772
Vorschlag 772 von sccologne, 11. November - 18:22

Maßnahmen gegen Überfüllung der Stadt (Abwanderungsunterstützung)

Überall sind die Auswirkungen der Überfüllung unserer und auch anderer Städte/Metropolregionen zu beobachten: bei der Entwicklung der Grundstücks –und Immobilienpreise, bei der Überlastung der Infrastruktur (insbesondere Verkehr) und nicht zuletzt auch in einer durch zu dichte Besiedelung immer schlechteren Lebensqualität.

Ursache hierfür ist, dass die Stadt durch ihr konzentriertes Angebot an Leistungen und Arbeitgebern immer attraktiver sowohl für den Zuzug als auch für Einpendler wird. Entsprechend muss man, um gegenzusteuern, gemeinsam mit Kommunen in den umliegenden Regionen und Gemeinden, insbesondere im ländlichen Raum für eine weitläufigere Verteilung von Unternehmen sorgen und entsprechend Anreize schaffen, das ca. 1/3 der derzeitigen Bewohner und Einpendler aus dem Gebiet der Stadt Köln heraus und in den umliegenden Flächen, vor allem solche, die über einen Bevölkerungsrückgang und Strukturmangel klagen, eine neue Heimat/Arbeitsstätte finden und die Stadt nicht länger attraktiv für weitere Neuzugänge bleibt.

Hiervon profitieren nahezu alle: günstigere Grundstücke/Häuser/Wohnungen, keine überfüllten Straßen/Bahnen/Grünflächen mehr, mehr Fläche für freie Räume und Natur, da die Nachfrage wieder mit dem Angebot übereinstimmt. Auch stellt sich dann die Frage nach Neubaugebieten nicht mehr. Die umliegenden Gemeinden und Regionen werden unterstützt, die Bevölkerung gleichmäßiger verteilt. Nicht zuletzt wäre dies auch für den Umweltschutz sehr begrüßenswert.

Die Stadt soll also demnach nicht weiter nur nach mehr Einnahmen durch (weitere) Überfüllung gieren (hier hilft, bei den Ausgaben sparen), sondern vielmehr im o.g. Sinne vorbildlich auch für andere Metropolregionen mit ähnlichen Problemen handeln und entsprechende Reize für den Wegzug von 1/3 der Menschen und Arbeitgeber im Stadtgebiet setzen.

  • Ausgabevorschlag
  • Bezirksübergreifend