421
Vorschlag 421 von Junge Union Hochschulgruppe, 25. November - 15:19

Wohnraum für Studenten

Die Wohnungssituation ist (nicht nur) für Studenten angespannt. Wichtig ist eine bezahlbare Wohnung, von der die Uni schnell erreichbar ist.
Kölner Studenten leiden stark unter der akuten Wohnungsnot in unserer Stadt. Die JU HSG Köln fordert bei leerstehenden öffentlichen Gebäuden und ungenutzten Flächen anzustreben, dort Wohnraum für Studenten zu schaffen. Des Weiteren kann die Wohnungsnot Kölner Studenten entschärft werden, indem Randgebiete Kölns mit einem höheren Wohnungsangebot besser über öffentlichen Nahverkehr und Fahrrad-Schnellstraßen an die Hochschulstandorte angebunden werden. Die JU HSG Köln fordert die Schaffung von Wohnraum für die zunehmende Studentenzahl durch Nutzung leer stehender städtischer Gebäude und Bundesliegenschaften. Der Leerstand der Wohnungen kostet die Stadt Köln jedes Jahr mehrere Millionen Euro. Bevor wir das Geld für leere Räume ausgeben, sollten wir damit lieber den wohnungssuchenden Studenten in dieser Stadt helfen. Diese leer stehenden Räumlichkeiten können Wohnraum für die steigende Zahl von Studenten an den Kölner Hochschulen bieten. Wir fordern die Stadt Köln daher auf, die Nutzung der Räumlichkeiten als Wohnraum eingehend zu prüfen, da die Studenten dringend bezahlbaren Wohnraum brauchen. Es sollte geprüft werden, welche geeigneten städtischen Grundstücke dem Kölner Studentenwerk bzw. der Universität kurzfristig zur Errichtung von Studentenwohnungen oder zur Aufstellung von Wohncontainern zur Verfügung gestellt werden können. Weiterhin sollten Studentenwerk und Universität dabei unterstützt werden, in Zusammenarbeit mit der GAG Immobilien AG und der Wohnungsgesellschaft des Stadtwerkekonzerns freie Wohnungen unmittelbar an Studenten zu vermitteln. Daneben soll von der Stadt und den Wohnungsgenossenschaften Tauschbörsen initiiert werden. Vor allem ältere Menschen können dem Wunsch, in eine kleinere Wohnung zu ziehen, oftmals nicht nachkommen, da sie für die kleinere Wohnung teils mehr bezahlen als für die bisherige. Hier sollen Plattformen und vertragliche Rahmen gefunden werden, um Angebot und Nachfrage von Mietern zueinander zu bringen.
Kurz: Wir wollen
1. Kurzfristig wirksame, aber flexible Maßnahmen (Studentendorf)
2. Leerstände in Studentenwohnungen umwandeln
3. Randgebiete Kölns mit einem höheren Wohnungsangebot besser über öffentlichen Nahverkehr und Fahrrad-Schnellstraßen an die Hochschulstandorte anbinden
4. Wohnungstauschbörsen
5. Schaffung von Wohnraum durch die Stadt mit dem Studentenwerk

  • Ausgabevorschlag
  • Bezirksübergreifend

Kommentare

was heisst schnell erreichbar?

willkommen in der realen Welt. Tausende Berufstätige pendeln täglich zwischen Wohn- und Arbeitsort. Das nennt man Flexibilität und wird heutzutage verlangt. Dagegen ist eine Anreise zur Uni von 30 Minuten mit der KVB doch ein Klacks. Und im Kölner Umland gibt es erstaunlich viele, kostengünstige Wohnungen. Mich macht es sprachlos, wieviele Euro ein Student für ein Zimmer in Uninähe bereit ist zu zahlen, wenn er für das gleiche Geld eine kleine Wohnung in Frechen bekommen kann.

Nicht nur da

Nicht nur im Umland gibt es günstigen Wohnraum. Auch in vielen rechtsrheinischen Stadtteilen wie z. B. Höhenberg, Vingst und Ostheim gibt es teilweise recht günstigen Wohnraum. Von dort ist man in 20 bis 30 Minuten an der Universität. Auch ich halte einen Weg von 30 bis 40 Minuten durchaus für zumutbar.
Meines Erachtens klagen hier einige wenige Studenten auf sehr hohem Niveau.

städtische BEZAHLBARE Wohnungen für alle

Es ist schon unglaublich was man hier so liest. Ich kann die Studenten gut verstehen und habe auch wenig Lust das Studenten irgendwann auch auf autos umsteigen wenn sie außerorts wohnen. Fahrradnah, bezahlbar und nicht noch wucherpreis-Wohnungen für Studenten bauen zu lassen. Auch wenn ich von der JU nicht viel halte! Dazu kommt, dass die mieten unverschämt sind, in ganz Köln!!! Die Stadt sollte zusehen mehr, bezahlbaren Raum für alle zu schaffen!

Angebot und Nachfrage

Die Preise in der Marktwirtschaft richten sich nach Angebot und Nachfrage. Ist das Angebot knapp und die Nachfrage hoch, so steigen in der Konsequenz eben die Mieten. Mit anderen Worten, in beliebten Wohngegenden steigen die Preise, in weniger beliebten bleiben sie konstant.

Was ist denn "bezahlbar"?

Was ist denn "bezahlbar"?
Und wieso gibt es ein Recht für Studenten, direkt an der Uni zu wohnen? Und wieso sollten Azubis diskrimminiert werden gegenüber Studenten. Man entscheidet sich doch für Köln. Es gibt auch etlichen billige ("bezahlbare") Studentenstädte.