389
Vorschlag 389 von Steuerzahlerin53, 01. November - 12:50

Stärkere Kontrolle der Radfahrer

Köln ist eine Fahrradstadt,was in Anbetracht der fraglichen Zustände der Bahnen und der überfüllten Autostraßen durchaus wünschenswert ist.

Doch auch wir Radfahrer müssen uns an Straßenregeln halten. Leider kommt es immer wieder vor, dass Radfahrer sich nicht an die Regeln halten, bzw. die Pflichten im Hinblick auf die Rücksichtnahme der Fußgänger komplett missachten, dafür aber sehr viel Recht für sich einfordern.
Rote Ampeln und Straßenschilder werden missachtet, Fußgänger aggressiv verdrängt; bzw. genötigt und es werden viel zu oft Bürgersteige als Radwege genutzt.

Im Sinne der Sicherheit und auch für eine längerfristig zufriedene Koexistenz sind daher Radfahrer stärker im Rahmen des Straßenverkehrs zu kontrollieren. Diejenigen, die sich ihrer Pflichten bewusst sind, sollten hiermit krine Probleme haben.

  • Ausgabevorschlag
  • Bezirksübergreifend

Kommentare

Stärker gegen Radfahrer vorgehen ?

Wieviele Radfahrer werden jedes Jahr durch Autofahrer getötet, die dann ( mit freundlicher Unterstützung unserer Kuscheljustiz ) mit Bewährungsstrafen davon kommen ?
Und wieviele Autofahrer werden durch regelwidrig fahrende Radfahrer getötet ?

Manchmal hilft im Leben ein PERSPEKTIVWECHSEL .

Richtig...

....manchmal hilft im Leben ein Perspektivenwechsel

Infrastruktur würde helfen

Die derzeitige misserable Infrastruktur provoziert leider solche unnötigen Konflikte geradezu.

Ängstliche Radfahrer trauen sich nicht auf der Straße zu fahren und fahren verbotswiedrig auf Gehwegen. Anderswo werden Konflikte provoziert indem Radfahrer und Fußgänger auf engsten Raum auf Hochboard gequetscht werden (Ringe) oder die einzige Radroute durch eine Fußgänderzohne führt (Nord-Süd Verbindung).

Stärkere Kontrollen mögen daher zunächst als Lösung erscheinen. Leider werden Kontrollen allein nicht viel nützen. Will man das Problem wirklich lösen, muss gleichzeitig muss eine erstklassige, diskriminierungs- und konfliktfreie Infrastuktur geschaffen werden. Die Praxis zeigt, dass dann solche Konflikte gleich gar nicht entstehen und sich die Verkehrsmoral und gegenseitige Rücksichtnahme insgesammt extrem erhöht (siehe Radverkehr in Kopenhagen).

Genau so ist es!

Genau so ist es!

Mehr Kontrollen aber auch mehr Angebote

Stimme dem oben gesagt zu. Als Vielradler gehen mir Radfahrer ohne Licht oder Geisterradler auch gediegen gegen den Strich. Als ernst zu nehmende Verkehrsteilnehmer sollten wir uns auch an Regeln halten - aber auch ernst genommen werden. Daher ok für die Kontrollen wenn auch was für den Radverkehr getan wird.

"Kuscheljustiz"?

"Kuscheljustiz" ist m.E. eine Invektive und entspricht nicht der Net-ikette.

Freie Meinungsäußerung

Eine Nette... Darf nicht dir freie Meinungsäußerung beschränken. So gebraucht ist das unbedenklich während Nette.... Rechtlich Problematisch sind.

Vorschlag überfällig

Ich bin selbst Radfahrer, das mal vorweg. Und ärgere mich nahezu täglich über viele Kamikaze-Radfahrer. Als Beispiel: die Maastrichter Straße wird grade umgebaut und zwischen Brabanter Straße und Hohenzollernring ist z.Zt. die Durchfahrt für Fahrzeuge aller Art verboten (nur die Zufahrt zu Parkhaus ist möglich). Und was machen die Radfahrer: sie fahren über den durch die Baustelle sehr engen Bürgersteig durch die Fußgängermengen. Ich finde es unglaublich. Die paar Meter mal eben vom Rad steigen geht nicht?
Es hat doch nicht nur etwas mit Infrastruktur zu tun, sondern auch mit ein paar Gehirnwindungen, die bei einigen offenbar nicht korrekt verknüpft sind, oder?;)

Wer sein Rad iiebt, der schiebt

Wenn ich das erste Schild finde, auf dem steht, „Autofahrer bitte schieben, schiebe ich auch wieder mein Rad.

Selbstschutz geht vor

Solange regeln starr ausgelegt werden ist das auf Regel pochen dumm. Wenn jemand mit geringer Geschwindigkeit mal auf dem Bürgersteig fährt und niemanden gefährdet sollte man ein Auge zudrücken und nicht auf Regeln pochen. Im Verkehr sollte man sich arrangieren und nicht starr auf Regeln pochen. Wenn jemand aus Selbstschutz oder weil das Behinderung darstellt mal Regeln bricht und darauf Achtet das er niemanden gefährdet sollte man ihn nicht bestrafen.

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