507
Vorschlag 507 von Roman Schaefer, 26. November - 20:18

Bebauung Memeler Straße / Danziger Straße durch die GAG

Die durch die GAG geplante Bebauung im bereits existenten Wohngebiet Memeler Straße / Danziger Straße ist in mehrfacher Hinsicht zu groß, zu dicht und zu maßlos!
1.) Das Angebot an Schulen in Urbach ist für dieses Bauvorhaben nicht ausreichend!
Alle Schulen (Grundschule, Realschule, Gymnasium und Gesamtschule) in Urbach und um Urbach können bereits heute nicht mehr die Urbacher Kinder aufnehmen, da die Schulen überfüllt sind.
Die Grundschule Kupfergasse fährt seit Bestehen der Schule zum ersten Mal 5-zügig.
Den nicht aufgenommenen Kindern, werden heute bereits Schulen in Zündorf, Deutz und Köln angeboten.
Die Kindergärten in Urbach sind ebenfalls überfüllt.
2.)Das bestehende Kanalsystem reicht nicht aus!
Das Kanalsystem kann bei Starkregen die Wassermassen nicht aufnehmen, Straßen und Keller laufen voll.
Auch der Vorstandsvorsitzende der Stadtentwässerungsbetriebe, Herr Otto Schaaf hat konkret auf die schwierige Kanalsituation in Urbach aufmerksam gemacht.
Eine entlastenden Kanalveränderung würde ca. zwei bis drei Jahre dauern, Zeit, in der in Ruhe ein Bebauungsplan entwickelt werden kann.
3.)Der Baumbestand muss gerettet werden!
Der alte Baumbestand muss gerettet werden!
Auf dem Grundstück Danziger Straße / Memeler Straße befindet sich ein umfangreicher, eindrucksvoller Baumbestand. Hierbei handelt es sich u.a. um Linden, die in 3er Gruppen stehen, Hainbuchen, Trauerweide, Ahornbäume und Eschen.
Durch den großen Baumbestand leben hier viele Vögel und auch Fledermäuse.
Durch Art und Umfang sind die meisten Bäume geschützt, für nahezu alle wurde eine Fällgenehmigung erteilt.
4.)Die Infrastruktur reicht nicht aus, um den zunehmenden Verkehr aufzufangen!
Allein durch die Nachverdichtung Danziger Straße / Memeler Straße muss man bei 170 Wohneinheiten mit ca. 255 zusätzlichen Fahrzeugen (170 x 1,5 Autos) rechnen.
Die derzeitigen Anwohner der abzureißenden Häuser haben keine Fahrzeuge.
Die GAG plant gerade mal 169 Parkplätze, davon 117 Tiefgaragenplätze und 52 Außenstellplätze.
Weiterhin werden durch die Neubausiedlungen Fuchskaule und Friedensstraße ebenfalls weitere Fahrzeuge die Urbacher Straßen belasten.
Schon heute sind die Abfahrt Kennedy Straße und die Frankfurter Straße im Berufsverkehr täglich überlastet. Künftig könnten sich Rückstaus bis auf die Flughafenautobahn bilden.
Es reicht definitiv nicht aus, nur die Straßen im Innenbereich des Nachverdichtungsgebiets zu verbreitern, das Gebiet ist viel komplexer und muss als Ganzes betrachtet werden.

Diese Nachverdichtung durch die GAG ist zu groß, zu dicht und zu maßlos und wird sich negativ auf den Stadtteil Porz Urbach auswirken.
Es ist weder eine ökologische noch eine soziale Nachhaltigkeit gegeben.

Ich weise die Stadt Köln eindringlich darauf hin, dass solch eine massive Baumaßnahme in einem existenten Wohngebiet negative Auswirkungen auf den Stadtteil Urbach haben wird.
Jetzt schon absehbare Planungsfehler müssen dann durch den Bürgerhaushalt beglichen werden!

  • Sparvorschlag
  • Porz

Kommentare

Eine grüne Lunge, ein

Eine grüne Lunge, ein Naherholungsgebiet für unzählige Bürger, nicht nur aus Urbach, Raum zum unbekümmerten Spielen, Schwätzchen halten, Radfahren, Hundausführen,Kontakte zwischen Nachbarn pflegen - und - zum Durchatmen!
Das alles muss dringend erhalten werden! Kommen Sie und sehen Sie selbst! Wir laden alle Menschen ein, sich vor Ort von dieser Idylle zu überzeugen.

Bebauung Danziger Str./Memeler Str. durch die GAG

Eine grüne Lunge, ein Naherholungsgebiet für unzählige Bürger, nicht nur aus Urbach, Raum zum unbekümmerten Spielen, Schwätzchen halten, Radfahren, Hundausführen,Kontakte zwischen Nachbarn pflegen - und - zum Durchatmen!
Das alles muss dringend erhalten werden! Kommen Sie und sehen Sie selbst! Wir laden alle Menschen ein, sich vor Ort von dieser Idylle zu überzeugen.

Bebauung Memelner Str. / Danziger Str. Urbach

Die Bebauungspläne der GAG sind zu maßlos!!!!
Die Bedenken der Bürger bezüglich der Kanalisation, des Verkehrsaufkommens, und der unzureichenden Infrastruktur in Porz, werden weder von der GAG , noch von den zuständigen Planern, noch von den Politikern in Porz und Köln wirklich ernst genommen!
Ausbaden soll das wie immer der Bürger!!!

bei der vorletzten

bei der vorletzten bezirksvertretung wurde auf das thema kanalnetz und bebauungsplan eingegangen. das ist nicht die wahrheit was sie von sich geben

Kanalsituation, Bebauungsplan

Ich habe in der Darstellung nicht davon gesprochen, dass die BV Porz nicht darauf eingegangen ist, im Gegenteil (s. Bezug zu Herrn Schaaf).
Mir ist sehr wohl bewusst, dass die BV Porz FÜR einen Bebauungsplan gestimmt hat, also für etwas gestimmt hat, wofür ich mich einsetze. Zu kritisieren gilt der Beschwerdeausschuss der Stadt Köln, der den Beschluss der BV Porz "Für einen Bebauungsplan" gekippt hat und ein moderiertes Bürgerbeteiligungsverfahren eingeleitet hat, was jedoch eine Farce zu sein scheint, da weder neutral moderiert, noch der Bürger beteiligt wird.

Rücksichtsloses Bauvorhaben der GAG

Durch dieses äußerst arogante und äußerst rücksichtslose Bauvorhaben werden HIER im Bereich Danziger & Memeler Strasse "Ghetto" artige Zustände unwiederruflich,nicht nur
sozialer Probleme so auch u.a.infrastrukturelle Probleme jeglicher Art heraufbeschworen !!!

"Verbauung" Danziger & Memeler Strasse

Hier wird mal wieder gegen jede Vernunft nicht nur ein kleines Stückchen Grüne Lunge, Erholungsgebiet ,Naturschutz usw. der Arroganz der Stadtmacht geopfert ! Die nächsten Walen kommen bestimmt !

Kein 2tes Demo

Ich bin vor 3 Jahren nach Urbach mit meiner Frau gezogen. Bis jeztz finde ich Urbach super. Das Problem sehe ich hierdurch das wir dann runtergestuft werden von einen schönen Bezirk in ein zweites Finkenberg. Ich habe nix gegen Finkenberg, aber was in den 70er geplant wurde, ist heute genau das Gegenteil. Ich finde es einfach schade das man nicht erst die Bürger befragt, sonder einfach beschlossen wird und sich keiner Konsequenz bewusst ist wie es ausgeht. ICH will kein zweites Ghetto haben.

die Summe aller Vorteile gibt es nicht

Eine Entscheidung für etwas, ist auch immer eine Entscheidung gegen etwas anderes. Klar ist es verständlich, eigenen, gewohnten Komfort aufzugeben, um anderen einen Komfort zu ermöglichen. Es gibt in ganz Porz-Urbach genügend Beispiele dafür (Bonner Strasse etc.) die belegen, dass mehr Wohnraum auf gleicher Grundfläche nicht zwangsläufig zum Kollaps der Infrastruktur führen muss. Die ganze Diskussion und die verwendeten Argumente sind m.E. spekulativ, überflüssig und nur der Tatsache geschuldet, einen Besitzstand einiger Bürger zu erhalten, zum Nachteil dringend benötigten Wohnraums, der aus meiner Sicht von Bauträger in angemessener Form geschaffen wird.

Ihrem Kommentar kann ich nur

Ihrem Kommentar kann ich nur zustimmen. Danke

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