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Vorschlag 586 von deratomi, 06. November - 12:48

Aufwertung des Ebertplatzes zum Stadtmarkt

Der Ebertplatz muss aufgewertet werden um sicherer und schöner zu werden. Zugleich fehlt Köln ein fest installierter Stadtmarkt der Menschen der verschiedenen Veedel zusammenbringt, die Attraktivität der Stadt für Bewohner und Touristen erhöht und zudem Einkommen erwirtschaftet.

Die Fläche sollte so umgestaltet werden, dass verschiedene Lebensmitteleinzelhändler aus der Region Platz finden, Außengastronomie angeboten werden kann und Platz für Künstler/Handwerker bleibt. Freiflächen könnten auch genutzt werden um in der Adventszeit einen kleinen Weihnachtsmarkt zu integrieren.

Als Beispiel für einen solchen Stadtteilmarkt gibt es in Deutschland unzählige, ein besonders gelungener Platz ist z.B. der Elisabethplatz in München.

Ein Stadtmarkt bringt Mieteinkünfte und Einzelhandelsumsätze, zieht Touristen an und erhöht die Sicherheit durch das Belegen der Freiflächen. Hierdurch können Kosten gespart und Einkünfte erhöht werden.

Die kommerzielle Nutzung wird dabei mit Nachhaltigkeit und Ökologie verbunden, was ein modernes Stadtbild schafft und der Lebensqualität zu Gute kommt. Dabei muss die Verkehrsführung nicht eingeschränkt oder gar teuer erweitert werden.

Wäre es nicht Zeit eine Betonwüste dauerhaft in Lebensraum für uns alle umzuwandeln?

  • Spar-/Einnahmevorschlag
  • Innenstadt

Kommentare

Es gibt bereits den schönen Markt am Sudermanplatz

Der Ebertplatz soll auf keinen Fall zubetoniert werden um zu einer weiteren sterilen Fläche zu verkommen. Davon gibt es in Köln bereits mehr als genug! Ein schöner Markt findet bereits in unmittelbarer Nähe, am Sudermanplatz, statt.
Weihnachtsmärkte gibt es ebenfalls mehr als genug!

Der Ebertplatz soll als Platz der Erholung dienen und dafür könnte er durchaus hübscher gestaltet sein, nämlich mit mehr Blumenbeeten, Bänken und Bäumen. So war er auch ursprünglich - mit Teich in der Mitte - angelegt.
Kommerz gibt es in Innenstadt bereits in Massen.

Ein Stadtmarkt hat mit Beton nichts zu tun

Ich bitte Sie meinen Vorschlag noch einmal genau zu lesen. Denn mein Vorschlag soll genau das vermeiden was Sie kritisieren.

Kennen Sie Stadtmärkte wie den genannten Elisabethmarkt oder den noch bekannteren Viktualienmarkt? Mit sterilen Betonflächen hat das NICHTS zu tun. Zu betoniert ist der Platz bereits heute und das soll sich ändern.

Stellen Sie sich vor, der Markt wie am Sudermanplatz wäre jeden Tag und nicht nur zweimal die Woche. Außerdem wäre er zu Zeiten zu denen viele arbeitende Bewohner Ihn auch besuchen können. Außerdem wäre er für mehr Bewohner der Stadt zugänglich und bekannt wenn man Ihn am Ebertplatz dauerhaft einrichten würde. Bänke und Bäume sind in der Regel Teil eines Stadtmarktes.
Das hat also mit Kommerz in Massen auch nichts zu tun.

Generell denke ich es ist in der Lage schwierig einen Erhohlungsort zu schaffen ohne bauliche Maßnahme durchzuführen die den Verkehrslärm beseitigen und die Sicherheit erhöhen indem (betonierte) Freiflächen reduziert werden. Außerdem sind auch Kosten/Nutzenaspekte zu beachten.

Daher bitte Ich Sie noch einmal über den Vorschlag nachzudenken, bevor Sie vorschnell urteilen.

Besten Dank!

Mit Verlaub - ich sehe das anders

- es muss nicht immer und überall um kaufen, kaufen, kaufen gehen.
- es muss in der Innenstadt auch Orte geben dürfen, an denen man einfach Ruhe und Entspannung finden kann
- Dadurch dass der Ebertplatz rundherum von Rabatten und Bäumen umgeben ist und sich auf abgsenktem Niveau im Vergleich zur Straße befindet, ist er zur Zeit relativ vom Straßenlärm abgeschirmt, man kann dort sitzen und die Vögel zwitschern hören.
- Ein Marktplatz müsste für die Fahrzeuge, die die Marktstände heranschaffen, sehr gut zugänglich sein (siehe Sudermanplatz). Schon allein deshalb würde die Nutzung als Marktplatz und 100ster Weihnachtsmarkt zu mehr Betonierung sorgen.
Triste Betonplätze haben wir in Köln bereits zur Genüge (Ottoplatz, Breslauer Platz, Wiener Platz, Bahnhofsvorplatz Mülheim...)

Der Ebertplatz war städtebaulich als Erholungsort geplant und gebaut und das soll er auch bleiben bzw. dazu soll er wieder mehr werden.

Vision des Stadtmarkts verstehen

Sie dürfen gerne Ihre eigene Meinung haben und müssen meinen Vorschlag auch nicht toll finden. Sie sollten sich aber vorher fairerweiße mit meinem Vorschlag auseinandergesetzt haben bevor Sie kritisieren was ich nicht vorgeschlagen habe. Darauf habe ich versucht hinzuweisen.

Sie haben Recht wir brauchen nicht mehr "triste Betonplätze". Da aber der Ebertplatz genau das aktuell ist(!), sollte er verändert werden und auf keinen Fall so bleiben. Daher möchte ich den seelenlosen Platz durch den Markt ja gerade wiederbelebt sehen.

Die Beispiele für solche Märkte scheinen Sie nicht zu kennnen, denn diese werden von den Menschen sehr wohl als Erholungsorte betrachtet und schon gar nicht als "Betonwüste".
- Ja man kann dort auch zumeist regionale und ökologische Produkte von Einzelhändlern kaufen.
- Ja man kann dort zusammenkommen und Leute aus dem Veedel treffen und sich bei einem gemütlichen Kaffee austauschen.
- Ja man kann dort Handel und Grünflächen zusammenbringen.

Für manche ist das Erholung. Für andere nicht. Ich kann jedenfalls daran nichts schlechtes finden.

Und um es noch einmal klarzustellen:
Wenn der Platz noch grauer, dreckiger und seelenloser wird als er aktuell ist, dann wäre mein Vorschlag nicht richtig umgesetzt. Ich stelle mir stattdessen mehr grün, mehr Leben und mehr Sicherheit vor ohne dafür dauerhaft tief in die leeren Kassen der Stadt greifen zu müssen. Das ist meine Vision und nicht was Sie beschreiben.

Ich hoffe das macht die Sache klarer. Der Rest ist natürlich Ansichtssache.

Hinweis auf ähnliche Vorschläge

Hinweis der Moderation

Liebe Teilnehmer,

es soll an dieser Stelle auf zwei Vorschläge hingewiesen werden, die sich ebenfalls mit einer Neugestaltung des Ebertplatzes auseinandersetzen. Die Beiträge können unter folgenden Links aufgerufen werden:
https://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/2016/buergervorschlaege/16
und
https://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/2016/buergervorschlaege/609

mit freundlichen Grüßen,
Sabine Jöns (Moderation)