137
Vorschlag 137 von KW_6, 11. Oktober - 21:37

Erhöhung der Attraktivität des ÖPNV

Um dem wachsenden Verkehr entgegenzuwirken, sollte der ÖPNV in seiner Attraktivität erheblich verstärkt werden. Beispielsweise könnte es für Kölner Bürger einen Rabatt auf Monatskarten und dergleichen geben, wenn sie auf ein Auto verzichten oder eine gewisse Anzahl an Fahrten mit den ÖPNV nachweisen können.

  • Ausgabevorschlag
  • Bezirksübergreifend

Kommentare

Massiver Ausbau

Wichtiger ist ein massiver Ausbau des ÖPNV. Denn er hat seine Kapazitätsgrenze erreicht. Dies ist attraktiver als niedrigere Preise.

Preise Monatskarten

ich hatte ein Jobticket für das gesamte VRS Gebiet für 34,80€ !!! Ein Monatsticket der KVB für den Bereich 1b kostet 94,30 !?! Die KVB bzw. VRS sollte seine Preisgestaltung grundlegend überdenken.

Preis

Der Preis des Jobtickets hängt von verschiedenen Faktoren ab. Für kleine Unternehmen (weniger als 50 Mitarbeiter) liegt der Preis 10 Prozent unter dem Preis eines Monatstickets im Abo für das Stadtgebiet Köln zuzüglich einer Bearbeitungspauschale von 2,80 Euro im Monat, also 76,90 Euro.

Größere Unternehmen können günstigere Preis aushandeln. Auch die Arbeitgeber können das Ticket subventionieren, um Parkraum zu sparen.

Qualität des Angebots

Ich bin ganz bei Ihnen. Diese Maßnahme (die einzig zukunftsfähige m. A. n.) muss einhergehen mit der Instandsetzung der Fahrwaggons (Sauberkeit), der oftmals widerlich stinkenden Haltestellen (Sauberkeit!!) und der Einsetzung einer regelmäßigen Aufsicht (gegen Randalierer, Bettler, Schläger usw.). Mit Einschränkung befördert der ÖPNV längst nicht mehr eine 'Breite der Gesellschaft', sondern schlechterdings die Menschen, die sich nichts anderes leisten können. Ein völlig falsches Signal in Punkto Luftqualität und Verkehrsaufkommen.

Kathastrophe

Wenn ich morgens mit Bus und Bahn über eine Stunde brauche um (von Widdersdorf nach Lindenthal) zur Arbeit zu kommen und mit dem Auto inkl. Parkplatzsuche 25 Minuten denke ich nicht einmal über ein Jobticket nach :-\

Verbindungen

Es wird immer Verbindungen geben, wo der ÖPNV deutlich länger braucht als der Individualverkehr. Das lässt sich bei einem Massenverkehrsmittel nicht vermeiden. Der ÖPNV muss sich nach dem Bedarf richten. So besteht der größte Bedarf in Köln naturgemäß in dem Verkehr zwischen den äußeren Stadtteilen und der Innenstadt (Radialverbindungen). Die axialen Verbindungen sind daher - bis auf wenige Ausnahmen - nicht so gut ausgebaut. Aber auch von Widdersdorf nach Lindenthal muss es keine Stunde Fahrzeit sein, das geht auch schneller. Kommt immer darauf an, wo man startet und wohin man möchte.