Kommentare

Besserverdienende in städtischen Kitas

Ich gehöre zur Klasse der Spitzenverdiener und schicke meine beiden Kinder bewusst und gerne in die städtische Kita. Und ich wäre gerne bereit, in eine Erhöhung des Beitragssatzes (oder besser: den Wegfall der Beitragsfreien 18Monate) zu investieren, wenn dort mal endlich mehr Erzieher zum Wohle der Kinder eingestellt würden - wäre direkt eine Einsparung in Richtung der Arbeitslosigkeit senken...

Polemisch, aber im Grunde richtig

Gutverdiener brauchen wahrlich keine Befreiung von Gebühren für die letzten 18 Monate. Verstehe ich auch nicht, was sich die Regierung dabei gedacht hat.

;)

Ich sag es immer: Familienpolitik ist vergnügungssteuerpflichtig! Auch so lassen sich Einnahmen erhöhen...

Um eine größere Gewichtung

Um eine größere Gewichtung für die KITAS und die Arbeiter der Mitarbeiter zu erzielen, sollten sie mit den Schulen auf eine Ebene gesetzt werden. Also eher Beitrags FREI.

Bin zwar nicht für eine Reichensteuer, ...

aber in Anbetracht der hohen Summe von 480.000 p.a. halte ich das für eine gute Maßnahme. Letzlich profitieren Besserverdienende von der kommunal geförderten Kinderbetreuung. Hier wäre eine Möglichkeit, etwas an die Gemeinschaft zurückzugeben und sozial schwächere Familien indirekt zu entlasten.

höhere Beiträge für Besserverdienende

würde nur dazu führen, dass diese Kinder in private Kindergärten kämen und die Unterschichtkinder unter sich bleiben. Es wäre eine frühzeitige "Klassentrennung" schon der Kinder

KITA-Gebühren

Gerade sind in NRW die Studiengebühren abgeschafft worden und hier sollen die KITA-Gebühren erhöht werden. Warum sollen gerade diejenigen belastet werden, die Kinder haben, auch wenn sie mehr verdienen! Unsere Gesellschaft braucht dringend mehr Kinder und da sollen keine zusätzlichen Belastungen geschaffen werden.

Abwägung

Nachdem ich alle Kommentare zu dem Thema gelesen habe, habe ich mit "nein" gestimmt.
Ich gehöre selbst zu den gut verdienenden Personen und müßte womöglich ab 2013 mehr für mein Kind bezahlen. Aber das ist nicht der Grund.
Die angesprochene Negativ-Selektion bereits im frühesten Kindesalter (Unterschicht=städt. Kita ("Verwahranstalt?" vs. privater Einrichtung) würde sich tatsächlich verschärfen, wenn sich der Höchstbeitrag den privat üblichen Sätzen annähern würde. Ich würde darüber auch nachdenken.

Ebenfalls ein gutes Argument

Der Gedanke ist für mich nachvollziehbar ...

Soll der Abschreckung dienen

Falls man es schaft in der Stadt Köln einen in erreichbarer Entfernung liegenden Kindergartenplatz bekommt, soll dieser noch teurer werden als bisher (wenn man nicht zum Mindestlohn arbeitet, zahlt man für die U3-Betreuung jetzt schon fast 400 Euro - 341,07 Euro + Essensgeld - dieser Beitrag gilt ab einem Jahresbruttoeinkommen von 61.355,- Euro für die Familie). Die Erhöhung der Kita-Gebühren würde aber vielleicht dazu führen, dass mehr Mutter oder Väter das Kind länger zu Hause betreuen, was die Stadt Köln dann bei der Betreuungquote wie besser aussehen lässt.

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