754
Vorschlag 754 von nippesrad, 11. November - 8:22

KVB - Taktung im ÖPNV insgesamt erhöhen

Die Kapazitäten der Bahnen und Busse sind so oft am Limit und es ist für Menschen, die nicht mehr ganz fit sind fast schon unmöglich sicher mit Öffentlichen mobil zu bleiben, da zu jeder Zeit Überfüllung herrscht.
In anderen Großstädten sind Taktungen von 5 Minunten den ganzen Tag durchaus üblich, so dass ein Fahrgast nicht mehr auf Abfahrtzeiten, die meist nicht eingahlten werden können , angewiesen ist. Man könnte an den Bahnsteig gehen und weiß, dass spätestens in 5 Minuten eine Abfahrt möglich ist.
Leider sind momentan selbst in verkehrarmnen Zeiten Bahnen völlig überfüllt.
Es kann so wieder mehr Verkehr in die öffentlichen Verkehrsmittel verlegt werden und Pendelsysteme für Stadtbesucher z. B. von den Auffangparkplätzen Münbgersdorfer Stadion und KölnArena werden überhaupt erst attraktiv.

  • Ausgabevorschlag
  • Bezirksübergreifend

Kommentare

guter Vorschlag

die KVB Taktung ist sicher einer Millionenstadt nicht angemessen. Gut wäre auch generell 2 Wagons zu benutzen statt eines kurzen Zugs.

???

Was meinen Sie mit 2 Waggons anstatt eines kurzen Zuges? In Köln fahren derzeit alle Linien in Doppeltraktion.

Gute Idee

Die Idee ist gut, weshalb ich sie unterstütze. Aber technisch leider nicht umsetzbar. Die Linien 1, 9, 15 und 18 fahren derzeit schon in der Hauptverkehrszeit im 5-Minutentakt. Nicht auf der ganzen Länge, aber zumindest Abschnittsweise. Die anderen Linien können nicht mehr verdichtet werden, da dies das Netz nicht hergibt. Im Innenstadtbereich gibt es keine freien Kapazitäten mehr. Hier muss also dringend ein Ausbau erfolgen. Weiterhin braucht man für eine Taktverdichtung auch deutlich mehr Züge. Diese müssten zuvor beschafft werden. Dies alleine ist aber nicht ausreichend. Es müssen auch entsprechend viele Abstellmöglichkeiten geschaffen werden. Derzeit hat die KVB auch hier ein Kapazitätsproblem. Mehr Züge heißt aber auch mehr Reparaturen. Es braucht mehr Werkstattkapazitäten und mehr Personal in den Werkstätten.

Danke für die Sachkenntnis

Lieber Herr Krause,
vielen Dank für die kenntnisreichen Erläuterungen. Auf der Linie 13, die ich u. a. häufiger als Zubringer zum Bahnhof Ehrenfeld nutze sollte eine Takterhöhung für den Laien noch möglich sein. Hier entstehen ständig lange Wartezeiten, die einen immer wieder den Anschluß an den Zug kosten.
Die genannten Linien könnten dann ja in den Nebenzeiten die auch noch ein hohes Verkehrsaufkommen haben den 5-Minuten Takt ausweiten - bis irgendwann den ganzen Tag durch so häufig gefahren wird.
Zu Beschaffung und Kapazitätsausbau - ja, selbstverständlich! Das gehört natürlich zu einer gewachsenen Stadt dazu. Ein ÖPNV muss mit den Bedarfen wachsen sonst wird er die erhofften Entlastungen der Straßen und den Arbeitnehmertransport zur Sicherung der Wirtschaftsleistung einer Gemeinde nicht bedienen können.

Linie 13

Die Linie 13 könnte in der Hauptverkehrszeit verdichtet werden. Zumindest gibt dies die Streckenkapazität her. Es muss allerdings geprüft werden, ob die Wendezeiten an beiden Endhaltestellen ausreichend wären. Bei einem 5-Minutentakt bleiben nur noch knapp 7 Minuten Wendezeit übrig bis der Zug wieder abfahren muss. Das wird ziemlich eng, wenn es zu Verspätungen kommt. Diese können dann nicht mehr ausreichend abgefangen werden.

Benötigt werden dafür jedoch 7 zusätzliche Doppelzüge, die erst beschafft werden müssen. D.h. eine Einführung des 5-Minutentakts wäre in frühestens drei bis fünf Jahren möglich. Dies liegt daran, dass die Züge europaweit ausgeschrieben werden müssen. Zudem werden die Bahnen immer nur auftragsbezogen gebaut.

Vielleicht wäre es möglich, einen Rückkauf der nach Istanbul verkauften Bahnen der Serie 2000 zu prüfen. Wobei mir nicht klar ist, ob diese hier überhaupt wieder in Betrieb genommen werden können oder sie eine Neuzulassung bräuchten. Diese wäre wahrscheinlich nur schwer möglich, da sich die Zulassungsvoraussetzungen in den letzten 30 Jahren deutlich geändert haben.

Eine höherer Taktung am

Eine höherer Taktung am morgen und Abend wäre wünschenswert. Wie Rüdiger Krause schon schrieb, hilft sonst nurnoch ein Ausbau der Infrastruktur.