311
Vorschlag 311 von leonid1998, 29. Oktober - 2:26

Deutzer Werft Teile zum Parkplatz machen

Zur Zeit stehen dort Schranken. Es gibt keinen Sinn dort Sport oder ähnliches zu machen, da auf nem Teil des Platztes Steine auf dem Boden verlegt sind und für Autos gedacht sind. Meines Erachtens sollte es ein P&R Parkplatz werden, der auch was kosten soll, damit es weniger Parkplatz Suche in der Innenstadt gibt.

Es ist unerträglich, dass behauptet wird, dass dieser Platz nur den Fußgängern und Radfahrern gehört. Wo die Wiese ist, kann ich das nachvollziehen. Ansonsten eher nicht. Die HGK darf aber trotzdem weiter durchfahren, ist das etwa der Gleichberechtigungssatz?

  • Spar-/Einnahmevorschlag
  • Innenstadt

Kommentare

Bewirtschafteter Parkraum

Das ist hier durchaus ein "zweischneidiges Schwert", trotzdem habe ich für diesen Vorschlag gestimmt.

Einerseits ist es zu begrüßen, dass Politik und Verwaltung bemüht sind, den Autoverkehr in Köln zu reduzieren um nicht zuletzt etwas gegen die immer stärker werdende Umweltbelastung zu tuen.

Andererseits müssen hier die berechtigten Interessen der Anlieger zwischen Deutzer und Hohenzollernbrücke berücksichtigt werden. Damit meine ich nicht die der großen Hotels, Firmen und Konzerne, sondern Anlieger wie das Altenzentrum der Caritas, die Gemeinde der Griechisch-Orthodoxen-Kirche in Alt St. Heribert oder die dort ansässige Gastronomie. Letztere klagt mittlerweile über verstärkte Umsatzrückgänge, da ihre Gäste dort keine Parkmöglichkeiten mehr haben.

In den vergangenen Jahren wurde in Deutz durch verschiedenste Massnahmen (Bau des Rheinboulevards, Aussengastronomie auf Parkflächen und zuletzt die Sperrung der Deutzer Werft)Parkraum in erheblichem Umfang vernichtet, ohne mit Rücksicht auf Anwohner, Handel und Gastronomie Ersatz zu schaffen. Die Folge sind weniger Besucher in Deutz, weniger Umsatz der ortsansässigen Firmen und dann letztlich weniger Steuereinnahmen für die Stadt. Diese Entwicklung kann durch bewirtschafteten Parkraum unter der Deutzer Brücke aufgehalten werden!

Ersatz für immer weniger werdende Parkplätze in Deutz

Auch wenn dieser Vorschlag vielleicht ein wenig ungeschickt formuliert ist, kann man den Kern der Forderung nur unterstützen.

Kontinuierlich wurde in den letzten Jahren in Deutz Parkraum für PKW rückgebaut, ohne dass Ersatz geschaffen wurde. Dass dies allerdings nicht nur begrüßt wird, sollte für jeden nachvollziebar sein, tangiert es doch unterschiedlichste Interessen. Die Folge ist Unzufriedenheit vieler Anlieger und Besucher, sowie "Wildparken" auf allen möglichen und unmöglichen Flächen wie beispielsweise im eingetragenen Bodendenkmal "Kastell Divitia" neben der ehemaligen Klosterkirche Alt St. Heribert oder im gesamten Bereich der Deutzer Werft.

Die Folgen dieser Parkraumreduzierung könnten durch die Einrichtung einer bewirtschafteten Parkfläche (gebührenpflichtig) unter der Deutzer Brücke abgemildert werden, was ja letztlich dann auch eine zusätzliche Einnahmenquelle für die Stadt bedeuten würde.

Parkraum

Autos wird in Köln schon viel zu viel Fläche zur Verfügung gestellt. In einer wachsenden Stadt ist kein Platz für noch mehr Autos. Die Lösung muss sein, weg vom eigenen Auto hin zu ÖPNV, Fahrrad und Carsharing. Letzteres erlaubt ebenfalls individuelle Fahrten, verbraucht aber deutlich weniger Stellfläche, da sich viele Menschen ein Fahrzeug teilen. Fakt ist doch, dass der durchschnittliche Pkw rund 23 Stunden am Tag steht, also nutzlos Platz verbraucht. Wieso sollte alsonutzlos herumstehendes Blech auch noch durch staatliche Subventionen - also Bereitstellung von Parkraum - gefördert werden. Gerade wer in Deutz wohnt, benötigt kaum ein eigenes Auto. Der ÖPNV-Anschluss ist sehr gut und es gibt auch ausreichend Carsharin-Fahrzeuge vor Ort. Flingster am Bahnhof Deutz, 7 Stationen von Cambio, immer einige Fahrzeuge von Car2go und Drive Now. Daher sehe ich keinen Bedarf weitere Pkw-Stellplätze in Deutz auszuweisen. Sinnvoller wäre stattdessen eine Erhöhung der Parkgebühren und die Befreiung der Gebühren für Carsharing-Fahrzeuge.

Absurder Vorschlag

Wenn Deutz etwas nicht gebrauchen kann, dann diesen Vorschlag! Die Deutzer Werft soll sich mittelfristig zur Promenade entwickeln. Ganz sicher nicht zur Parkplätzfläche für die Innenstadt und die Treppen-touristen!
Mein Gegenvorschlag: den Dom-Vorplatz zur Park&Ride-Zone erklären...ist ähnlich absurd