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Vorschlag 636 von ADFC Porz, 30. November - 20:49

ErarbeAttraktive Fahrrad-Schnellverbindung zwischen Porz und der Kölner Innenstadt über die Kölner Straße und Siegburger Straße

Die Kölner Straße bietet günstige Voraussetzungen, um mit verhältnismäßig geringem planerischem und finanziellem Aufwand (nur Markierung, kein nennenswerter Umbau) durch Reduzieren der Fahrspuren von 4 auf 2 und dem Einrichten beidseitiger Radfahrstreifen eine geeignete Schnellverbindung für den Radverkehr zwischen Porz und Poll zu schaffen.
Dabei ist diese Verbindung gleichzeitig die kürzeste und ist geeignet, die derzeitigen Konflikte auf der Rheinuferpromenade zwischen Radfahrern und Fußgängern zu entschärfen. 1. Es fehlt bisher eine durchgehende, direkte Radverbindung von Porz nach Poll und weiter bis in die Kölner Innenstadt. 4. Bei zunehmender E-Mobilität sind Entfernungen bis 10 km spielend zu bewältigen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Z.B. ist bei Radverkehrsanlagen auf eine Entwurfsgeschwindigkeit > 20 km/h zu achten, außerdem ist eine gute Sichtbarkeit für die motorisierten Verkehrsteilnehmer und genügend Raum zum Überholen erforderlich. Dies kann bei Radfahrstreifen auf der Kölner Straße stets realisiert werden. 6. Das Fernziel sollte eine grundsätzliche Umgestaltung des gesamten Straßenraumes sein mit insgesamt höherer Aufenthaltsqualität und weniger trennender Wirkung bei gleichzeitiger Verwirklichung eines ansprechenden urbanen Raumes mit hoher Verkehrsqualität auch für den nicht motorisierten Verkehr.

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Kommentare

Sehr guter Vorschlag!

Die benutzungspflichtigen Radwege entlang der Siegburger- und der Kölner Straße sind teilweise eine Zumutung, weil in sehr schlechtem Zustand. Wenn man die unbefahrbahren Abschnitte der Radwege gezwungenermaßen meidet und auf die MIV-Fahrbahn ausweicht, wird man oftmals Opfer von Nötigung durch Autofahrer; man wird beschimpft, angehupt und geschnitten.

Radwege

Sehr guter Vorschlag!
Die Benutzungspflicht auf den Radwegen in diesem Bereich sollte endlich aufgehoben werden!

Vorschlag 636

Da haben wir es: reflexartig wird wieder auf die bösen Autofahrer eingedroschen. Ich also absolut dagegen, die Kölner Straße im 4-spurigen Bereich für 1 Spur in jede Richtung komplett zu sperren! Sollen die Autos auch in diesem Bereich nur noch im Stau stehen? Diejenigen, die diese Regelung fordern, sollen sich doch verpflichten, auf ihr Auto zu verzichten, um ihre moralische Überlegnheit zu beweisen.

Dagegen kann es Sinn machen - ähnlich wie auf der Hauptstraße zwischen Bergerstraße und Karlstraße - durch eine gestrichelte Linie dem Radfahrer einen geschützten Raum zu schaffen, denn m.E. gehört der Radfahrer mit seinem heutigen vielfach verkehrswidrigem Verhalten eher auf die Straße als auf den Bürgersteig-Kleinkinder unter 7 Jahre ausgenommen. Den bisherigen separaten maroden Radweg kann man dann je zur Hälfte dem Fahrweg und dem Fußgängerweg zuschlagen, den Fußgänger - insbesondere mit Kinderwagen und Rollatoren - sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer und nicht die Radfahrer. Mir graust es schon heute davor, wie Pedelec-Fahrer mit 25km/h die Fußgänger auf kombinierten Fußgänger/Radfahrerwegen beiseite fegen - weil sie glauben, wegen ihres Elektromotors automatisch zu den Guten zu gehören.

Also, gestrichelte Linie für Radfahrer - ja; Sperrung der rechten Spur für den Autoverkehr - nein!

Vorschlag 636

Das ist sicherlich richtig. Mein Vorschlag: Radfahrer gehören auf die Straße!
Radwege sind meistens in einem sehr schlechten und ungepflegten Zustand und werden deswegen nicht genutzt.
Unter Einbeziehung eines eventuell vorhanden Radweges und einer PKW-Spur müsste es möglich sein, eine Fahrradspur, die in beiden Richtungen befahrbar ist, einzurichten. Es dürfte auch noch Platz da sein für eine Bürgersteigähnliche schmale Trennung vom Radweg und Straße. Diese "Trennungslinie" ist für das sichere Radfahren und dem gefahrlosem Überqueren der Fahrbahn sinnvoll. Das dürfte kaum zu mehr Stau auf der Straße führen, da anzunehmen ist, dass einige PKW Fahrer ihr Auto in der Garage lassen und mit dem Rad fahren.

Fahrrad-Schnellverbindung zwischen Porz und der Kölner Innenstad

Das ist unbedingt notwendig, um den von Fußgängern und Freitzeitradfahrern benutzte Leinpfad zu entlasten.