678
Vorschlag 678 von Philwel, 08. November - 21:22

Innenstadt Ticket

Die KVB Kosten sollten von den Autofahrern mit getragen werden. Die Innenstadt ist mit dem Auto nur noch zu erreichen weil so viele Menschen mit der KVB fahren. Somit sollte der Autofahrer auch an den KVB Kosten beteiligt werden.
Dadurch könnten die Ticketpreise der KVB gesenkt werden und es wäre endlich günstiger mit der Bahn anstatt mit dem Auto in die Stadt zu fahren.
Es sollte ein Ticket geben welches sowohl für das Auto als auch für die Bahn gilt. Also auch ein Monatsticket, Tageskarte.....

Zahlung per App, an Park and Ride Stationen....

Dies Art der Abrechnung wäre logisch, verständlich und fair.
Viel fairer als ein Burgerticket.

  • Spar-/Einnahmevorschlag
  • Bezirksübergreifend

Kommentare

Innenstadt-Ticket.

eigentlich wolte ich schon mein "pro" geben, aber der letzte Satz hat mich dann doch umgestimmt.

Fair?

Hallo Viktor,
Warum ?
Ich bin Fan vom Burgerticket, halte es aber für schwer umsetzbar. Es gibt halt sehr viele Leute welche im KVB Gebiet wohnen aber trotzdem nie Bahn fahren.
Das Burgerticket müssen auch Menschen zahlen welche nur mit dem Rad fahren oder nicht ordentlich an die Bahn angeschlossen sind.
Es sollte ein weitere Denkanstoß sein die Kosten der KVB an diejenigen zu richten, welche den Nutzen haben.
Es ist für eine Familie günstiger mit dem Auto in die Stadt zu fahren als mit der Bahn.

Günstiger?

Aber nur, weil die Familie nicht rechnen kann. Ein TagesTicket für 5 Personen der Preisstufe 1b kostet 12,90 EUR. Eine Fahrt mit dem Pkw (8 km hin, 8 zurück) kostet mindestens 4,80 EUR (bei einem sehr preisgünstigen Auto, das man für 30 ct/km betreiben kann). Dazu kommen Parkgebühren von 2 EUR pro Stunde. Ab 4 Stunden Aufenthalt in der Stadt ist der ÖNPV also auf jeden Fall günstiger.

Bedenken Sie nun, dass viele Angestellten ein JobTicket haben. Schüler und Studenten haben auch Dauertickets. So stellen Sie fest, dass der Stadtbummel keine Kosten verursacht, wenn die Familie mit dem ÖPNV in die Innenstadt fährt. Da reicht auch schon ein einziges Jobticket in der Familie, weil man an Wochenenden einen Erwachsenen und bis zu drei Kinder unter 12 kostenfrei mitnehmen kann.

Günstig....

Ja, diese Rechnungen sind ja immer so eine Sache. Manche Familien haben auch Firmenwagen oder nur 3 KM in die Stadt....ob es Sinnvoll ist oder nicht.....
Ich finde den Ansatz wichtig die Autofahrer an den Kosten des Nahverkehrs zu beteiligen.

Was für einen Effekt

Was für einen Effekt verspricht man sich denn davon? Stärkere ÖPNV-Nutzung? Dieser ist doch ziemlich ausgelastet. Es würde also niemand profitieren.

Warum immer nur in

Warum immer nur in kommununalen Dimensionen denken ?
Wie wäre es, wenn man unsere bundesweiten Verkehrsprobleme mal bundesweit angeht. Was wäre, wenn man die Kosten des ÖPNV "Spritpreis" umlagefinanziert.
Damit einhergehen sollte dann auch ein Ausbau des ÖPNV, sowie eine unabhängige Kontrolle der Ausgabeneffizienz.
Egal ob ich dann in Kiel, Rosenheim oder Köln den ÖPNV benutze, zahle ich 1 EURO pro angetretener Fahrt.
Aber mit unserem Bundes-Autolobbyministerium mit ihren Autolobbyministern wird das schwer umzusetzen sein.
Vielleicht muss der Leidensdruck in Form von Staus und Stickoxidbelastungen noch grösser werden bis sich endlich was bewegt.

Hallo Urbacher,

Hinweis der Moderation

Hallo Urbacher,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie haben Ihren Kommentar bereits als Vorschlag formuliert (https://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/2016/buergervorschlaege/731).
Könnten Sie bitte konkretisieren, in welchem genauen Zusammenhang ihr Kommentar zum Vorschlag "Innenstadt Ticket" steht.

Vielen Dank!

Herzliche Grüße,
Moderation Nowzamani

Konkretisierung

Der Zusammenhang besteht darin, dass sich viele Vorschläge, wie auch dieser mit dem Thema Innenstädte: Verkehrsprobleme Finanzierung, Erreichbarkeit, Lärm, Luftverschmutzung usw.zu tun haben. Anstatt sich in Detailfragen zu verlieren, denke ich könnte mein formulierter Kommentar, den ich daraufhin nochmal als Vorschlag formuliert hatte viele Konflikte entschärfen und die Innenstädte attraktiver und lebenswerter machen.