441
Vorschlag 441 von Axel Sommer, 25. November - 18:15

Verschmutzung der Stadt durch Werbezeitschriften wie "Kölner Wochenspiegel" u.a.

Regelmäßig wird Werbematerial, insbesondere Werbezeitungen wie der "Kölner Wochenspiegel", bei nicht ausreichend vorhandenen Briefkästen in großer Stückzahl vor den Eingängen der Häuser abgelegt. Die Herausgeber bzw. die Verteiler dieser Werbung vertrauen darauf, dass die Bewohner dieses zeitnah ins Haus holen. Dies ist jedoch bei vielen Häusern nicht der Fall.

Bei windigem Wetter werden diese Werbematerialien in der Straße verteilt. Teilweise werden hierdurch ganze Straßenzüge komplett verschmutzt (so wie letzes Jahr an Heiligabend !!!! bei mir geschehen). Die Straßen müssen anschließend durch die AWB oder die Hauseigentümer aufwendig gereinigt werden.

Die Kölner Stadtordnung sollte um das "Verbot des Ablegens von Werbematerial vor Hauseingängen" erweitert werden.

Die Verwaltung (die zur Zeit seltsamerweise rechtliche Bedenken hat, die Auftraggeber in Regress zu nehmen) könnte dann die Verursacher konsequent ermitteln und diesen die Kosten der Straßenreinigung in Rechnung stellen. Dieses Art der Verschmutzung würde dann sicher schnell aufhören.

Sollte dieser Vorschlag umgesetzt werden, könnten erhebliche Straßenreinigungskosten eingespart werden.

  • Sparvorschlag
  • Bezirksübergreifend

Kommentare

Ganz dickes Pro

Dieser Vorschlag spricht mir aus der Seele! Wer will den Wochenspiegel, das ist eine Ansammlung von Werbeblättern und ein paar Pseudoartikel? .... Fott domit!

Meinung der Contra Stimmen

Mich würde mal die Meinung der Contra Stimmen interessieren.

Vielleicht zur Klarstellung: Ich möchte nicht das Verteilen dieser Werbung unterbinden. Gegen das Einwerfen in Brief- oder Zeitungskästen ist nichts einzuwenden. Lediglich das Ablegen vor den Hauseingängen sollte unterbunden werden.

Schwierig

Das ist eine schwierige Geschichte, da hier unterschieden werden muss, ob die Zeitungen auf öffentlichm Grund und Boden und auf privatem Boden abgelegt werden. Gegen das Ablegen auf Privatgrundstück kann auch eine Satzung nicht helfen, da diese hier nicht gelten kann.

Die aktuelle Kölner Stadtordnung gilt auch auf privaten Flächen

Die aktuelle Kölner Stadtordnung gilt bereits jetzt schon für den Bereich von Privatgrundstücken:

§ 1 (2) Soweit sich Verstöße gegen die Bestimmungen dieser Verordnung auf die unter Absatz 1 genannten Bereiche auswirken können, gelten die Regelungen dieser Verordnung auch für die privaten Grundstücke im Kölner Stadtgebiet.