V-19
Vorschlag V-19 der Verwaltung

Umstrukturierung der Bürgerhäuser/Bürgerzentren und Erhöhung der Wirtschaftlichkeit

Die Umstrukturierung der Bürgerhäuser/Bürgerzentren und die Erhöhung ihrer Wirtschaftlichkeit muss zu einer erheblichen Einsparung von 1.100.000 Euro führen. Dies betrifft sowohl die Häuser in städtischer Organisation als auch die Häuser in freier Trägerschaft. Hierzu wird im Rahmen der Gespräche zur Zielvereinbarung und mit Hilfe einer Stärken-/Schwächenanalyse ermittelt, wo die Wirtschaftlichkeit verbessert oder Angebote abgebaut werden können. Folge könnte sein, dass die Vielfalt der Angebote in den Bürgerhäusern eingeschränkt werden muss und man sich dort auf bestimmte Zielgruppen konzentriert.

Einsparpotential im Haushaltsjahr in Euro
2013 2014 2015 2016 2017
--- 1,1 Mio. 1,1 Mio. 1,1 Mio. € 1,1 Mio.

Einsparpotential gesamt

Mittelfristige Finanzplanung 5 Jahre

4,4 Mio. €
  • Vorschlagsart Umstrukturierung
  • Gesamt Köln
  • 89

Abstimmung
Ergebnisse
ja, aber mehr einsparen (einnehmen)
5%
ja, genau richtig so
16%
ja, aber weniger einsparen (einnehmen)
6%
nein, lehne ich ab
72%
keine Meinung
1%
Die Möglichkeit der Bewertung/Abstimmung ist geschlossen.
 

Kommentare

was genau?

was genau soll verändert werden?

Rasenmähermethode

Die Bürgerhäuser verdienen sicher jede Förderung. Hier kann man nicht für oder gegen eine Reduzierung stimmen, wenn man nicht weiß, wie genau gespart werden soll. Wirtschaftlichkeitsüberprüfungen und Vermeidung von Doppelangeboten oder schlecht nachgefragten Angeboten sind sicher diskussionswürdig, aber nicht die starre Vorgabe, pro Jahr 1,1 Mio zu sparen.

Stadt spart bei den kleinen Leuten...

...die im Bürgerzentrum einen Sportkurs machen, weil sie sich ein ABO im Fitness-Center nicht leisten können/wollen und bei den Kindern, die da ein Kasperl-Theater aufgeführt bekommen und bei der Ferienbetreuung für Kinder und bei den kulturellen Angeboten für Familien und kleine Leute mit wenig Geld. Da ist es natürlich sinnvoller eine Oper teuer zu sanieren, wo allein die Sanitärausstattung mehr kostet, als der gesamte Zuschuß zu den Bürgerzentren ausmacht. Fragt sich nur, in welcher Institution mehr Menschen Freizeitangebote wahrnehmen: in den Bürgerzentren oder im Opernhaus? Unsere sozialdemokratischen Politiker erinnern mich mit dieser Massnahme doch sehr stark an die "Schweine" im Roman "Animal Farm".

Lieber Teilnehmer

Hinweis der Moderation

ich möchte Sie bitten solche Vergleiche wie "Schweine im Roman "Animal Farm"" zu vermeiden, da diese leicht falsch verstanden werden können.
Vielen Dank :)
Beste Grüße
Laura Welsch (Moderation)

Versorgung? nein Teilhabe!

Meinem Verständnis nach sind Bürgerzentren nicht nur eine wenn auch gute bürgernahe Versorgung von BürgernInnen inden jeweiligen Statteilen, sondern sie dienen vor allem der direkten Teilhabe an kommunaler Politik und Demokratie. Durch gemeinsames
Miteinander in vielen Bereichen,
die die Bürgerzentren für alle Menschen in ihren Zentren anbieten, jung alt, Frauen Männer, MigrantenInnen, Kultur, Handwerk, Sprachen Versammlungsort für Vereine, Veranstaltungen jeglicher Art,
Initiativen etc. sind sie ein wichtiger Basisteil gelebter
bürgernaher Demokratie und Wachsamkeit zu ihrem Schutz.
Gerade die Sozialdemokratie ist dieser Aufgabe per se verpflichtet.

Um was geht es ???? Die

Um was geht es ???? Die Bürgerzentren hatten noch nie viel Geld

Die Bürgerzentren sind gerade

Die Bürgerzentren sind gerade für die Menschen, die sich nicht viel leisten können, ein wichtiger Anlaufpunkt. Hier darf nicht gespart werden!

Sparen am falschen Ende?

Die Bürgerhäuser in Köln erfüllen wichtige Aufgaben im Interesse der gesamten Bevölkerung: sozial schwache Menschen annehmen, auffangen, betreuen und möglichst auch zu fördern sowie als Treffpunkt von Menschen im Stadtteil für Kulturangebote, Informationsvermittlung und -austausch, Feste und Feiern, Hilfe und Unterstützung in Notlagen usw.
Wenn hier "eingespart" werden soll, dann muss die Stadt die dadurch wegfallenden Angebote durch andere Maßnahmen (die vermutlich deutlich mehr Geld kosten würden) wieder auffangen!
Andernfalls werden mittelfristig zwangsweise deutlich höhere Ausgaben erforderlich werden, um die durch die geplanten "Einsparungen" gerissenen Löcher auch nur notdürftig irgendwie wieder zu stopfen!
Deshalb bin ich gegen eine Kürzung der städtischen Mittel - wohl aber für eine bessere Überwachung der wirtschaftlichen Verwendung dieser Gelder!

generell

wenn man den Bürgerhäusern noch weniger Mittel gibt, können die meiner Meinung nach auch ganz schließen. ohne Bürgerhäuser bleibt gesellschaftliches Miteinander dann aber ganz in den Händen von Religionsgemeinschaften. das kann nicht in unserem Interesse sein.

Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Bürgerhäuser

Denkbar wäre auch die Organisationsform des eingetragenen Vereins (e.V.) für die Bürgerzentren. Dann könnte auch Dritte beteiligt werden (z.B. die Vereine).

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