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Vorschlag 332 von Gast, 23. November - 19:53

Qualitätsverbesserung im offenen Ganztag – Begrenzung der maximalen Schließungszeit

Die maximale Anzahl der Schließungszeit im offenen Ganztag (zur Zeit maximal 30 Tage im Jahr) sollte sich an dem in §3 des Bundesurlaubsgesetzes beschriebenen Mindesturlaub von 24 Werktagen (20 Arbeitstagen) orientieren.
Hierzu müssen den OGS-Trägern die entsprechenden finanziellen Mittel bereitgestellt werden.
Die Verringerung der maximalen Schließungszeit darf natürlich nicht zu Lasten des Ausbaus der dringend benötigten OGS-Plätze gehen und / oder zu einer Verringerung des Qualitätsstandards im Ganztag führen.

Begründung:
Zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist es unerlässlich, dass die Anzahl der Schließtage nicht die Anzahl der Urlaubstage übersteigt. Gerade alleinerziehende Personen und Familien mit mehreren Kindern können die Schließtage oft nicht mit dem jeweiligen Urlaubsanspruch kompensieren. Die Schließtage bei den Kitas und der OGS sind häufig nicht synchronisiert, so dass aus den 30 Tagen bei einem Kind schnell mehr als 45 Tage bei zwei oder mehr Kindern werden können, die es zu überbrücken gilt.
Eine Reduzierung der maximalen Schließungszeit ist vor diesem Hintergrund dringend notwendig.

  • Ausgabevorschlag
  • Bezirksübergreifend

Kommentare

Qualitätsverbesserung ja - aber Kinder brauchen auch Ferien

Qualitätsverbesserung ja, mehr Plätze ja, aber den Kindern sollte man die Freude auf die großen Ferien lassen. Eine Ausweitung der OGTS-Betreuung der Kinder in den Ferien bedeutet auch, dass die Kinder im Alltagstrott bleiben. Dann lieber die Ferienfreizeiten wie das rechtsrheinische Hövi-Land besser ausstatten (mit bevorzugter Aufnahme für Kinder Alleinerziehender etc....).

Eltern im Dilemma

Es kann nicht angehen, dass Eltern unbezahlten Urlaub nehmen müssen, um die Schließungszeiten des OGS abzudecken. Das ist am Bedarf vorbei gedacht.

Vielseitigkeit in der Betrachtung.

Es geht hier nicht um das Für und Wider der Kinderbetreuung sondern um angepaßte Betreuungsverhältnisse, entschuldigen Sie,in unserer modernen Welt, wo nicht die Großeltern umme Ecke wohnen und Tante und Onkel in der gleichen Straße. Es gibt Eltern, die müssen arbeiten und sind auf Betreuung angewiesen. Jeder der sich leisten kann zuhause zu sein, habe meinen uneingeschränkten Neid. Es gibt eben nicht nur ein Arbeitsverhältnis sondern viele verschiedene. Wenn ich abends arbeiten muss, bin ich zwar tagsüber zuhause, aber abends nicht mehr arbeitsfähig nach 8 Stunden Kinderbetreuung.Die Schule endet teilweise um 11:45 Die Kommentare mit "Kinder und Verantwortung" hängen mir zum Hals raus. Es geht hier nicht um Erweiterung sondern um Erhalt, dessen was wir schon hatten, bzw. was auch Kitas haben um Arbeit zu ermöglichen. Es kann doch nicht wahr sein, dass eine Kita nur 3-4 Wochen schließt und die OGS Betreung 6 Wochen. Bitte beachten Sie auch die Hinweise dass die Mittelkürzung auch noch andere Bereiche der Betreuung betrifft, wie Stellenstreichung, Materialien, Sport- u.Bewegunsangebote, die nicht von den Betreuern geleistet werden können, die aber die Kinder auch brauchen. Für viele Kinder gibt es hier Essen oder Angebote, die innerhalb der Familien nicht geleistet werden können. Das hat auch etwas mit einem pädagogischen Auftrag zu tun.
Oder sollen die Kinder doch nur aufbewahrt werden? Was ist mit Chancengleichheit? Ein Kind mit Immigrationshintergrund und , ich sags mal plakativ, 5 Geschwistern in einer 3 Zi-Wohnung auch Anrecht auf Hausaufgabenbetreuung und Spielen mit Klassenkammeraden am Nachmittag. Das einzige Kind, dass bei uns in der Klasse nicht betreut wurde, wollte nach kurzer Zeit auch in die Betreuung, weil alle seine Freunde da sind.

OGTS Kürzungen

Das Verhalten der Kleinstadt Köln ist nur noch peinlich. Die Republik lacht!

Bitte sachlich argumentieren

Hinweis der Moderation

Hallo Herr Edelmann,

ich möchte Sie darum bitten, auf unsachliche Formulierungen zu verzichten, da diese nichts zu einer sachorientierten Diskussion beitragen.

Danke für Ihr Verständnis.
Beste Grüße
Petra Schröter (Moderation)

Die Kinder - ALLE KINDER -

Die Kinder - ALLE KINDER - sind unsere Zukunft und bedürfen unser großen Aufmerksamkeit und optimaler Ressourcen!

vorschag 332

Wie wichtig ist der stadt die Familie?
Leider wird es ihnen zunehmend erschwert und das sollte
sich àndern!

Die Schließtage sind nur ein Teil vom Eisberg

Die Qualität der Betreuung in der OGS nimmt ständig ab, weil die Stadt die finanziellen Mitteln dafür reduziert statt aufzustocken. Qualifiziertes Personal findet dieses Arbeitsfeld wegen schlechter Bezahlung unattraktiv. Wie soll eine Betreuung ohne Fachpersonal funktionieren? Und wie soll man bei 30 Schließtagen und 24 Urlaubstagen den Alltag schaffen und das Leben mit Kindern finanzieren, wenn man Schichtdienste, Asynchronitäten in Kita und Schule und Krankheitstage dazu denkt??? Wir Eltern wollen unsere Kinder nicht abschieben. Wir wollen, dass es möglich ist mindestens ein Mal im Jahr gemeinsame Familienferien zu erleben.

kindergärten

für unsere kinder wird viel zu wenig gemacht! aber auch für unsere alten.. hier ist dringenster handlungsbedarf! wenn die stadt über 25 millionen für flüchtlingsbauten ausgeben kann dann wird sie doch auch so vielgeld für unsere kinder haben! die sind unsere -- flüchtlinge gehen wieder zurück in ihre heimat wenn der krieg vorbei ist!

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