812
Vorschlag 812 von Gast, 13. November - 14:02

Nicht noch mehr Flüchtlinge nach Lindenthal

Die Menschen aus unserem Stadtteil sind wohltätige Spender, leidenschaftliche Helfer und wahre Altruisten.

Aber die Unterbringung der derzeit 20 Flüchtlinge hat uns 30.000 Lindenthalern die Grenzen aufgezeigt (zu eng, zu teuer, einfach kein Platz). http://www.ksta.de/koeln/gerecht-verteilt--wo-fluechtlinge-in-koeln-leben-24778334

Daher ein Lob für die gute Arbeit unser gewählten und nicht gewählten Interessensvertreter. Sie sorgen dafür, dass jedem in Köln klar ist, dass die Unterbringung in Lindenthal a) zu teuer ist und b) sich die Flüchtlinge nicht wohl fühlen würden (wegen dem geringen Migrationsanteil).

Daher weiterhin Herzlich Willkommen auf Charity-Veranstaltungen, Freifahrten, Schnupperpraktika und -studium, aber Wohnen bitte woanders!

  • Spar-/Einnahmevorschlag
  • Lindenthal

Kommentare

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Muss ein Vorschlag wirklich so formuliert werden? Muss man diesen Vorschlag wirklich ernst nehmen?

Wehret den Anfängen!

Dieser "Vorschlag" hat zwei Richtungen: Rassismus und Snobismus. Er unterstellt Migranten den Wunsch und die Notwendigkeit unter Migranten zu leben, als sei es etwas Besseres und Wünschenswerteres als das Zusammenleben mit der Blut-und-Boden-Stammbevölkerung. Egal, was für einzelne Individuen gilt, ob vielleicht ein bestimmter Geflüchteter tatsächlich lieber unter Menschen leben möchte, die der Autor des Vorschlags zum "Migrationsanteil" rechnet, egal - eine solche Annahme an den Anfang einer gesellschaftspolitischen Überlegung zu stellen, ist falsch und schädlich für uns alle!
Der zweite Ansatz des Vorschlags möchte räumliche Grenzen zwischen Klassen und Milieus ziehen und führt letztendlich in eine Stadt Köln mit Gated Communities und No-Go-Areas. Die soziale Spaltung sollte nicht forciert werden, sondern - im Gegenteil - beseitigt und immer wieder aufs Neue beseitigt werden. Dieser snobistische Ansatz ist für unsere Stadt auch falsch und schädlich.

Der Autor des Vorschlags möge sich bitte aus Lindenthal selbst deportieren und sich in Demut resozialisieren. Nach der Demutsphase möge er bitte wieder Vorschläge für den Bürgerhaushalt machen.

Als ich die ersten Zeilen des

Als ich die ersten Zeilen des Vorschlages gelesen habe, war ich auch ziemlich entsetzt. Aber wer zwischen den Zeilen liest, kann den Zynismus und die bittere Ironie eigentlichen nicht verkennen.

Reue

Ein nicht belegtes Churchill-Zitat lautet: „Sei ironisch, und du wirst die beste Rede halten, die du je bereut hast.“
Diese Seite ist kein Poetry-Slam und Geister, die man rief, kommen einfach. Weiterhin für die Resozialisierung des Autors.

0,07% Flüchtlinge

...wenn ihre Zahlen stimmen würden. Das ist nicht zumutbar?

"b) sich die Flüchtlinge

"b) sich die Flüchtlinge nicht wohl fühlen würden (wegen dem geringen Migrationsanteil)" - dem kann ich NICHT zustimmen. Ghettos sind NICHT die Lösung!