552
Vorschlag 552 von Lärmschutzbündnis Ehrenfeld, 27. November - 16:17

Lärmsanierung für Neuehrenfeld an der A57/K4 für Anwohner, Schüler und Betroffene

Thematik:
Im Zuge der Neubebauung des Grundstücks für eine neue Kita und Grundschule an der Nußbaumerstr/Ottostr. wurden 2012 sämtliche Bäume entlang der A57/K4 Im Bereich von Wöhlerstr bis Ottostraße gefällt.

Stehen blieb eine alte 2m hohe Beton-Mauer, die vor täglich 97000 PKW und LKWs eine Abgrenzung schaffen soll.
Dies ist unter Emissions- und Lärmschutzaspekten für Anwohner und Eltern der schulpflichtigen Kinder zu wenig.

Ziel:
Eine Aufwertung der Wohnsituation - und der vorhandenen Bildungsstätten (Gymnasium, Grundschule und Kindergarten) wäre durch eine auf 4-5 m hohe Schallschutzwand mit einem ausgearbeiteten Bepflanzungskonzept (Stichwort: vertikale Gärten) ein deutliches Plus für Neuehrenfeld und insbesondere an diesem Standort an der Autobahn.

Hintergrund:
Ca 13 Millionen hat die Neuerschließung für Kita und Grundschule bereits gekostet. Auch eine millionenschwere unterirdische Turnhalle wird diskutiert. Hohe Investitionen also für diesen Standort, denn deutlich mehr Schüler werden zukünftig auf dem Gelände neben dem Albertus-Magnus Gymnasium ihren Tag verbringen. Und auch das Gymnasium verzeichnet wachsende Klassenzahlen.

Warum?
Der Baukörper der neuen Grundschule liegt nur 7 m entfernt an der Autobahn.
An der Ostfassade des Grundschulkörpes liegen nach schalltechnischer Untersuchung von bis zu 73 dB vor. Trotzdem stellt die Politik die Notwendigkeit für eine erhöhte, begrünte Schallschutzwand in Frage.

Wir brauchen keine Gutachten, um den Bedarf und die Notwendigkeit zu rechtfertigen und um hier verantwortlich zu handeln.
Wir wünschen uns eine Stadt und eine Politik, die Situation zu erkennen und das Anliegen der Bürger zu würdigen.

Wir fordern eine begrünte Lärmschutzwand von Wöhlerstr. bis Ehrenfeldgürtel für eine bessere Gesundheit, Wohlbefinden und Wohnqualität.

  • Ausgabevorschlag
  • Ehrenfeld

Kommentare

Ein unbedingtes Muss an

Ein unbedingtes Muss an dieser Stelle. Kaum zu glauben, dass irgendjemand denkt es ginge anders!

Für menschenfreundliche

Für menschenfreundliche Innenstädte!

Schüler schützen

Unglaublich, dass jemand die Stadt auf diesen Mißstand hinweisen muss. Die Schüler müssen vor Emissionen wie Lärm und Abgasen geschützt werden.

Lärmsanierung

Lärm macht krank. Neimand will auf Dauer so leben. Der Antrag ist völlig richtig und die Umsetzung im Sinne der Bürger-innen.

Die armen Kinder, wenn da

Die armen Kinder, wenn da nichts passiert...

Das Geld ist besser direkt in

Das Geld ist besser direkt in die Bildungseinrichtungen investiert. Wer braucht noch Lärmschutzwände, wenn Elektroautos die Zukunft sind.

Es wäre ja schön, aber ich

Es wäre ja schön, aber ich von einer Elektromobilität in einem Umfang, der die Situation MERKLICH verändern würde sind wir noch seeeehr weit entfernt. Bis dahin werden noch viele Schülergenerationen ins Land gehen.
Und es stimmt: das Geld sollte besser direkt in die Bildungseinrichtungen investiert werden. Nur dann hätte man das alte Schulgebäude einfach renovieren und umbauen sollen.
Jetzt gilt: wer A sagt (neue Schule am Autobahnrand) muss auch B sagen (Lärm- und Emissionsschutz)!

Die Zukunft ist noch nicht da

Die Zukunft ist noch nicht da. Die Autos brettern weiter.SCHRECKLICH!!!

Lärm und Abgase

Sollte man irgendwann diesen Autobahnabschnitt eintunneln, dann bitte nicht so wie in Junkersdorf. Dort hat man das ganze Gelände oberhalb des Tunnels verschwendet. Dort könnte man z.B. Büros bauen, die letztlich den Tunnel in wie immer großen Teilen mit finanzieren. Auch sollten die Bürger einen Anteil leisten, denn ihre Häuser gewinnen sehr an Wert. Mit beiden Massnahmen kommt man sicher kostenneutral zu einem Ergebnis.

Lärmsanierung für Neuehrenfeld an der A57/K4

Erhöhung der Lebensqualität und schulischen Infrastruktuer im innerstädtischen Bereich bei gleichzeitigem Erhalt der notwendigen Mobilität

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