B-292
Vorschlag B-292 von iLoop, 11. Januar - 0:16

Rettung Kulturbunker Köln-Mülheim

Die Stadt Köln hat beschlossen die letzte Kulturstätte in Köln Mülheim zu schliessen. Dies darf nicht passieren, denn Mülheim selbst hat ohnehin kaum etwas zu bieten.
Für den Stadtbezirk und die Stadtteile heißt dies, dass Kultur als ein wesentlicher Faktor ihrer Entwicklung politisch nicht gewollt ist. Dies in einem Umfeld, das nicht umsonst von der Europäischen Gemeinschaft, dem Bund und dem Land NRW als besonders strukturschwach gefördert wird. Dies zu einem Zeitpunkt, wo Mülheim 2020 die Kulturstätte ‚Kulturbunker’ bei der Durchführung der verschiedenen Maßnahmen als feste Größe eingeplant hat

  • Sparvorschlag
  • Mülheim

Kommentare

Die Kürzung ist teurer

Das Kulturamt kann in ihren Haushalt tatsächlich 80.000€ im Jahr einsparen, wenn der Kulturbunker e.V nicht mehr gefördert wird.
Für den Gesamthaushalt der Stadt heißt dies konkret, dass die Gebäudewirtschaft das Baudenkmal unterhalten muss. Dies wird ungefähr mit 40.000 € zu Buche schlagen, wenn das Haus nicht genutzt wird.
Momentan wendet der Verein 70.000 € im Jahr für Erhaltung und den Betrieb auf. Die Gebäudewirtschaft (Anfrage 2012) würde hier bei Betrieb des Hauses ungefähr 90.000 € veranschlagen.
Zum andern, und dies bildet die wirklich große potentielle Belastung, besteht die Gefahr dass die Stadt die Fördermittel des Landes (4,5 Mio DM) für die Sanierung und den Umbau des Hochbunkers aus dem Jahr 1998-2000 zurückzahlen muss.
(2000) 4,5 Mio DM = 2,30 Mio €. Bedingung für die Förderung des Landes war die Verpflichtung der Stadt den Bunker 20 Jahre als Kulturort zu nutzen.
Dies sind 2,3Mio€/20 Jahre Zweckbindung= 115.040,67 €/Jahr. Das mal 7 (2020-2013) macht eine Summe von 805.284,71 €, die die Stadt möglicherweise an das Land zurückerstatten muss.

Der immaterielle Schaden in Bezug auf die behinderte Entwicklung des Kölner Nord Ostens und die Vergeudung der Ressource eines bürgerschaftlichen Engagements sind dabei Größen, die nicht zu bilanzieren sind, aber ebenso mittel und langfristig den Haushalt der Stadt Köln belasten werden.

wunderbar erklärt....

.... und beschrieben. Vielen Dank!

Selbst wenn das Kulturamt 80.000€ spart

So muss von anderer Stelle deutlich mehr gezahlt werden. Die Stadt scheint selbst immer wieder zu vergessen das es schlussendlich aus einem "Pott" kommt! Ich bin mehr als erstaunt darüber.

Rettung KuBu Mülheim

Die kulturelle Szene im Stadtbezirk Mülheim muss weiter gefördert werden. Es darf nicht nur Geld in die Großprojekte fließen. Kulturstätten wie der KuBu, die die Kleinkunstszene fördern und lokal Veranstaltungen bieten, haben einen unschätzbaren Wert für die Stadt, die sich doch so gerne als Großstadt, Weltstadt, Kulturstadt und Offene Metropole am Rhein sieht.

Keine Investitutionen verbrennen

Als Brücke zwischen verschiedenen Kulturen und sozialen Schichten ist der Kulturbunker mit seiner Arbeit gerade im Sozialraum Mülheim unverzichtbar.
Kulturelle und soziale Verarmung hätte in Mülheim, einem benachteiligten Stadtteil,in dem Intergration erst noch gelingen muss,unkalkulierbare Folgekosten.

'Kürzung' ist absoluter Unsinn

Der Wegfall des Kulturbunker wäre ein enormer Verlust, nicht nur für unseren Veedel:
kein Veranstaltungsort in Mühlheim = kein Veranstaltungsort für gesamt Nordköln.

Obendrein würde die Schließung, wie bereits schon in anderen Kommentaren genannt, wesentlich teurer werden, als wenn der Bunker weiter wie im jetzigen Zustand geöffnet bleibt.

Lasst uns unseren Kulturbunker!

Kulturbunker

Das Abschaffen von Kulturraum zieht automatisch Barbarei nach sich. Es wird fast immer an den falschen Stellen gespart!

Kulturelles Leben fördern und nicht verhindern

Ich habe keine Ahnung von Finanzen oder wie es um die genaue Kulturförderung in Köln-Mülheim steht aber ich weiß dass das Angebot wenn nur sehr gering ist und mir im wesentlichen nur der Kulturbunker ins Auge fällt wenn ich mich in meinem Viertel umschaue.
Desweiteren weiß ich das es vielen Anwohnern genau so geht und uns durch den Wegfall des "KuBu" ein wesentlicher Bestandteil des kulturellen Lebens fehlen würde.
Kulturelles Leben und Verständigung sollte gefördert (was z.Z. scheinbar nicht möglich ist) aber zumindestens nicht verhindert werden,
insbesondere nicht durch Schließung eines etablierten Standortes wie den Kulturbunker.

Kulturelles Leben fördern und nicht verhindern

Kulturelles Leben fördern und nicht verhindern
Ich habe keine Ahnung von Finanzen oder wie es um die genaue Kulturförderung in Köln-Mülheim steht aber ich weiß dass das Angebot wenn nur sehr gering ist und mir im wesentlichen nur der Kulturbunker ins Auge fällt wenn ich mich in meinem Viertel umschaue.
Desweiteren weiß ich das es vielen Anwohnern genau so geht und uns durch den Wegfall des "KuBu" ein wesentlicher Bestandteil des kulturellen Lebens fehlen würde.
Kulturelles Leben und Verständigung sollte gefördert (was z.Z. scheinbar nicht möglich ist) aber zumindestens nicht verhindert werden,
insbesondere nicht durch Schließung eines etablierten Standortes wie den Kulturbunker.

Stärken fördern!

Die Stärken (Organisationen, Initiativen und Engagement), die Mülheim bereits aufzuweisen hat, gehören gefördert und nicht geschwächt.

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