B-174
Vorschlag B-174 von THOMASWEBER74, 09. Januar - 10:40

Keine kostspielige Unterbringung von Asylbewerbern in Hotels oder Pensionen

Die Stadt Köln soll künftig keine Asylbewerber mehr in Hotels oder Pensionen unterbringen und bestehende Einquartierungen dieser Form schnellstmöglich beenden. Denn in Zeiten knapper Kassen und Sparzwang auf allen Gebieten kann eine kostspielige Unterbringung von Asylbewerbern in Hotels und Pensionen keine wirkliche Alternative mehr sein. Für die ständig steigende Zahl von Asylbewerbern müssen stattdessen kostengünstige Unterbringungsmöglichkeiten, vorzugsweise in Sammelunterkünften in bereits vorhandenen Liegenschaften im öffentlichen Besitz, gefunden werden.

  • Sparvorschlag
  • Gesamt Köln

Hinweis der Moderation

Liebe Teilnehmende,
dieser Vorschlag wird sehr kontrovers und leider oftmals auch regelverletzend diskutiert. Die Moderation war daher gezwungen, viele Kommentare zu verwarnen oder aufgrund von Verletzungen der Spielregeln sogar auszublenden. Wir bitten Sie daher auf die Spielregeln zu achten und freuen uns auf alle Kommentare die zu einer Versachlichung der Diskussion beitragen.
Mit freundlichen Grüßen
Das Moderationsteam

Ergänzung vom 10.01.2013: Gemäß der Spielregeln ist auch die Werbung für Parteien und Organisationen nicht erlaubt (siehe den Punkt "Bleiben Sie beim Thema!"). Wir bitten daher darum, diese in Zukunft zu unterlassen, andernfalls werden auch diese Stellen durch die Moderation gesperrt.

Hinweis der Verwaltung

Aktualisiert am 10.01.2013, 17:30 Uhr

Liebe Teilnehmende,

dieser Vorschlag wird hier seit seiner Veröffentlichung ausführlich diskutiert. Leider ist es nicht zu übersehen, dass es vielen gar nicht um das sachliche Thema Haushaltseinsparung durch veränderte Unterbringung von Asylbewerbern geht, sondern dieser Bürgervorschlag und auch das Forum des Bürgerhaushaltes sachfremd und polemisch missbraucht werden. Um das zu verhindern, hätten wir den ganzen Diskussionsstrang einfach schließen können. Aber dann hätten wir den ernsthaft Diskutierenden keine Möglichkeit mehr gegeben, ihre Argumente auszutauschen.

Die Kommentare gehen weiter und der Anteil an Bemerkungen, die dieses Thema in eine bestimmte Ecke stellen wollen, ist unübersehbar. Dennoch werden wir diesen Strang  - derzeit - nicht schließen, zumal sich inzwischen auch die Gegenmeinungen häufen. Jeder kann sich ein eigenes Bild über die laufende Diskussion machen. Die externe Moderation wird weiter auf die Einhaltung unserer Spielregeln achten und beispielsweise rassistische oder Kommentare, die bestimmte Personengruppen herabwürdigen, löschen.

Zur Versachlichung der Diskusssion haben wir die zuständige Fachverwaltung um erläuternde Informationen gebeten und heute hier eingestellt:

Erläuterung zur Praxis der Unterbringung von Asylbewerbern
Die Stadt Köln ist gesetzlich zur Unterbringung der ihr zugewiesenen Flüchtlinge verpflichtet. Steigt die Anzahl der Asylbewerber in der Bundesrepublik, erhöht sich auch die städtische Unterbringungsverpflichtung nach einem entsprechenden bundesweiten Verteilungsschlüssel, was aktuell der Fall ist. Frühere Kasernengelände sind nicht mehr verfügbar (abgerissen, Flächen anderweitig genutzt für Wohnungsbau oder Gewerbe). Aktuell sind keine weiteren Standortschließungen auf dem Stadtgebiet Köln absehbar. Die Verwaltung sondiert den Markt ständig, weil die verfügbaren Kapazitäten in den Flüchtlingswohnheimen derzeit nicht ausreichen. Möglichkeiten zur Einrichtung von Sammelunterkünften bestehen aktuell nicht. Diese wären aber auch nicht automatisch günstiger.

Daher ist Ziel der Stadt eine Unterbringung in Wohnungen, was nicht nur menschenwürdiger, sondern im Ergebnis auch billiger ist. Jedoch hat der Kölner Wohnungsmarkt diese Kapazitäten nicht, deshalb baut die Stadt zum Teil selbst. Solange der Wohnraum nicht ausreicht, muss die Stadt alle verfügbaren Möglichkeiten nutzen und tut dies auch. Sobald städtische Wohnversorgungsmöglichkeiten wieder zur Verfügung stehen, werden die vorübergehend zur Unterbringung genutzten Hotel- und Pensionsplätze umgehend wieder abgebaut.

Mit freundlichen Grüßen

Die Redaktion der Stadt Köln

Abstimmung
Ergebnisse
Ich unterstütze den Vorschlag
338
Pro Stimmen
Ich lehne den Vorschlag ab
363
Contra Stimmen
701 Bewertungen

Kontakt

Ihre Ansprechpartner/innen bei der Kämmerei der Stadt Köln

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