581
Vorschlag 581 von aphoffmann, 28. November - 15:56

Ampeln reduzieren, Ampelschaltung ändern.

Aufgrund der extrem hohen Ampeldichte in Köln und einer Ampelschaltung, die offenkundig nach wie vor den motorisierten Verkehr bevorzugt, ist für Fußgänger und Radfahrer eine flüssige Fortbewegung in der Stadt nicht möglich. Bei mehrspurigen Straßen ist es häufig so, dass man zwei Grünintervalle benötigt, um die Straße vollständig zu überqueren. Häufig fährt man mit dem Fahrrad von einer roten Ampel zur nächsten, weil die Schaltung auf die Geschwindigkeit des Autoverkehrs ausgerichtet ist. Dieser Zustand verleitet viele Radfahrer und Fußgänger dazu, Rotsignale zu mißachten.
Aus diesem Grund sollte eine fahrrad- und fußgängerfreundliche Ampelschaltung hergestellt und die Anzahl der Ampelanlagen kritisch geprüft und reduziert werden.

  • Sparvorschlag
  • Bezirksübergreifend

Kommentare

Veraltete Technik!

Die veraltete Technik vieler bestehender Lichtsignalanlagen, welche früher oder später sowieso erneuert werden müssten, bietet die Chance das Verkehrskonzept der Achtziger Jahre neu zu überdenken und durch eine drastische Reduktion dieser Ampeln nicht nur verkehrstechnisch in der Gegenwart anzukommen, sondern dieser Vorschlag birgt auch ein erhebliches Einsparpotential für den Haushalt der Stadt Köln.

Bravo!

das stimmt - so empfinde ich es auch. Es könnte mal was passieren. Der ewige Stillstand im wahrsten Sinne des Wortes, aber auch in den diversen Köpfen gehört endlich überwunden. Nicht auf Grün schalten, sondern Ampeln wo es eben geht abschaffen!

Schuss kann nach hinten losgehen

Ich unterstütze den Vorschlag generell, jede Ampelanlage lässt sich aber nachts nicht abschalten.
Verweise an dieser Stelle an Illegale Auto- und Motorradrennen.
Erlebe jetzt schon, wie einige Schwachmaten nachts die B8 im Stadtteil Porz lautstark von einer roten Ampel zur nächsten zur Formel 1 Strecke machen.
Ohne Rote Ampeln wird´s für die dann noch interressanter.

Beispiel: Übergang Longericher Str./Mercatorstr. ü. Militärring

das stimmt absolut!
Dankeschön für diesen guten Vorschlag.

Beispiel: Lindenthal

Der Knotenpunkt Bachemer Straße Lindenburger Allee, wo vor wenigen Jahren der Fahrbahnbelag erneuert wurde wären mit wenig Aufwand Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) möglich gewesen. Jetzt gibt es immer noch eine Ampelanlage und ausgeweitete Aufstellflächen für den Radverkehr. Diese können aber meist gar nicht erreicht werden, weil die Seiten zugeparkt sind. Hier bleibt das Ordnungsamt seit Jahren untätig, nicht einmal seit der Neuregelung der Parkflächen und Gebühren wird hier durchgegriffen.

Beispiel: Lindenthal ›Die Zweite‹

Die Stadt ist stolz auf ihren neuen Schutzstreifen auf der Bachemer Straße zwischen Weyertal und Universitätsstraße. Es wurden 5000 EUR für die Umprogrammierung der Ampelanlagen lt. Kölnische Rundschau ausgegeben. Durch die Verringerung der Fahrspuren wäre am ›Park für Menschenrechte‹ ein Zebrastreifen möglich gewesen. Die gesamte Ampelanlage hätte entkrampft/reduziert werden können.

Grüne Welle für Fußgänger und

Grüne Welle für Fußgänger und Radfahrer, finde ich gut! Schluß mit der Bevorteilung des Autoverkehrs!