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Vorschlag 1 von Kölnfan, 17. November - 8:10

Mehr Fahrradständer in der Stadt

Das Fahrradfahren boomt, und leider gibt es in der Nähe von Läden und Mehrfamilienhäusern zu wenige Fahrradständer.
Jedenfalls sollten die Bezirksverwaltungen eine Liste von Stellplätzen erstellen, die pro Jahr neu für die Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden können. Diese Fahrradständer lassen sich über die Werbetafeln dauerhaft teilfinanzieren.

Ebenso sollte an hierfür geeigneten Ampeln ein Grünpfeil (Zeichen 720) in Kombination mit dem verkleinerten Blauen Fahrradsymbol in Gebrauch kommen, so daß Fahrradfahrer auch bei „Rot“ wenigstens nach rechts abbiegen dürfen.
Das wäre eine Petition an den Bundesverkehrsminister. So etwas läßt sich über die Verwaltungen leichter vorschlagen.

  • Ausgabevorschlag
  • Bezirksübergreifend

Kommentare

Mehr Fahrradständer (ohne

Mehr Fahrradständer (ohne Werbung) finde ich auch gut. Wenn, sollten aber auch die Bürger gefragt werden, wo es sinnvoll ist.

Warum Bevorzugung von Fahrrädern?

Warum sollen nur Fahrradfahrer beim Abbiegen bevorzugt werden? Ich halte dies für eine fatale Entscheidung. Glauben doch heute schon einige Fahrradfahrer, dass die Verkehrsregeln nicht für sie gelten. Zudem hat die Vergangenheit gezeigt, dass der Westdeutsche mit dem Grünpfeil überfordert ist. Kaum ein Fahrer hält wirklich an der Haltlinie an, weshalb es an einigen Stellen bereits vemehrt zu gefährlichen Situationen kam und man sich gezwungen sah, den Grünpfeil wieder zu demontieren, um die Verkehrssicherheit wiederherzustellen.

Darum Bevorzugung von Fahrrädern:

weil sie umwelfreundlich, platzsparend und gesund sind.

kein Grund

Dies alleine kann kein Grund für eine Bevorzugung sein! Dann müssten auch Busse und Bahnen an roten Ampeln abbiegen dürfen. Sind auch umweltfreundlich, platzsparend und gesund (weniger Emissionen).

Innenstädte autofrei

im Gegenteil: Ich plädiere für eine stufenweise Verbannung des Autoverkehrs ( Ausnahmen, wie Behinderte, Anlieferverkehr, Anwohner... ausgenommen ) aus den Innenstädten, bei gleichzeitigem Ausbau des ÖPNV, das würde die (Über-)Lebens- Qualität in der Stadt erheblich verbessern.

Grünpfeil-Erfahrung

"Zudem hat die Vergangenheit gezeigt, dass der Westdeutsche mit dem Grünpfeil überfordert ist. Kaum ein Fahrer hält wirklich an der Haltlinie an" wo haben sie das denn immer beobachtet, dass sie das so pauschalbehaupten können? Ich komm super mit dem Pfeil klar. Klares Pro!!

Oftmals

Das konnte ich schon oftmals an mehreren Stellen beobachten. In Mülheim an der Einmündung der Carlswerkstraße auf die Bergisch Gladbacher Straße gab es früher mal einen grünen Pfeil, der es erlaubte, von Buchheim kommend rechts in die Carlswerkstraße abzubiegen. Hier kam es mehrfach zu brenzligen Situationen, weil Autofahrer ohne anzuhalten abbogen. Dies führte zu einer massiven Schwerpunktkontrolle, bei der die Polizei einen halben Tag Bußgelder verteilte. Letztendlich entschied man sich dafür den grünen Pfeil abzumontieren.
An der Einmündung des Mülheimer Rings auf die Bergisch Gladbacher Straße hängt ein grüner Pfeil. Auch hier halten die meisten Fahrzeugführer bei Rotlicht nicht an.
Grundsätzlich finde ich den grünen Pfeil eine gute Idee. Nur leider kann der Autofahrer damit nicht umgehen, weshalb ich für seine Abschaffung bin.

Polizeiliche Erkenntnis

Das ist eine polizeiliche Aussage. Und wenn Sie das mal beobachten, an "Grünpfeil"-Ampeln verhält sich fast niemand so wie vorgesehen, nämlich erst anhalten, schauen, Schulterblick, fahren. Rauscht der Vordermann drüber, folgen ihm sofort ungebremst drei weitere.

Auf die Schnelle fand ich das hier:
http://www.op-online.de/lokales/nachrichten/neu-isenburg/gruener-pfeil-neu-isenburg-polizei-behoerde-raten-2339724.html

Und selbst im Osten mangeln sie da Radfahrer dran platt:
http://www.maz-online.de/Home/Polizei/Zwei-Radfahrer-an-Gruener-Pfeil-Ampel-von-Autos-erfasst

Und dann noch: http://www.derwesten.de/staedte/bochum/gruener-pfeil-bereitet-probleme-id6802467.html

2 Vorschläge in einem

Vielleicht sollte die Moderation dieser Plattform die beiden Vorschläge in 2 Vorschläge auftrennen, weil man schlecht über 2 in einem abstimmen kann.
Ich bin z.B. für den ersten aber gegen den zweiten Vorschlag.

Sehr geehrte Teilnehmende,

Sehr geehrte Teilnehmende,
die Vorschläge der Bürger/innen werden inhaltlich nicht von der Redaktion bearbeitet. Sie können aber gerne einen eigenen Vorschlag einstellen.

Mit freundlichen Grüßen
Redaktion "Bürgerhaushalt"

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