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Vorschlag 53 von Rappelkiste, 17. November - 18:29

Kirchengebäude umnutzen

Immer weniger Kirchgänger, aufwändige Betreuung durch immer weniger Priester/Pfarrer und Gemeindepersonal. Warum nicht vermieten/nutzen als Veranstaltungs-/Eventraum, als Ladenlokal, Wohnraum oder Flüchtlingsunterkunft: Ordentlich isoliert, wohnlicher ausgestattet und sinnvoll genutzt, das muss doch möglich sein - wer kann sich schon einen solchen Leerstand leisten? Für Gottesdienste und Runden in der Gemeinde tuns auch die Gemeindehäuser,ohnehin könnte auch die Art, das Christentum/den Glauben zu leben modernisiert werden, wir leben doch nichtmehr im Mittelalter, den Dom lassen wir natürlich wie er ist.

  • Ausgabevorschlag
  • Bezirksübergreifend

Hinweis der Verwaltung

Hinweis der Verwaltung

Sehr geehrte Teilnehmende,
vielen Dank für Ihren Beitrag! Leider bezieht sich der Vorschlag nicht auf den Kölner Haushalt. Nur Vorschläge aus dem Bürgerhaushalt, die den Kölner Haushalt betreffen, werden in den Planungen und Beratungen weiter behandelt. Vorschläge ohne Haushaltsbezug werden von der Verwaltung nicht weiter geprüft und auch nicht in die Bestenliste aufgenommen. Der Vorschlag wird daher dem Bereich „kein Haushaltsbezug“ zugeordnet. Bitte haben Sie Verständnis, dass eine Kommentierung und eine Abstimmung daher leider nicht möglich sind. Die bisher abgegebenen Stimmen und Kommentare bleiben hier weiter sichtbar. Sie stellen nur einen Ausschnitt der Meinungsbildung zu dem obigen Thema dar.
Mit freundlichen Grüßen
Redaktion "Bürgerhaushalt"

Kommentare

Was hat Kirche mit Kommune zu tun?

Dieser Vorschlag ist zwar nett gemeint, hat aber mit den kommunalen Finanzen rein gar nichts zu tun. Die Kirchengebäude werden von den katholischen, evangelischen, neuapostolischen und sonstigen Gemeinden unterhalten.

schön wärs :-)

schön wärs :-)
In die Erhaltung von Kirchengebäuden fliessen Millionen Steuergelder, egal ob SIE in einer Kirche sind oder nicht, ganz unabhängig von der Kirchensteuer. So wie jeder Steuerzahler auch die Ausbildung von Priestern bzw. später deren Gehälter und die Gehälter von Bischöfen bezahlt. Da hält die Kirche sich fein raus.

Niederlande

... In den Niederlanden sieht man eine solche Umnutzung häufig, warum sollte das nicht auch un Deutschland funktionieren?

Halbwahrheiten

Lieber nixxxnutz, bevor man solche Halbwahrheiten verbreitet, sollte man sich erst einmal genau informieren. Welche Kirchengebäude werden durch Steuermittel erhalten? Wer zahlt die Ausbildung anderer Studiengänge (Jura, Medizin, BWL, Maschinenbau)? Warum werden die Gehälter von Bischöfen vom Staat gezahlt?
Ich möchte diese Fragen natürlich auch beantworten. Für die meisten Kirchengebäude kommt die Kirche alleine auf. Für einige wenige besondere Gebäude bekommen die Kirchen Unterstützung von den Kommunen oder dem Land. Das ist jedoch der kleinste Teil der Kirchen.
Die Ausbildungskosten in anderen Studienfächern übernimmt - wen wundert es? - der Staat bzw. die Länder. Warum sollte es bei der Ausbildung von Pfarrern anders sein?
Die Länder zahlen die Gehäter der Bischöfe, da zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Kirchen zahlreiche Güter, Klöster und Ländereien im Zuge der Säkularisierung an den Staat verloren haben. Als Entschädigung dafür erhalten die Religionsgemeinschaften seitdem Staatsleistungen, die durch Verträge und Gesetze abgesichert sind.

Hier möchte ich auf meinen Vorschlag 2013

hinweisen, im Kölner Dom Stühle aufzustellen, die dank der Vibrationen die entstehen wenn die neu gebaute U-Bahnlinie unterm Dom her fährt, als Massagestühle für Touristen genutzt werden können.
Siehe https://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/2013/buergervorschlaege/B259

Leider wurde dieser Vorschlag nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit behanelt. :-o