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Vorschlag 456 von Gast, 02. November - 18:13

Einführung von Nachtlinien der KVB

Es ist ein Armutszeugnis dass man in einer Stadt wie Köln auf das Auto bzw ein Taxi angewiesen ist, da nach 1.30 und vor 5 Uhr Morgends, Sonntag zum Teil sogar erst bis 7 kein ÖPNV mehr statt findet. Selbst in kleineren Städten wie Kiel, Regensburg oder Nürnberg gibt es Nacht Linien. Am besten lässt sich dies mit München. Vergleichen.... Die Stadt hat nur unwesentlich.mehr Einwohner als Köln. Es fahren aber durchgängig S/U Bahnlinien oder Nacht Busse zumindest im Stundentakt und das nicht nur am Wochenende. Die Straßenbahn fährt im Innenstadt Bereich zT sogar halbstündlich. Gerade unter der Woche wäre die Reduzierung der völligen betriebsruhe auf 1 maximal 2 Stunden wünschenswert. Dies würde auch durch den dauerhaften Betrieb die Schäden an Strecken und Fahrzeugen durch Grafitti und Vandalismus signifikant senken. Auch wurde sie Attraktivität der besseren Durchbindung die Fahrgstzahlen merklich steigern. Gegenfianziert werden könnte dies durch deutlich häufigere Fahrkarten Kontrollen! Denn nur als beispiel... In 3 Monaten wurde ich bislang kein einziges mal kontrolliert....und ich sehe täglich Fahrgäste ohne Fahrkarte bzw ohne erster Klasse Berechtigung sowohl in S als auch Stadtbahn.

  • Ausgabevorschlag
  • Bezirksübergreifend

Kommentare

Fast...

Fast hätte ich dem Vorschlag zugestimmt, bis die Formulierungen am Ende mich dann doch abhielten. Wie erkennt man täglich, dass Personen ohne Fahrschein (oder Erste-Klasse-Berechtigung...) fahren, wenn man gleichzeitig kritisiert, dass man selbst keinmal im Vierteljahr kontrolliert wurde? Man muss seiner Argumentation nicht dadurch Nachdruck verschaffen, indem man Eventualitäten als Fakten beschreibt. Und zudem: Schwarzfahrer sind sicherlich ein Kostenfaktor, aber der größte Teil derer, die ohne Ticket die KVB nutzen, tun es, weil sie sich ein Ticket nicht leisten können. Die jährliche Fahrpreiserhöhung ist nicht gerade kundenbindend und mit günstigeren Ticketpreisen hätte die KVB wahrscheinlich mehr zahlende Gäste - und auch im Nachtverkehr würden die Bahnen häufiger genutzt, wenn es ihn denn nach Ihrem Vorschlag geben würde. Ich will nur darauf hinaus, dass Neiddebatten (ich zahle und die nicht) nicht bis nie zielführend sind.

sinnvolle Nachtlinien bes. am Wochenende

Die Kritik des vorherigen Kommentars kann ich nur eingeschränkt teilen, sehe aber trotzdem die Notwendigkeit eines Nachtlinienverkehrs.
Kontrollen kosten auch Geld und werden in erster Linie zwecks Einnahmensteigerungen vorgenommen. Bei den Preisen der KVB ist es nur verständlich, wenn jemand mal ohne Fahrschein fährt.