Offene Vorschlagsdaten

Offene Daten – was heißt das?

Das Konzept „Offene Daten“ (engl. Open Data) ist ein Teilaspekt des so genannten „Open Government“, das die weitreichende Öffnung von Regierungen und Verwaltungen gegenüber der Zivilgesellschaft zum Ziel hat. Die drei Säulen der Offenen Verwaltung bilden: Transparenz, Beteiligung und Zusammenarbeit.

Offene Daten im Sinne der dabei zugrunde liegenden Philosophie sind sämtliche Datenbestände, die im Interesse der Allgemeinheit der Gesellschaft ohne jedwede Einschränkung zur freien Nutzung, zur Weiterverbreitung und zur freien Weiterverwendung frei zugänglich gemacht werden. Neben der freien Verfügbarkeit ist ein weiteres Merkmal von offenen Daten die Maschinenlesbarkeit. Dazu zählen zum Beispiel Geodaten, Statistiken, Verkehrsinformationen, Haushaltsdaten usw. Solche Datenbestände sind in großer Zahl auch in den Kommunen und im kommunalen Umfeld vorhanden.

Die vermehrte Bereitstellung von solchen offenen (Verwaltungs-) Daten soll den Zugang zu den Informationen behördlicher Institutionen verbessern, höhere Transparenz schaffen und somit die Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger an der politischen Willensbildung fördern. Auch können durch Veröffentlichung kommunaler Daten eine Vielzahl von neuen und nützlichen Anwendungen, insbesondere Applikationen (Apps) für mobile Endgeräte entstehen. Erfahrungen im In- und Ausland zeigen, dass auch in Zeiten angespannter Haushaltslagen Open Data ein nicht zu unterschätzendes wirtschaftliches Potential beinhaltet.

Die Debatte um Open Government und Open Data wurde zunächst im angloamerikanischen Raum durch die Zivilgesellschaft im Zusammenhang mit der wachsenden Bedeutung des Internets und Web 2.0 initiiert. Der amerikanische Präsident Obama hat Open Government bei seinem Amtsantritt 2009 zu einer Säule seines ersten Regierungsprogramms erhoben. Inzwischen hat sich Open Government zu einem viel diskutierten strategischen Ansatz im Rahmen der Verwaltungsmodernisierung auch in Deutschland und Europa entwickelt.

Offene Daten – Bürgerhaushalt 2016

Vorschläge und Kommentare können im Bürgerhaushalt 2016 der Stadt Köln, in maschinenlesbarer Form bezogen werden. Der gesamte Datenbestand kann über URL abgefragt und auch gefiltert werden. Die Rückgabe der Abfrage erfolgt im Datenformat JSON (JavaScript Object Notation). Beispielabfragen finden Sie in der untenstehenden Dokumentation.

Alle Vorschläge und Kommentare werden als JSON unter der Creative Commons Namensnennung 3.0 DE Lizenz zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zum Thema "Offene Verwaltungsdaten" finden Sie auch auf www.offenedaten-koeln.de

Vorschläge als JSON

URL [GET]
/2016/json
Response

Alle Vorschläge, zeitlich aufsteigend.

"proposals" : [ ...
{
   "proposal" : {
   "proposal_id" : "B-9",
   "created" : "13.10.2014 - 11:52",
   "nid" : "1270",
   "title" : "Montibus tepescunt perpetuum Porz",
   "proposal" : "Pluvialibus horrifer[...]glomeravit\n",
   "category" : "Kinder und Jugend",
   "type" : "Sparvorschlag",
   "district" : "Porz",
   "path" : "[Domain]/2016/buergervorschlaege/B9",
   "votesPro" : "0",
   "votesContra" : "0",
   "commentsCount" : "No comments",
   "commentsLink" : " [Domain]/2016/json/comments/1270"
}
},]

Optionale Parameter

page

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page=0

district

Erlaubte Werte:

Rodenkirchen | Lindenthal | Ehrenfeld | Porz | Innenstadt | Kalk | Mülheim | Nippes | Chorweiler | Köln gesamt

Beispielaufruf:

https://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/2016/json/?page=0&district=Ehrenfeld

Einzelvorschlag als JSON

URL [GET]
/2016/json/<nid>

Kommentare zu Vorschlägen

Sofern Kommentare zu Vorschlägen zur Verfügung stehen, können diese über den im commentsLinkproperty hinterlegten Aufruf aufgerufen werden.

URL [GET]
/2016/json/comments/nid