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Vorschlag 12 von Hüsi, 24. Oktober - 9:22

Autofreie Domumgebung

Der Kölner Dom ist eins der bedeutendsten Kulturdenkmäler der Welt und wird jährlich von unzähligen Menschen aus der ganzen Welt besucht. Er soll ein Ort der Ruhe und des Verweilens sein.

Aber gerade am Wochenende herrscht rund um den Dom nur eins: Autochaos.
Obwohl in diesem Bereich die Fußgänger die dominierende Verkehrsform sind, wird der meiste öffentliche Raum dem Auto eingeräumt.

Warum muss jeder mit seinem Auto direkt am Weltkulturerbe Dom vorbei fahren dürfen?
Die direkte Domumgebung sollte komplett vom Autoverkehr befreit werden. Mit seiner zentralen Lage, dem Hauptbahnhof sowie mehreren KVB-Haltestellen ist der Dom wunderbar mit dem ÖPNV, zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen.

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  • Innenstadt

Kommentare

Schon lange überfällig

Köln ist immer noch eine autogerechte Stadt. Die Gesundheit der BürgerInnen wird hintenangestellt. Paris, Madrid, Dublin, Kopenhagen, Oslo usw. verbannen Autos mit Verbrennungsmotor - Köln? Macht nichts.

Neue Einschräkungen in Planung

Es gibt schon Pläne der Verwaltung die Innenstadt nichtmehr durchfahrbar zu machen. Das würde einen Großteil des Problems lösen. Ansonsten müssen an Bahnhöfen auch Taxen und Reisebusse Halten können. Der Dom ist schon weitgehend autofrei zu genießen.

Kommt schon längst

http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/koelner-innenstadt-soll-autofrei-werden-100.html

Zugang zur Altstadt ?

Dann müsste alles zwischen Höhenzollernbrücke und Heumarkt Autofrei sein, es gibt keine Alternative außer der Trankgaße um in die ALtstadt zu kommen, westlich schneidet die Hohe Strasse auf einer Länge von mehr als 650m den Zugang ab.
Es gebe nur noch den südlichen Zugang über die Pipin- und Augustinerstaße. Es ist nun mal fakt das der Bahnhof zu nah am Dom steht.

Wie beschrieben gibt es genug

Wie beschrieben gibt es genug Alternativen um in die Altstadt zu kommen. ÖPNV, zu Fuß, Fahrrad, Rikscha usw.

Wahrscheinlich zu spät

Viele unsinnige Millionen sind schon in den Umbau geflossen und ist fast fertig. Wenn überhaupt etwas fertig wird in Köln.

Nieke

Wer die Zeit und Gelegenheit hat, sollte sich unbedingt mal die Umgebung der Kathedrale von Chartres (der 2. schönsten Kirche der Welt nach dem Kölner Dom) anschauen! Dort gibt es natürlich keine Autos, aber bestimmt 8-10 supergute kleine Restaurants (bezahlbar),man kann gemütlich bei einem Gläschen Wein draußen sitzen und die Steinmetzarbeiten an der Kathedrale bewundern......Warum sollte das nicht auch in Köln möglich sein??

An Nieke

... weil KÖln leider immer mehr in eine triste, unansehnliche Stadt verwandelt wird. Ich empfehle hierzu z.B. einen Blick auf die Pläne zum Neubau am Roncalliplatz ... (das Gegenteil dessen, was Sie aus Chartres schildern)
http://www.ksta.de/koeln/innenstadt/koelns--historische-mitte--so-soll-der-roncalliplatz-in-zukunft-aussehen-25006586

Keine Tristesse-Metamorphose

Die Pläne für "Kölns historische Mitte" sind in meinen Augen überhaupt nicht geeignet, als abschreckendes Beispiel für Tristesse-Verbreitung zu dienen.

Vergleich: Bonn

Ich stimme dem Vorschlag zu! In Bonn gibt es in der Kernstadt eine sehr großzügige Fußgängerzone. Hier in Köln kann man noch nicht einmal durch die Altstadt laufen, ohne auf ein Auto achten zu müssen (Am Hof, zwischen Heumarkt und Alter Markt, rund um das Rathaus). Im Vergleich zu anderen Städten hat Köln zu wenig autofreie Zonen in solch touristisch wichtigen Gebieten. Den gewonnen Raum könnte man für neue Plätze verwenden und Sitzbänke aufstellen!

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