655
Vorschlag 655 von Volker Becker, 01. Dezember - 1:45

„Bürgerplanung“ für mehr Nachhaltigkeit in der Stadtplanung! Ein 11 Punkteprogramm: 5. Erhalt+Ausbau eines zentralen Belüftungskorridors für die gesamte Innenstadt (Teil des Sanierungsgeb. ESIE Abschnitt II)! Infos: http://bi-eifelwall.de/burgerplanung/

Die „Bürgerplanung“ will die Erfüllung der Klimaschutzziele der Stadt am Eifellwall realisieren!
Hintergrund
Die kühlende Frischluft, die als bodennahe Kaltluftströme (laut Ventilationszonenkarte der Stadt Köln) aus südlicher Richtung kommend die das - schon in den 80`igern als „Bereich mit wünschenswerter Verbesserung der Ventilation“ erkannten, Gleisdreieck Höinger Weg darüber hinweg strömen muss und dabei den seine einzigen freien Weg durch die Unterführungen am Eifelwall findet. Heute schon erreicht dieser Frischluftstrom die Häuser am Eifelwall und diejenigen im Bereich der Luxemburger Straße nur sehr langsam. Durch den geplanten Baukörper des Stadtarchivs am Eifelwall wird der Ventilationsraum weiter zugestellt – nicht zuletzt durch die Reduzierung des Straßenraums von 27m des noch gültigen Fluchtlinienplan auf nur noch 18m!
Im Sommer wird das Archivgebäude die Wärme speichern und sie nachts wieder abgeben. Durch die eingeschränkte Ventilation wird dort zudem die Luftbelastung durch Autoabgase und Feinstäube weiter zunehmen. (Leider sind durch das COPT-Gebäude der Universität am Luxemburger Wall wieder Tatsachen geschaffen worden, die diese Situation wohl zusätzlich verschlechtern werden – obwohl diese Fläche aus gutem Grund im FNP als Grünfläche ausgewiesen war!)
Das ist gemäß der im UVP-Bewertungshandbuch der Stadt Köln beschriebenen Klimaschutzziele ausdrücklich nicht erwünscht: „Die Freihaltung von zukünftiger Bebauung ist besonders für die Freiflächen wichtig, die Gebiete mit einem stadtklimatisch hohen Belastungsgrad umschließen. Diese Flächen sollten auch in der Bauleitplanung verbindlich gesichert werden.“
(http://www.stadt-koeln.de/3/umwelt/klima/stadtklima/07159/:Maßnahmen und Empfehlungen zum Stadtklima)
Eifelwall und die Luxemburger Str. innerhalb der Wälle sind bereits jetzt, gemäß der Klimakarte
der Stadt, stadtklimatisch stark belastet!
„Das schon vorhandene stadtklimatische Phänomen der "urbanen Wärmeinsel" in Köln, wird sich im
Zuge des Klimawandels voraussichtlich deutlich verstärken.“
(http://www.stadt-koeln.de/3/umwelt/klima/klimawandel/07145/)
Es muss alles getan werden, um die Auswirkungen des Klimawandels zu mildern und das Leben in der Stadt auch in Zukunft erträglich(er) zu gestalten! Wir alle, die wir in Köln leben, werden froh sein um jedes bisschen Frischluft, das in die Innenstadt gelangt und um jedes halbe Grad, das es in den Sommern dort kühler sein wird. Darum ist der Alternativstandort Hans-Carl-Nipperdey-Str. der „Bürgerplanung“ die einzig sinnvolle Option, denn unsere Gesundheit stellt immer erst dann einen Wert da wenn sie für viel Geld wieder hergestellt werden muss!
Überprüfung:
Hier ist die Verwaltung der Stadt Köln aufgefordert diesen Sachverhalt in Form einer Gegenüberstellung der Standorte Eifelwall und Hans-Carl-Nipperdey-Str.("Bürgerplanung")zu prüfen + vorzulegen!

  • Ausgabevorschlag
  • Bezirksübergreifend