein primäres Anliegen nicht verstanden. Lesen Sie in Ruhe noch einmal nach.
Nichtsdestotrotz: wo liegt die von Ihnen angesprochene Bereicherung für die Stadt Köln? Der Betreiber gibt einen Einsatzradius von 50-70km und vMax des Fluggerätes mit 230km/h an. CGN liegt ca. 10km Luftlinie von der Innenstadt entfernt. Die "Notfall-Landeplätze" für einen Hubschrauber in der Stadt dürften eher begrenzt sein. (Grünanlagen, vielleicht einige Landeplätze von Krankenhäusern, evt. Bürohäuser ?) Von CGN als Standort dürften demnach die Kölner Vororte und umliegende Kreise viel eher profitieren.

Kommentar Nr. 6

Re: Hubschrauberlandeplatz auf dem Kalkberg stoppen

6

Ich glaube eher, das dies ein Machtkampf zwischen der Stadt Köln, und der Familie des Verstorbenen Klägers ist.
Es kann nicht sein das die Bevölkerung aufgrund solcher Aktionen darunter leidet.
Man muß auch an die Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr der Stadt Köln und der beteiligten Hilfsorganisationen denken.
Sie können sich ja gerne mal an die Berufsfeuerwehr der Stadt Köln wenden, wenn Sie Gesprächsbedarf haben.
Dort wird man Ihnen gerne Weiterhelfen, dann dafür ist Ihre Feuerwehr da.

Mit den besten Gesundheitlichen Grüßen.

Kommentar Nr. 3

Re: Hubschrauberlandeplatz auf dem Kalkberg stoppen

3

Vielen Dank für Ihren frommen Wunsch. Es geht mir hier aber primär um den "Eiertanz" im Entscheidungsprozess um einen Standort und die damit verbundenen Kosten. Informationen zu diesem Projekt wurden nie auch nur annähernd transparent dargeboten. Das Projekt steht vermutlich exemplarisch für eine Vielzahl von Projekten in der Stadt und das MUSS aufhören !!!

Kölns Ex-OB Burger traf bei einer wenige Monate zurückliegenden Podiumsdiskussion zur Zukunft des rechtsrheinischen nicht umsonst folgende Feststellung: "Wir in Köln machen nie Pläne, denn sonst könnten wir nicht mehr so schön klüngeln."

Kommentar Nr. 9

Re: Hubschrauberlandeplatz auf dem Kalkberg stoppen

9

Es ist überhaupt keine Notwendigkeit da eine "Garage für 2 Hubschrauber" zwischen mehreren Wohngebieten zu bauen. Momentan funktioniert die Rettung aus der Luft vom Flughafen aus.
Es ist unverständlich, warum ein so teures Projekt durchgezogen werden soll.

Kommentar Nr. 10

Re: Hubschrauberlandeplatz auf dem Kalkberg stoppen

10

Ja, sie funktioniert. Aber zu Lasten des Kölner Nordens und der anliegenden nördlichen Gemeinden. Fakt ist, dass sich durch den südlichen Standort am Flughafen das Einsatzgebiet nach Süden verschoben hat. Dadurch fällt in den dichtbesiedelten Städten Düsseldorf und auch noch Mönchengladbach der Christoph 3 als möglicher Notarzt aus. Davon profitierer dann aber die dünnbesiedelten Gemeinden in Rheinland-Pfalz, die nun sowohl vom Christoph 23 aus Koblenz als auch vom Christoph 3 aus Köln bedient werden können. Das kann nicht im Sinne der schnellen Rettung sein.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Stadt Köln im Kölner Norden wahrscheinlich noch weitere Rettungswachen mit Notarzt bauen muss, da der Christoph 3 vom Flughafen aus die geforderte Maximalzeit nicht erreichen kann.
Der Standort am Flughafen, dem fast südöstlichsten Punkt der Metropole ist mit Sicherheit nicht der optimale Startplatz für einen Rettungshubschrauber.
Hinzu kommt, dass der Start sich durch den übrigen Flugverkehr verzögern kann.