594
Vorschlag 594 von axelb, 29. November - 10:41

Umbau von Nebenstraßen, Parkplätze auf einer Seite in einen breiteren Gehweg + Radweg umwandeln.

Vorrangig die Straßen Marienstraße und Stammstraße sollten sofort umgebaut werden.
Wobei in der Marienstraße ein sicherer Schulweg zu Grundschule geschaffen wird, was viele Eltern dazu motiviert, ihre Kinder nicht mehr mit dem Auto zur Schule zu bringen. Die Stammstraße ist sehr eng, hier sollte man mit dem Fahrrad bequem in beide Richtungen fahren können. Zudem wird die Straße gerne zum Spazierengehen genutzt, was augenblicklich eher ein Spießrutenlauf zwischen Autos darstellt. Dafür webe ich hier für ihre Unterstützung (-:

  • Ausgabevorschlag
  • Ehrenfeld

Kommentare

s.a. Vorschlag 438

Siehe auch Vorschlag 438 - geht in eine ähnliche Richtung...

Hierzu ist dort auch schon kommentiert: "StVO und Gehwegparken

StVO §12 (4) „Zum Parken ist der rechte Seitenstreifen, dazu gehören auch entlang der Fahrbahn angelegte Parkstreifen, zu benutzen, wenn er dazu ausreichend befestigt ist, sonst ist an den rechten Fahrbahnrand heranzufahren. […]“
§ 12 (4a) Ist das Parken auf dem Gehweg erlaubt, ist hierzu nur der rechte Gehweg, in Einbahnstraßen der rechte oder linke Gehweg, zu benutzen“.

Das heißt: Parken auf dem Gehweg ist eigentlich nur dann erlaubt, wenn ein Parkstreifen auf dem Gehweg gekennzeichnet und das Schild 315 (Gehwegparken) aufgestellt ist. An vielen Stellen in Köln wird das eigentlich unzulässige Parken auf dem Gehweg toleriert, solange ein einfacher Kinderwagen gerade noch durchkommt (Zwillinge, oder Rollstuhlfahrer haben halt Pech gehabt…). Dies wird aber leider nicht oft genug kontrolliert und bei Verstößen auch nicht immer geahndet.

Wenn denn hier eine Parkfläche eingezeichnet wäre, dann dürfte diese nur auf der rechten oder linken Seite sein. Leider geht aber auch das nicht. Ein Parkstreifen kann oftmals (beispielsweise Stammstraße, Marienstraße,...) offiziell nicht angelegt werden, da die Gehwege hierfür nicht breit genug sind.

Dazu steht in den „Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen“: „Das Grundmaß für den ‚Verkehrsraum‘ des Fußverkehrs ist auf das Nebeneinandergehen von zwei Personen ausgerichtet und beträgt daher 1,80 m. Es ist um seitliche Sicherheitsräume von mindestens 0,20 bis 0,50 m zu ergänzen, wodurch sich ein „lichter Raum“ von 2,20 m ergibt. Das Maß von 2,20 m ist somit auch die Mindestbreite für (Seitenraum-) Gehwege.

Die Regelbreite für Gehwege beträgt mindestens 2,50 m; sie berücksichtigt den Begegnungsfall (bzw. das Nebeneinandergehen) von zwei Personen sowie je einen seitlichen Sicherheitsraum von 0,50 m (Abstand zu einer Fahrbahn oder einem Längs-Parkstreifen) und 0,20 m (Abstand zu einer Einfriedung oder einem Gebäude).“ Hierzu gäbe es noch die Ausnahmen für wenig befahrene, alte Dorfstraßen, die auch mit einem Gehweg von 1,5 m auskommen dürfen.

Das beidseitige Parken am Fahrbahnrand geht aber auch nicht: Straßen, wie die Stammstraße, Marienstraße etc. (immerhin VELOROUTE NRW in beide Richtungen !) ist zu schmal. Laut StVO darf ein PKW maximal 2,55 m breit sein. Zuzüglich eines Abstands von 25 cm auf jeder Seite muss die Fahrbahn somit 3,05 m breit sein. Da die Fahrbahn oft deutlich unter 6 m breit ist, bleiben somit maximal 3 m. Das reicht maximal für das Parken auf einer Seite.

(Zitiert und leicht überarbeitet aus einem Facebook-Eintrag aus der Marienstraße)"

Geh- und Radwegesituation in Ehrenfeld

Sehr gute Ideen! ...nur für die Vergabe von Stimmen schade, daß gleiche/sehr ähnliche Vorschläge mehrfach angelegt sind: ...vielleicht findet die Redaktion zur sinnvollen Auswertung doch noch eine Möglichkeit, Vorschläge mit gleichem Ziel zusammenzuführen?

Liebe/r JLo,

Hinweis der Moderation

Liebe/r JLo,
hierzu finden Sie bereits eine Antwort der Redaktion in dem Lob&Kritik Forum. "Um ein durchgehend transparentes Verfahren zu gewährleisten und um jeden einzelnen Teilnehmenden mit seinem persönlichen Anliegen ernst zu nehmen, bündeln wir inhaltsgleiche oder -ähnliche Vorschläge bewusst nicht. Es wird nie ganz auszuschließen sein, dass Vorschläge mehrfach gemacht werden. Die Erfahrungen der vergangenen Bürgerhaushalte zeigen aber, dass Vorschlagsinhalte, die auf eine große Unterstützung stoßen, es in die Bestenlisten schaffen, auch wenn diese mehrfach eingereicht wurden."
Für weitere Anmerkungen und Fragen zu dem Verfahren möchte ich Sie bitten, das Lob&Kritik Forum zu nutzen.
Vielen Dank.
Beste Grüße
Laura Welsch (Moderation)