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Vorschlag 146 von Emma, 12. Oktober - 2:04

Einrichtung eines Ordnungsamts

Andere Städte haben gute Erfahrungen mit der Einrichtung eines Ordnungsamts bzw. eines Ordnungs- und Verkehrsdienstes gemacht. Eine solche in Köln unbekannte Einrichtung würde sich um die konsequente Ahndung von Falschparkern kümmern, insbesondere wenn diese Menschen behindern und gefährden, die zu Fuß oder auf dem Rad unterwegs sind. Ebenso wäre durch diesen Vorschlag die Freihaltung von Lieferzonen umsetzbar.

Bislang verfügt Köln ja leider nur um eine mit einem richtigen Ordnungsamt nicht vergleichbare Dienststelle, die sich um fehlende Parktickets kümmert, aber Behinderungen und Gefährdungen von schwächeren Verkehrsteilnehmern ziemlich konsequent ignoriert. Die Finanzierung der vorgeschlagenen Dienststelle könnte (großteils) durch die Einnahmen aus Verwarnungsgeldern und eine bessere Auslastung der städtischen Parkhäuser sichergestellt werden.

#gehwegfrei #radwegfrei

  • Spar-/Einnahmevorschlag
  • Bezirksübergreifend
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Kommentare

Gibt es auch in Köln!

Wenn Sie mal schauen möchten:
http://www.stadt-koeln.de/service/adressen/ordnungs-und-verkehrsdienst

Gibt es leider nicht wirklich.

Wie im Vorschlag schon geschrieben: "Bislang verfügt Köln ja leider nur um eine mit einem richtigen Ordnungsamt nicht vergleichbare Dienststelle, die sich um fehlende Parktickets kümmert, aber Behinderungen und Gefährdungen von schwächeren Verkehrsteilnehmern ziemlich konsequent ignoriert."

Beispiel: Nicht einmal drei Radwegparker werden in ganz Köln pro Tag gefunden (vgl. http://www.ksta.de/24186426).

Der bisherige Verkehrsdienst hat andere Prioritäten

Auf http://datawrapper.dwcdn.net/9fjBi/1/ kann man gut sehen, wofür 2015 Köln seine Verkehrsdienstmitarbeiter eingesetzt hat: Vor allem für abgelaufene Parkscheine.

In einem ausgeweiteten Ordnungsamt wären auch Ressourcen da, um Stellen, an denen ständig behindernd falschgeparkt wird, intensiv zu überwachen. Das würde nicht nur Fußgängern und Radfahrern einen Teil des ihnen zustehenden Anteils der Straßen zurückgeben, sondern der Stadt sogar zusätzliche Einnahmen verschaffen.

Ordnungsdienst besser nutzen

es gibt zwar den mobilen Ordnungsdienst, aber der ist nach Aussage der Mitarbeiter völlig überlastet. Mehr Personal einstellen? Oder andere Prioritäten setzen?

Gibt es viel zu wenig

Ich hatte mich heute morgen mit zwei Mitarbeitern des Ordnungsamtes unterhalten (hatte eine Frage), und die sagten mir, sie seien personell recht unterbesetzt, ich solle Fragen lieber schriftlich stellen, und mich aber dann auf Wartezeiten einstellen. Deswegen bin ich mindestens für mehr Personal, sowohl mobil als auch hinter dem Schreibtisch.

"Im Vorort dulden wir das"

Die mangelhafte Arbeit des Ordnungs- und Verkehrsdienstes der Stadt Köln liegt weder an "Überlastung" noch an "Personalmangel". Das sind schlicht Anordnungen von der Amtsleitung, Parkvergehen nicht zu ahnden und ausschließlich Parkraumbewirtschaftung zu betreiben. O-Ton "Gehwegparken wird im Vorort geduldet", Radwegparken auch. ("der Fahrer musste nur mal schnell entladen")

http://www.ksta.de/koeln/kalk/-nur-mal-schnell-entladen--autofahrer-parken-auf-fahrradstreifen-in-kalk-und-muelheim-28168888

Die Mitarbeiter des Ordnungs- und Verkehrsdienstes parfen (mit privaten Kfz) in Köln-Mülheim übrigens selbst regelmäßig im Halteverbot (VZ286).

Die Situation ist in einigen Stadtteilen schon zur puren Anarchie verkommen: http://www.radfahren-in-koeln.de/2017/03/14/rodenkirchen-erstickt-im-blech-anarchie-im-hahnwald/

nachts keine Kontrollen

es ist wirklich eine Schade - nachts gibt es in den Vororten gar keine Kontrollen. Das wissen natürlich die üblichen Spätheimkommer und parken ihre Autos kreuz und quer.

Strafgebühren viel zu billig

im Vergleich zum Ausland sind die Gebühren fürs Falschparken viel zu gering -das schafft keine Anreiz, sich einen teuren Stellplatz zu besorgen bzw. das Auto abzuschaffen. Auch die Gebühren für einen Anwohnerparkausweis sind viel zu gering.

Gestern in Kalk

2 Mitarbeiter des vorhandenen Amtes stehen neben einem Paketdienst, der neben freien Parkplätzen im Halteverbot auf Rad- und Pkw Spur parkt, mit Warnblinker. Aufgeschrieben wurde nur ein ordentlich geparkter Luxemburger Kleinwagen mit abgelaufenem Parkticket. Der wird wohl kaum verfolgt...

Egoistisch und gefährlich

Dass die Stadt Köln nun auf Entschleunigung durch breitere Radwege im Innenstadtbereich setzt, ist schon mal ein guter Schritt. Dass allerdings nach wie vor parkende Autos auf den Radwegen und Bürgersteigen geduldet werden, ist nicht nur ärgerlich für jeden Radfahrer, der sich täglich durch einen Hindernisparcour schlängeln muss, sondern extrem gefährlich. Ich persönlich hatte letzten Sommer einen schweren Radunfall auf der Richard-Wagner Strasse, nachdem ich diversen Autotüren und Gastro-Mitarbeitern ausweichen musste, um wenige Sekunden später einem mir entgegen kommenden Fußgänger auf dem Fahrradweg auszuweichen und dadurch mit dem Kopf vorran gegen ein Auto gestürzt bin. Die alte Rivalität zwischen Auto- und Fahrradfahrern hat damit nichts zu tun, die Stadt Köln ist allerdings dafür verantwortlich den Autofahrern in ihrer Stadt unmissverständlich zu kommunizieren, dass Fahrradwege weder Kurzeitparkplätze sind, noch Wartezonen oder Pufferzone zwischen Parkplatz und Fahrbahn. Als Fahrradfahrer wird man leider auch regelmäßig von Autofahrern angepöbelt, wenn man sie auf ihr Fehlverhalten aufmerksam macht. Es wird wirklich Zeit, dass vernünftige Verkehrskonzepte auch durchgesetzt und durchgeführt werden!

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