204
Vorschlag 204 von Gast, 19. November - 23:23

Fahrradspur auf den Ringen

Den Fahrradweg auf den Ringen von dem Bereich der Fussgänger auf die Fahrbahn verlagern. Dazu sollte der Autoverkehr auf eine Fahrspur begrenzt werden und die jeweils in Fahrtrichtung rechte Fahrspur in einen Radweg umgewandelt werden. Zusätzlich sollte das Parken bzw. Halten auf der heutigen rechten Fahrspur untersagt werden. Dies verschafft einerseits den Fussgängern wie Radfahrern mehr Raum und weniger Konfliktpotential, andererseits den ansässigen Gastronomen und deren Gästen mehr Möglichkeiten den öffentlichen Raum sinnvol zu nutzen, ohne Fußgängern wie Radfahrern in die Quere zu kommen. Mittelfristig ist auch eine Reduktion des Autoverkehrs auf den Ringen zu erwarten.

  • Ausgabevorschlag
  • Innenstadt

Kommentare

Eine Autofreie Innenstadt

wäre der Traum. :-)

lebensgefährlicher Radweg

Der vorhandenen Radweg aus blanken Ziegelsteinen der im Regen eine Schlitterfläche wird und viel zu schmal ist, ist zudem ziemlich gefährlich. Wenn man es drauf anlegt kann man sich auf einer Fahrt vom Ebertplatz zum Barbarossaplatz alle 200m von Rechtsabbiegern überfahren lassen. Radstreifen auf der Straße (nicht gestrichelt sondern durchgezogen) sind die beste Möglichkeit um das Miteinander auf der Straße zu verbessern.

Signalwirkung für ganz Köln

Ich unterstütze die Idee einer Radspur auf den Ringen, da
1.) der Zustand der bisherigen, als benutzungspflichtig markierten Fahrradwege in weiten Teilen extrem schlecht ist (schlechter Belag, sogar für ein Rad teilweise zu eng, geschweige denn Lastenräder, viel Konfliktpotential mit Parkenden und Gastronomie. Auf dieser vielbefahrenen Strecke ist es in weiten Teilen unmöglich, langsame Radfahrer zu überholen.
2. Eine Reduktion von zwei auf eine Fahrspur für Autos würde auch den KölnerInnen zeigen, was andere Städte und wissenschaftliche Studien längst belegt haben: eine Reduktion von Verkehrsraum für den MIV führt nicht zu mehr Staus, sondern zu mehr Radfahrern und weniger Autos.

gute Idee

Theoretisch eine gute Idee, aber den gewonnen Platz auf dem Bürgersteig würde die Stadt Köln dann sicher eh wieder an die Gastronome vermieten und für die Fußgänger würde es wieder genauso eng sein. Für die Radfahrer/Fußgänger Problematik aber eine gute Idee.

Alternativen?

Leider gibt es zu den jetzt vorhandenen Radspuren auf den Ringen keine brauchbare Alternativen für Radfahrer, die sich zwischen Ebertplatz und Barbarossaplatz bewegen (müssen) Beide in Teilen vorhandenen Parrallelen zu den Ringen sind nicht durchgehend zu befahren. Ein kluges Radwegekonzept könnte das Miteinander erheblich verbessern.

Alternativ könnten auch die

Alternativ könnten auch die parallel gelegenen Wälle komplett zur Fahrradroute umfunktioniert werden. Dann können die PKWs weiterhin die Ringe verstopfen, aber die Radfahrer müssten nicht ganz soviele Abgase schlucken.