Kommentare

Ja,

Tagesmütter kosten viel mehr

Stimmt nicht

Das stimmt so leider nicht ganz, denn für 450€ bekommt man durchaus eine Tagesmutter für 6-7h am Tag. Die Stadt bezuschusst dies auch noch. Wo wir wieder bei dem Thema sind, dass die Differenz zwischen privat und städtisch immer kleiner wird.

Danke auch an Koelner123! Der Kommentar an die Moderation war wirklich hilfreich. Und ja Doppelverdiener mit Miteinahmen und nur positive Einkünfte, da geht das ganz schnell! Versteht mich nicht falsch, man kann mit so einem Einkommen die KITA nicht umsonst haben aber 200€ wäre durchaus fair für U3 45h. Und man kann sich auch mal ganz ehrlich fragen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass diese Klientel dem Staat mal auf der Tasche liegen wird... oder ob man nicht jeden Monat genug an Abgaben abdrückt!

Kostenlose Kita. Ab Sofort und für alle.

Jedem Kind sollte ein kostenfreier Kitaplatz bis zur Einschulung zustehen. Ungerechtigkeiten in der Entlohnung und Besteuerung sind ein anderes Thema.

Ungerecht

Wahrscheinlich stimme hier auch Leute ab, die keine Kinder haben. Selbst MIT Kita ist es nicht so, dass Kindererziehung für Eltern ein Zuckerschlecken wäre. Warum sollen gerade Eltern bestraft werden? Während das Studium ziemlich gebührenfrei ist, kostet die Kita pro Kind für Normlverdiener 4.000 Euro pro Jahr. Das ist nicht gut! Ohne Kinder wird unsere Gesellschaft ein Problem haben, deshalb sollten Eltern auch von der Allgemeinheit unterstützt werden. Ich bin für Steuererhöhung in höheren Einkommensklassen FÜR JEDEN, egal ob er ein Kind hat oder nicht. DAMIT ließen sich Kitas gut ausbauen!

Da ist was dran....

Zumindest in Westdeutschland und speziell in Großstädten wie Köln hat man prinzipiell die Wahl zwischen Kinder und Karriere. Selbst 45 Stunden Betreuung (was ja erstmal viel klingt) reichen inkl. Fahrzeiten nicht aus, um eine "normale" 40-Std.-Woche zu organisieren, wenn beide Elternteile Vollzeit arbeiten, von Überstunden, Dienstreisen etc. ganz zu schweigen.
Sonst müßte man jeden Tag die Kids um 6.30 h spätestens aus dem Bett werfen um Punkt 7.30 h vor der KiTa zu stehen (falls alles klappt).
Dafür "dürfen" die Eltern in Köln dann derzeit runde 310 EUR p.M. inkl. Essen zahlen, wohlgemerkt bei einem Kindergeld von 184 EUR.
Wer wundert sich da noch, dass sich viele intelligente Paare gegen Kinder entscheiden und das Thema lieber den ohnehin Chancenlosen in diesem Land überlassen...
...die übrigens dann von ihren Eltern und Großeltern mit Hartz 4 in der 3. Generation später UNSERE Rente bezahlen sollen...
Glückwunsch, nur weiter so!

Lieber Teilnehmer,

Hinweis der Moderation

ich möchte Sie bitten sachlich zu bleiben und Äußerungen wie "Wer wundert sich da noch, dass sich viele intelligente Paare gegen Kinder entscheiden und das Thema lieber den ohnehin Chancenlosen in diesem Land überlassen...
...die übrigens dann von ihren Eltern und Großeltern mit Hartz 4 in der 3. Generation später UNSERE Rente bezahlen sollen...
Glückwunsch, nur weiter so!" zu vermeiden, da sich dadurch andere Personen angegriffe fühlen könnten. Nur durch eine sachliche Argumentation kann ein fairer und konstruktiver Dialog gewährleistet werden.

Danke.

Beste Grüße

Laura Welsch (Moderation)

Trifft den Punkt

Vielen Dank, es trifft den Punkt! Wir haben uns für ein Kind entschieden und sind glücklich damit. Aber es wird eins bleiben, denn wir möchten unseren Lebensstandard auch nicht noch mehr verschlechtern. Ich kann aber heutzutage jede Familie sehr gut verstehen, die sich gegen Kinder entscheiden. Außerdem ist man bei U3 schon bei 400 bzw. 460€.
Schade, dass man in dieser Stadt dafür bestraft wird, dass man eine teure Ausbildung bzw. Studium gemacht hat und damit Anspruch auf einen qualifizierten Arbeitsplatz hat und jeden Tag hart arbeiten geht. Es kann scheinbar auch einfacher gehen...

Grenzsteuersatz ist "Bestrafung" genug

Über ca. 50.000 Euro greift der höchste Grenzsteuersatz. Dann gehen ca. 50 % des verdienten (!) Geldes über ESt, SolZ und ggf. KiSt an den Staat.
Die "Bestrafung" von mehr Leistung ist damit m.E. bereits weit überschritten. Wenn nun zusätzlich Beiträge erhöht werden, die die Kaufkraft des Einkommens effektiv schmälern, will irgendwann keiner mehr auf Risiko mehr erreichen, wird am liebsten Beamter mit zwei Kindern. Denn dann hat man in etwa das Nettolebenseinkommen eines Abteilungsleiters in der freien Wirtschaft, der sich mit Grenzsteuersätzen im kommunistischen Bereich herumschlagen muss - bei meist wesentlich mehr Stress / Arbeitszeit. Die Verhältnismäßigkeit und das Leistungsprinzip sollten auch bei solchen Fragen bedacht werden.

Kindergartenkosten an sich zu teuer

Alternativ zu höheren Beiträgen könnte auch mal an Einsparungen bei den alten Verträgen der Bediensteten gedacht werden. Ich bewege mich hier auf der Gratwanderung zum Gerüchtestreuen, aber vor langer Zeit las ich eine Studie über die außerordentlich guten Nettolebenszeiteinkommen von Kindergärtnerinnen, die gerade auch angesichts eines Ausbildungsberufs einfach erstaunlich waren. Die "alten" Verträge und höheren Stellen führen m.E. zu unverhältnismäßig hoher Bezahlung.

Es wäre gut, wenn den Bürgern einmal eine Vollkostenrechnung für die Betreuung ihres Kindes pro Tag mit vollständig transparenten Personal- und Raumausgaben veröffentlicht würde. Dann gäbe es vielleicht höheren Druck, mal an der Ausgabenseite anzusetzen.

Zuwenig Kategorien

Es müssten noch 2-3 Kategorien eingefügt werden. da es acuh häufig Familien gibt die z.B. 50 000€ verdienen oder 40.000€ . In diese Kategorien sollte der Beitrag noch weiter gesenkt werden.

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