313
Vorschlag 313 von Jochen Hindrichs, 23. November - 10:52

Breitband-Internet für das ganze Kölner Stadtgebiet

Die Stadtverwaltung soll durch geeignete Maßnahmen dafür sorgen, dass das gesamte Kölner Stadtgebiet mit zeitgemäßer Breitbandkommunikation versorgt wird. Insbesondere das städtische Unternehmen NetCologne versorgt weit außerhalb Kölns z.B. Bergheim, während Stadtbezirke wie z.B. Porz-Grengel total vernachlässigt werden.

  • Ausgabevorschlag
  • Bezirksübergreifend

Kommentare

Keine kommunale Aufgabe

Die Breitbandversorgung ist keine kommunale Aufgabe.

Breitbandversorgung muss im kommunalen >Interesse liegen

Wenn gewerbliche Betriebe auf Breitbandkommunikation angewiesen sind, gibt es zum Wegzug ansonsten keine Alternative. Fehlende Gewerbesteuereinnahmen sind ganz klar in kommunalen Interesse.

Breitband

Unternehmen verlassen sich üblicherweise nicht auf ADSL, sondern buchen SDSL oder Standleitungen. Hier sind die monatlichen Kosten zwar um einiges höher, dafür ist die Geschwindigkeit und Verfügbarkeit auch um etliches besser.
Aufgrund der anderen Kostenstruktur bekommen Unternehmen daher deutlich schneller einen Breitbandzugang, weil es sich für die Anbieter sehr schnell rechnet, einen Zugang zur Verfügung zu stellen.
Ich sehe aber nicht, warum es kommunale Aufgabe sein soll. Vor zwanzig Jahre haben wir uns in Deutschland entschieden, dass Telekommunikation keine staatliche Leistung mehr ist und die Telekommunikation dem Markt überlassen. Heute wird mancherorts gefordert, der Staat soll den Breitbandzugang fördern. Was ist das für eine Logik. Entweder privat, dann aber ohne staatliche Subventionen oder staatlich, dann aber ohne Konkurrenz, d. h. nur ein Anbieter. Wie hätten wir es denn gerne?

Anbieter wechseln!

Anbieter wechseln!

Ich glaub, das hilft nix ...

... wenn kein Kabel liegt. ;-)

Unrentabel?

Vielleicht ist das Verlegen eines Kabels derzeit auch unrentabel. Dann gibt es eben kein schnelleres Internet.