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Vorschlag 103 von aussieman, 18. November - 18:41

ÖPNV in Köln für Kölner zum Nulltarif

Um nachhaltig den Straßenverkehr zu entlasten und mehr Menschen dazu zu animieren den ÖPNV zu nutzen und diesem gleichzeitig mehr Mittel zur Verfügung zu stellen, die für den bedarfsgerechten Ausbau und Instandhaltung nötig sind, sollte die Nutzung des ÖPNV in Köln ohne den Kauf von Tickets sondern rein aus dem Stadthaushalt finanziert werden. Die zusätzlich benötigten Mittel sollten in Form von einer allgemeinen Abgabe auf ALLE Kölner Bürger umgelegt werden.

  • Ausgabevorschlag
  • Bezirksübergreifend

Kommentare

Ticketpreise

Es ist eine Milchmädchenrechnung, dass das eigene Auto billiger als Bus und Bahn ist. Wenn man von einer Parkzeit von 2 Stunden in der Innenstadt ausgeht, muss man mit Kosten zwischen 3 und 5 EUR rechnen. Zwei Personen zahlen innerhalb Köln für Hin- und Rückfahrt 10,10 EUR (4er Ticket Preisstufe 1b). Bei Parkgebühren von 3 EUR, blieben noch 7 EUR für die Fahrt mit dem Pkw übrig. Selbst ein VW Golf kostet rund 0,45 EUR/km. Weit kommt man mit 7 EUR also nicht.
Was man auch nicht vergessen darf: Die Preise legt der Verkehrsverbund fest, nicht die KVB.

Dass und wie das funktionieren kann zeigt

https://de.wikipedia.org/wiki/Personennahverkehr_in_Hasselt#.C3.84hnliche_Projekte

Ich würde mir von Seiten der

Ich würde mir von Seiten der Stadt Köln etwas mehr Kreativität wünschen, wie man a) die Umwelt schonen und entlasten kann und b) Köln insgesamt wieder attraktiver macht.

Vergleich

Köln ist mit diesen Städten kaum vergleichbar. Der ÖPNV in Köln ist in der Hauptverkehrszeit an der Kapazitätsgrenze angelangt und kann nur noch begrenzt mehr Fahrgäste befördern. Eine Erweiterung der Kapazitäten sehe ich in absehbarer Zeit nicht, da einfach das Geld hierfür bedauerlicherweise fehlt.

Woher wissen Sie das alles so

Woher wissen Sie das alles so genau?
Arbeiten Sie bei der Stadt Köln?

Informationen

Informationen bekommt man auch, wenn man nicht bei der Stadt köln arbeitet. Die meisten Informationen sind frei verfügbar.
Dass die Stadt Köln nahezu pleite ist, dürfte allgemein bekannt sein. In den letzten Jahren stand die Stadt mehrmals in der Nähe eines Nothaushalts. Daher ist für vieles kein Geld mehr da. Gerne kann man darüber diskutieren, wofür man das wenige noch zur Verfügung stehende Geld einsetzt. Ich der Bau der Rheinpromenade notwendig? Muss eine archäologische Zone gebaut werden? War der Umbau des Ottoplatzes unausweichlich? Müssen jedes Jahr mehrere Fußballplätze mit Kunstrasen ausgestattet werden?
Fakt ist jedoch, dass jeder Euro nur einmal ausgegeben werden kann. Oder sind Sie hier anderer Meinung?
Weiterhin ist bekannt, dass viele Bus- und Bahnlinien während der Hauptverkehrszeit voll ausgelastet sind. Auf einigen Linien müssen teilweise Fahrgäste an der Haltestelle zurückbleiben, weil die Fahrzeuge sie nicht mehr aufnehmen können. Auch dies ist allgemein bekannt. Gerne können Sie sich auch selbst ein Bild davon machen.
Drittes sind viele Stadtbahnstrecken ebenfalls komplett ausgelastet und können keinen weiteren Verkehr mehr aufnehmen. Derzeit verkehren in der Hauptverkehrszeit beispielsweise zwischen Deutz und Neumarkt 30 Doppelzüge pro Stunde und Richtung. Dass mehr Züge nicht möglich sind, liegt zum Einen daran, dass die Linien 7 und 9 niveaugleich aus- undeingefädelt werden, zum anderen daran, dass am Neumarkt nicht genügend Bahnsteige für den Fahrgastwechsel zur Verfügung stehen. So kommt es hier immer wieder zu Rückstaus der Bahnen in Fahrtrichtung Westen (Weiden, Frechen, Sülz). Ähnlich sieht es im Innenstadttunnel aus, wo sich die Linien 3, 4, 16 und 18 teilweise in Schrittgeschwindigkeit vorwärts bewegen. Hier wird sich die Situation jedoch mit vollständiger Eröffnung der Nord-Süd-Stadtbahn entschärfen.
Weitere Schienenverbindungen wären daher dringen vonnöten zumal Köln in den nächsten Jahren aller voraussicht nach weiter Wachsen wird. Derzeit werden an mehreren Stellen weitere Wohnungen gebaut (Cloudgelände, Merheim, Waldbadviertel etc.). Auch diese Informationen sind frei verfügbar. Wenn man alle verfügbaren Informationen miteinander in Zusammenhang bringt, so stellt man fest, dass wir derzeit keine Chance in Köln haben, signifikant mehr Fahrgäste im ÖPNV zu befördern. Die Konsequenz muss daher sein, erst einmal die Kapazitäten hier zu erweitern und Behinderungen, wie z. B. den Barbarossaplatz, abzubauen.
Übrigens schreibt sich die in Köln geborene Agrippina mit zwei p. Auch diese Information ist frei verfügbar. ;)

Köln Geborene

Als eine ebenso in Köln Geborene, war mir das sehr wohl klar, ich dachte aber, dass fällt eh keinem auf (außer Ihnen). Wäre aber eine prima Idee auf diesem Weg direkt mit den Entscheidern kommunizieren zu können!

Es wäre einfach schön, wenn sich Köln mal was traut und innovative Dinge ausprobiert und nicht immer zu allem "geht nicht, weil" sagt. Ich war immer sehr stadtverbunden, wie jeder Kölner den ich kenne, aber leider verliert Köln gerade mächtig an Sympathie und gerade das war es, was das Besondere an Köln ausmachte!

Ich würde in Deutschland die

Ich würde in Deutschland die Einführung der Versement Transport befürworten, somit könnte man die Ticketpreise auf 1,80 €uro senken.
Jeder Einwohner wird verpflichtet, ein Bürgerticket zu kaufen, egal, ob dieser Bus und Bahn nimmt oder nicht.

nur für Kölner

Ich denke die Einschränkung auf Kölner Bürger ist nicht machbar. Laden wir doch unsere Besucher in eine effektive und schnelle Verbindung ein. Vielleiht machen sie es uns nach und wir fahren dann in Hamburg und München auch kostenlos.

bezahlbar

wenn man über seinen arbeitgeber in st.augustin für 35 euro/monat ein jobticket für DEN GANZEN VRS (!) beziehen kann, dann wird man sicher auch umlagefinanziert den öpnv für jeden kölner bürger kostenlos zur verfügung stellen können. In Tallin geht es doch auch.

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