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Vorschlag 51 von Gast, 17. November - 18:02

Alt-Fahrrad-Entsorgung in einer gemeinnützigen Fahraradverwertungswerkstatt realisieren

Mit großem Erstaunen las ich in einer großen Kölner Lokalzeitung, dass die Entsorgung der Alträder (dir dann mit neonfarbenem Aufkleber gekennzeichnet werden) für die Stadt ein Verlustgeschäft ist. Bei der Qualität und dem Wert der gekennzeichneten Räder bzw. auch in Anbetracht der aktuellen Metallpreise (wurden nicht sogar bei der Stadtbahn seinerzeit Stahlhaken zwecks Verkauf gestohlen?), erscheint es mir merkwürdig, dass sich damit kein Gewinn erzielen lässt. Am besten fände ich aber, wenn das Projekt in eine neue städtische Firma übergeben würde, die auch Behinderte, Ex-Gefängnisinsassen und anderen zu integrierende Mitbürger beschäftigt - natürlich mit geschultem sozialpädagogischen Personal. Das sollte an sich schon Selbstzewck genug sein ("gemeinnützige Fahradverwertungswerkstatt"), vielleicht fallen dabei aber sogar noch ein paar Euros ab. Auf jeden Fall dürfte aber das ganze nicht zum Verlustgeschäft werden - das scheint mir die Folge eines aktuell vorherrschenden Missmanagements zu sein.

  • Sparvorschlag
  • Bezirksübergreifend

Kommentare

Fahrradentsorgung Verlustgeschäft?

Das wundert mich auch, immerhin werden die Räder ja teilweise noch verkauft.

Das gibt es bereits, siehe

https://www.google.de/#q=k%C3%B6ln+fahrrad+gemeinn%C3%BCtzig

Die Stadt Köln müsste die Fahrräder einfach dort abgeben statt diese auf den Müll zu werfen.

Besser aber in einer Hand

Dann bliebe die Stadt aber weiterhin auf den Kosten der Logistik (Markierung und Einsammlung der Räder) sitzen. Die Stadt ist die einzige, die das darf und daher auch direkt die wirtschaftliche Verwertung übernehmen sollte. Oder es fände sich eine Werkstatt, die (zumindest anteilig) die dafür entstandenen Kosten übernimmt und im Gegenzug die Räder geliefert bekommt. Wenn sich einer der bestehenden Akteure vorstellen kann, das Business zu übernehmen - wäre toll. Ich schätze aber, dass die das rein von der Menge her gar nicht schaffen.

Dann wäre eine Kooperation

vielleicht die beste Lösung.

Jedenfalls sollte die Stadt nicht mit ihrem Geschäftsmodell bzw. ihrer "Marktmacht" die bereits betsehenden karitativen Lösungen torpedieren.

Es geht hier ja um nachhaltige Verwertung, nicht um Gewinnmaximierung.

bitte mehr transparenz !

hier mangelt es in köln wohl vor allem an "transparenz" was mit den ganzen fahrradleichen passiert ! es würde schon helfen, wenn das umweltzentrum mal seine homepage überarbeitet und ein wenig darüber informiert, was dort passiert. dann würde man beim googlen nach "köln" und "fahrradleichen" vielleicht auch mal was finden, was mit den rädern passiert - und nicht nur infos, daß die "entsorgt werden". hier mal eine rühmliche ausnahme - vielleicht auch ein "transparenz-vorstoß" ? http://www.rundschau-online.de/koeln/-umweltzentrum-friedhof-der-fahrradleichen,15185496,28717458.html

Danke! Neuer Antrag: Den Verkauf der Räder erlauben.

Danke für den aufschlussreichen Artikel, insbes. die Information, dass die Stadt die Räder nicht verkaufen darf, ist erhellend - wenngleich sehr befremdlich. Fundsachen dürfen doch auch versteigert werden?! Das sollte man dringend erlauben!!!
Erstaunlich, dass der Stadtanzeiger diese Informationen in dem unlängst veröffentlichten Artikel (auf dem ich mich im Vorschlag beziehe) nicht beigefügt hat, wo ja die Rundschau im gleichen Hause erstellt wird.

Sehr interessanter Artikel

"Bereits 1894 Rostlauben haben die Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB) dieses Jahr von Kölns Straßen entfernt. Mit Bolzenschneidern. "
"Pro Stadtbezirk beschäftigen sich zwei Mitarbeiter des Amts mit der Suche nach diesen Rädern, die dann mit neongelben Zetteln markiert werden. Haben die Besitzer die Räder nach vier Wochen noch immer nicht entfernt, darf die AWB mit dem Bolzenschneider kommen. "
Ganz schön krass. Das bedeutet, wenn ich 4 Wochen mein Fahrrad nicht benutze, besteht die Gefahr, dass die Stadt das "klaut"? Ganz absurde Regelung!

suche nach den rädern? ich

suche nach den rädern? ich glaube nicht, daß die "gesucht" werden. die werden eher von anwohnern gemeldet und dann kommt irgendwann ein halbes jahr später (wenn überhaupt) mal ein zettel dran.