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Vorschlag 364 von ksued, 31. Oktober - 14:57

Parkplätze der Discounter u.a. abends für Anwohner öffnen

In den innenstädtischen Wohngebieten kurven Anwohner abends auf der Suche nach einem Parkplatz verzweifelt durch ihr Veedel und erzeugen so unnötigen Verkehr. Gleichzeitig lassen die Discounter ihre Schranken herunter – und sperren Flächen, die die Not lindern könnten.

Die Stadtverwaltung soll sich mit Discountern und ähnlichen Parkplatzbesitzern in Verbindung setzen und ein Modell entwerfen, dass es Anwohnern ermöglicht, auf deren Parkplätzen zu Schließungszeiten kostengünstig aber verlässlich zu parken. Im Gegenzug können öffentliche Parkplätze entfallen und so die Wohnqualität gesteigert werden.
Der Fußweg zum Parkplatz dauert wahrscheinlich nicht länger als die bisherige Suche nach einer Lücke.

(vgl. http://www.tagesspiegel.de/berlin/autoverkehr-in-berlin-parkhaeuser-leer-parkplaetze-voll/14759046.html)

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Kommentare

Gute Idee

Eine gute Idee. Die Discounter könnten die Parkplätze nachts für 50 EUR pro Monat vermieten und die Stadt verzichtet im Gegenzug darauf Anwohnerparkausweise auszugeben. Dies kann man durchaus unterstützen.

Subvention von Anwohnerparken ist das eigentliche Problem

Diese Situation ist tatsächlich komplett absurd. Der Grund dafür ist die Subvention von Anwohnerparken zu Dumpingpreisen von 3 EUR / Monat weit unter Marktwert.

Solange Anwohnerparken derart subventioniert wird, lohnt es schlicht nicht privaten Parkraum zu vermieten.
Würde man die Subventionen abschaffen, hätten die Eigentümer von sich aus ein Interesse ihre Parkpätze zu vermieten.

Siehe dazu auch https://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/2016/buergervorschlaege/323