392
Vorschlag 392 von Buchforster, 01. November - 14:13

KALKBERG

Planung und Errichtung der Hubschrauberstation auf der Industrie-Hochdeponie Kalkberg in Buchforst haben sich zu einen Bau- und Umweltskandal ersten Grades entwickelt. Der Steuerzahler wird mit rund 25 Mill.Euro weit mehr belastet, als ursprünglich geplant.

Der aufgeschüttete Berg mit seinem pastösen Kern aus Chemieabfällen und einer massiven flächigen Altöleinlagerung im Bereich des Grundwasserspiegels ist einerseits ein Risiko für die Umwelt und damit für die Bürger; anderseits wird der Berg für immer ein Risiko darstellen, sofern man die Deponie nicht abträgt und das kontaminierte Erdreich fachgerecht entsorgt. Ein geeigneter Flughafenstandort ist der Kalkberg in Buchforst somit nicht; ein sicherer Regelbetrieb für Rettungshubschrauber kann nicht gewährleistet werden.

Der Haushalt der Stadt Köln (Steuergelder) ist durch dieses Projekt bereits heute über Gebühr belastet. Die Kosten für die derzeit laufenden Sanierungen am Kalkberg betragen ein Vielfaches einer möglichen Station am Kölner Flugplatz Kurtekotten.

Deshalb schlage ich vor, das Projekt Hubschrauberstation Kalkberg offiziell für beendet zu erklären und dem Steuerzahler somit weitere Ausgaben von mehreren Millionen Euro für den Fertigbau zu ersparen. Stattdessen sollte eine geeignete Hubschrauberstation am unbedenklichen Standort Flugplatz Kurtekotten mit noch vertretbarem Aufwand erbaut werden. Der Kalkberg sollte soweit umwelttechnisch notwendig saniert und dann der Bevölkerung als Grünfläche zur Verfügung gestellt werden.

  • Ausgabevorschlag
  • Mülheim

Kommentare

Kalkberg

Was ich in den letzten 4 Jahren hier erlebt habe, stinkt nicht nur zum Himmel (Staub) sondern schädigt/gefährdet laut Gutachten auch unser wichtiges Gut, das Grundwasser.
Wenn der Giftberg nicht schnell abgetragen werden kann, so sollte er jedoch baldmöglichst fachmänisch!!!! versiegelt werden.

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