Kommentare

die meisten sind e V

Von den 13 Bürgerzentren werden schon 9 von Vereinen betrieben, nur 4 sind in städtischer Trägerschaft. Da schon seit Jahren hier gespart wird,ist jetzt das Ende erreicht. Es werden dann grundlegende Strukturen in den Veedeln zerstört- und das, wo die Kluft zwischen arm und reich wächst!

Merkwürdiger Vorschlag!

Was soll denn bei den Bürgerzentren noch eingespart werden? Seit vielen Jahren werden die Zentren gekürzt und kämpfen um ihr Überleben. Die Verwaltung kann nicht ermessen, welchen Wert die BZ in ihren Viertel haben. Hier wird bürgernahe Arbeit geleistet! Alle Altersgruppen treffen sich hier, um zwanglos und auch mit wenig Geld Angebote wahrnehmen zu können. Muss denn gerade an solchen Stellen gespart werden? Die Arbeit der Zentren ist richtig gut und wichtig.
Ich denke, dass die Gründung eines neuen Museums eher warten müsste, anstatt wertvolle und bewährte Angebote zu kippen!

"Einsparungen" bei den Bürgerhäusern

Ich bin absolut fassungslos.
Was passiert hier?
Zunächst einmal wird hier nicht die Wahrheit gesagt: Die "Sparmaßnahmen" in dieser Höhe bedeuten die Schließung mehrerer Bürgerhäuser. Oder kann jemand erklären, die ein Haus von einem auf den anderen Moment 25% seines Budgets "einsparen" soll (nachdem bereits in den vergangenen Jahren bis ans Limit gespart wurde)?
Und: Was wird dann "gespart"?
In den Bürgerhäusern wird von engagierten städtischen und freien Mitarbeitern in funktionierenden Strukturen mehr soziale Arbeit und mehr für kulturelle Belange getan als in vielen deutlich höher bezuschussten Orten dieser Stadt. Die Strukturen würden durch eine "Einsparung" = Schließung zerstört, die städtischen Mitarbeiter müßten weiter bezahlt werden. Was soll das?
Warum werden für vergleichbar geringe "Einsparungen" Errungenschaften dieser Stadt zerstört? Um an anderer Stelle Prestigeprojekte wie den Rheinboulevard oder die Ausgrabungen umsetzen zu können? Die niemandem nutzen außer den Baufirmen, die sie durchführen?

Und: Ist jemandem aufgefallen, das nahezu sämtliche auf dieser Seite vorgestellten "Verwaltungsvorschläge" auf Einsparungen im sozialen Bereich abzielen? Es gibt keine Möglichkeit, als Bürger über größere Projekte abzustimmen. Vermutlich aus Angst vor dem Ergebnis.

Bürger, wacht auf!

Renommeeprojekte statt Angebote für Kölner Bürger

Wie ist es möglich, dass sich eine Stadt wie Köln, die sich Kultureinrichtungen wie eine Oper, ein Schauspielhaus, eine Philharmonie und mindestens 12 große Museen leistet, die eine millionenschwere archäologische Zone ausbauen will, an einem großen U Bahnprojekt trotz etlicher großer und ebenfalls millionenschwerer Pannen festhält, nun für 13 Bürgerhäuser nicht einmal mehr 1,1 Millionen Eur ausgeben will, obwohl diese Häuser seit Jahren eine vorbildliche Arbeit in Sachen soziale und kulturelle Arbeit für die Kölner Bürger leisten? Hier findet Teilhabe, Integration und ein gelebtes Miteinander unterschiedlichster Bevölkerungsschichten tagtäglich statt! So wie es im "Arsch huh" Konzert von 70.000 Menschen gefordert wurde! Auch unser Oberbürgermeister schloss sich diesen Zielen an. Unsere Stadt muss in erster Linie den Kölner Bürgern und Bürgerinnen und deren Bedürfnissen nach einer lebenswerten Umgebung dienen, dann erst sollten touristische Belange eine Rolle spielen. Gerade in Zeiten finanzieller Engpässe dürfen teure Großprojekte nicht den Blick auf die Mehrheit der Bevölkerung und deren Interessen verstellen!
Bürgerhäuser sind kein Luxus, sondern eine kulturelle und soziale Errungenschaft! Wenn hier umstrukturiert wird und nur noch wenige Zielgruppen, statt alle Bevölkerungsschichten angesprochen werden, entspricht dies nicht mehr dem Sinn dieser Häuser! Wirtschaftlichkeit darf nicht kaputtsparen zur Folge haben!

Die Bürger dieser Stadt

Die Bürger dieser Stadt sind nicht nur die Softwareentwickler der Fa. Microsoft aus dem Rheinauhafen.
Die Bürger dieser Stadt sind nicht nur Fondmanager der Bankhäuser von Unter Sachsenhausen.
Die Bürger dieser Stadt sind nicht nur die Villenbesitzer aus Marienburg.
BITTE: Haltet diese Stadt lebenswert für alle Bürger!

Die Bürgerhäuser sind ein

Die Bürgerhäuser sind ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Kölner Kultur!!! Da ist sowieso schon so wenig Geld, wie sollen die noch sparen?

Unklarer Vorschlag

Die Beschreibung ist mehr als kryptisch. Was soll genau verändert werden? Welche Angebote für welche Zielgruppen sollen wegfallen. Oft genug fallen solchen Änderungen Angebote zum Opfer die Zielgruppen betreffen die sich nicht so gut organisieren und wehren.

Antwort der Verwaltung

Sehr geehrter Herr Heine

der Konsolidierungsbeitrag wurde gewählt, weil es sich um eine freiwillige Leistung handelt und aus den Pflichtaufgaben des Dezernates keine Einsparbeiträge zu erbringen sind. Wie der Vorschlag verwirklicht werden kann wird derzeit untersucht. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Ratsvorlage veröffentlicht und sind dann für alle zugänglich.

Mit freundlichen Grüßen

Redaktion Bürgerhaushalt

Seltsame Logik

Sehr geehrte Redaktion Bürgerhaushalt,
was ist denn das für eine Logik? Die Bürgerhäuser sollen so viel sparen, weil sie zufällig dem Sozialdezernat zugeordnet sind, was ja keineswegs unausweichlich so sein müsste? Heißt das im Umkehrschluss, dass bei einer Anbindung an das Kulturdezernat der Einsparbeitrag deutlich moderater ausfiele, weil dort nur "freiwillige" Leistungen erbracht werden und folglich die Sparvorgaben auf alle Bereiche verteilt werden können? Wenn das so stimmen sollte, fände ich das ungeheuerlich.

Weitere Informationen

Sehr geehrter "Giannico",

wir haben Ihren Kommentar mit der Bitte um Erläuterungen zum Sachverhalt weitergeleitet. Sobald uns die Antwort der Dienststelle vorliegt, werden wir sie hier einstellen.

Mit freundlichen Grüßen

Redaktion Bürgerhaushalt

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