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Vorschlag 155 von MFokuhl, 12. Oktober - 16:18

Deutzer Brücke für Fahrräder sicherer machen

Wer so wie ich aus Porz kommend Richtung Innenstadt über die Deutzer Brücke will (und nachmittags wieder retour), lebt gefährlich. Gerade jetzt seit Semesterbeginn sind wieder viele Fahrräder auf der Brücke unterwegs, dazu Menschen zu Fuß, mit und ohne Hund, mit und ohne Leine, alles durcheinander. Die südliche Brückenseite ist für beide Richtungen freigegeben, das ist auch gut so, zumal die nördliche Auffahrt ja quasi nicht mehr erreichbar ist aus südlicher Anfahrt. Leider ist nicht klar, wer wo fahren sollte. Der Mittelstrich markiert eine Spur zur Fahrbahn hin und einen Bereich zum Brückengeländer hin. Die Aufteilung stammt aber noch aus der Zeit, als nur eine Richtung freigegeben war. Für EIN Fahrrad reicht die Spur auch aus. Kommt jemand entgegen, wird entweder auf die Fußgängerseite ausgewichen - das kann gerade bei brückenabwärts Fahrenden heikel werden, oder man quetscht sich auf der zu schmalen Fahrradspur aneinander vorbei. Wenn da mal zwei kollidieren und es fällt einer auf die Fahrbahn, sind richtig schlimme Unfälle vorprogrammiert. Als Sofortmaßnahme schlage ich daher ein Schutzgeländer zwischen Fahrradweg und Fahrbahn vor, und bitte nicht damit warten, bis der erste Todesfall zu beklagen ist. Mittelfristig muss die Markierung auf der Brücke geändert werden.

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  • Innenstadt

Kommentare

Es ist ein gemeinsamer Geh- und Radweg

Der Mittelstrich wurde grau überpinselt. Er trennt nicht mehr und es gibt keinen Fußgänger- und Fahrradbereich. Alle können die komplette Breite nutzen.

Mangelhafte Ordnung

Der grau übermalte Mittelstrich ist immer noch klar sichtbar und vermittelt, dass es nur eine Fahrradseite gibt. Über den Belag an der Stelle sollte auch grundsätzlich nachgedacht werden.

Genau, auf Gemeinsamen Geh- und Radwegen

gilt Rechtsfahrgebot und zwar über die gesamte Breite. Radfahrer, welche vom Heumarkt Richtung Deutzer Freiheit unterwegs sind, müssten also korrekterweise entlang des Geländers fahren; soweit möglich. Macht aber niemand, weil keiner die Verkehrszeichen beachtet, bzw. deren Bedeutung kennt. Selbst die Fahrradpolizei fährt hier falsch, was schön in einer Spiegel-TV Doku dokumeniert ist.

Fußgänger

Auf der Geländerseite gehen meistens Fußgänger. Wegen der guten Aussicht und weil dort der größte Abstand zum Autoverkehr herrscht. Ich kann es den Menschen auch nicht verdenken. Deswegen passen die Radfahrenden sich an! Das heißt nicht dass das ein Optimum ist

'Schutzgeländer'

Ein Schutzgeländer würde nach der Logik hiesiger Verkehrsplaner auf dem kombinierten Rad-/Fußweg installiert und dieser damit noch weiter eingeengt werden. Die Gefahr an einem solchen 'Schutzgeländer' mit dem Rad hängen zu bleiben ist weit größer als irgendein eingebildeter Schutz.
Nichtsdestotrotz ist die Situation gerade an den Brückenenden unbefriedigend. Wird aber wohl erst gelöst werden, wenn die Politik dieser Stadt bereit bzw. mutig genug sind nur noch eine Fahrspur für den MIV zu reservieren...also nach einer Ost-West-U-Bahn 2049?!