Kommentare

Jahreseinkommen

Im Grunde finde ich eine stärkere Abstufung gerecht, wenn man schon Beiträge erhebt. Allerdings besteht dann die Gefahr, das Doppelverdiener richtig benachteiligt werden. Vielleicht verstehe ich es auch falsch, aber das liest sich wie Art Herdprämie.

Genau richtig

Nein, Sie sehen das genau richtig. Als Dopplverdiener ist man benachteiligt, denn man kommt dann fast immer über die 78000 brutto. Die Frau bzw. derjenige Elternteil, der nach der Erziehungszeit wieder arbeiten geht wir doppelt bestraft. Man leistet seinen Beitrag und zahlt Steuern und Sozialbeiträge und muss obendrein knapp 500€ wieder abgeben. Denn soviel wird die KITA wohl teurer werden für U3.
Die Stadt weigert sie übrigens vehement eine genaue Zahl zu veröffentlichen wie teuer die Beiträge werden sollen. Das muss man sich mal vorstellen, dass vom Bürger eine objektive Meinungsbildung erwartet wird, man aber nicht gewillt ist, genaue Zahlen zu veröffentlichen. Wie soll man diese Art der Verschleierungspolitik verstehen? Mehrere offizielle Anfragen bei der Stadt Köln laufen ins leere. Entweder weiß keiner Bescheid oder O-Ton: man möchte diese Info noch nicht an die Bürger weitergeben. Achtung Moderationsteam: *Ironie an* das ist aber eine sehr schöne Art der Mitbestimmung *Ironie aus*

Die wollen nur die "besser

Die wollen nur die "besser verdienenden Kinder" zu den privaten KiTas treiben. So schaffen die es bestimmt!
Ziemliche Frechheit, so einen Vorschlag hier einzustellen mit tollen Sparsummen ohne weitere Infos / Auskünfte. Siehe auch meinen Beitrag weiter unten!

Kita Kosten

Ich sehe das ganz genauso wie hwarth. Man fängt an nachzudenken, ob man nicht nach Düsseldorf ziehen sollte, wenn man Kinder hat. Irgendwo muss auch eine Grenze erreicht sein.

Veröffentlichung der geplanten (höheren) Beiträge

Ich pflichte "decibadboy" bei. Auch ich habe versucht, Infos zu der geplanten Höhe der KiTa-Beiträge zu erhalten.

Damit die Moderation meinen Beitrag findet hier noch ein Schlagwort:
VERARSCHEN können sich die Kölner Eltern auch selbst!!

MODERATION:
Bitte leiten Sie diese ANFRAGE an die entsprechende Stelle weiter:
Die Stadt Köln soll dezidiert den derzeitigen Stand ihrer Pläne zu den Gebührenstaffeln veröffentlichen!!
Das geht bei Fragen zu anderen Themen ja auch!! Besten Dank!

Hinweis der Moderation

Hinweis der Moderation

Liebe Teilnehemende,

bitte verzichten Sie auf Aussagen, wie "verarschen", da diese andere Teilnehmende verletzen könnten und einem konstruktiven Dialog im Weg stehen.

Bei allem Ärger zur Sache, bleiben sie bitte sachlich und respektvoll.

Ihr Anfrage wurde an die Redaktion weiter geleitet.

Beste Grüße,

Katja Kockel (Moderation)

Verletzen???

Das witzige an der Sache ist ja, dass mit verar.... ja gar kein anderer Teilnehmer angesprochen war, sondern ja eigentlich die Stadt.
Egal, freut mich, dass meine Meinung geteilt wird und auch andere Infos einholen wollen. Ich glaube nur nicht, dass dabei was rauskommt, denn dann würde wohl ein Großteil der Betroffenen auf Privat oder Tagesmütter umsteigen. Damit könnten die 480000 auch nicht eingespart werden. Also lieber dem Bürger dumm halten.
Habe zu dem Thema eine Email mit der Bitte um Auskunft und überdenken des Sachverhalts direkt an den Oberbürgermeister geschickt. Wen wunderts

Keine Antwort

...keine Antwort!
Übrigens finde ich es schade, dass scheinbar viele nur auf "stimme ich zu" klicken ohne einen Kommentar abzugeben. Denn scheinbar lehnt der Großteil der Menschen, die einen Kommentar geschrieben haben, diesen Vorschlag ab. Ob die Stadt dies bei Ihrer Entscheidungsfindung berücksichtig?
Achtung, rhetorische Frage!

Katze aus dem Sack

So dele, unsere Diskussion hat zumindest mal die Fakten zu Tage befördert.

Das "witzige" an der Berechnung des "Einkommens" ist ja, dass nur die positiven Einkünfte zählen, also alle steuerlich sonst relevanten Tatsachen ausgeblendet werden.

So erreicht man nicht besonders schwer als Doppelverdiener in einem einigermaßen qualifizierten Beruf die Schwelle von 100 TEUR, wenn man z.B. noch Mieteinnahmen von einer von der "Oma" geerbten Wohnung oder ähnliches erzielt, ist es noch leichter.

Einziger Trost bleibt, dass von der theoretischen Mehrbelastung von rd. 1300 EUR p.a. nur netto ca. 950 EUR übrig bleiben (2/3 der Kinderbetreuungskosten bei 40% Steuersatz).

Bei 450 EUR p.M. für einen "U3-Platz" ist man allerdings tatsächlich nicht mehr weit von den 600 bis 700 EUR entfernt, für die man einen Platz in einer privaten KiTa bekommt.

Zweifel an den erhofften Mehreinnahmen sind angebracht....

Widerspricht der Familienpolitik der Bundesregierung

War nicht gewünscht die Anzahl der Kinder bei Akademikern zu erhöhen? Gehörte es nicht auch zu den Zielen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erhöhen und beiden Partnern den Einstieg in den Beruf wieder zu ermöglichen und auch schmackhaft zu machen?

Was soll dann dieser Vorschlag? 78TEUR sind sehr schnell über zwei Einkommen erreicht. Die Betroffenen, meist in qualifizierten Berufen arbeitenden Menschen, müssen ohnehin schon extrem organisieren, um bei den schlechten Betreuungszeiten (bis 16:30) ihre Stellen überhaupt auszufüllen.
Dazu wird nicht selten schon zusätzliche Hilfe (Babysitter, ergänzende Tagesmutter) in Anspruch genommen und bezahlt.
Zusätzlich beteiligt man sich indirekt über deutlich höhere Steuern und Sozialversicherungsbeiträge an der Finanzierung der Kinderbetreuung.

Ich denke das sollte reichen. Eine weitere Erhöhung der KiTa-Beiträge für alle Einkommensgruppen ist nur statthaft, wenn auf der anderen Seite die Leistungen erhöht werden. Zum Beispiel und zuerst durch bessere Betreuungszeiten und mehr Plätze!

Traurig natürlich dass Düsseldorf selbst, als auch andere Bundesländer (Rheinland-Pfalz) diese zusätzliche finanzielle Belastung von Familien schon längst abschaffen konnten und wir in die andere Richtung gehen sollen.

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