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Vorschlag 234 von Holger, 16. Oktober - 22:08

1m Sprungbrett im Ossendorfbad

Viele Kinder springen sehr gerne ins Wasser. Leider hat man eine Sprunganlage damals beim Neubau des Ossendorfbads vergessen. Daher Vorschlag 1m Sprunganlage.

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  • Ehrenfeld

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Wassertiefe nicht ausreichend

Das Sprungbrett wurde nicht "vergessen", sondern aus rein finanziellen Gründen verzichtete man in den neuen Schwimmbädern Ossendorfbad und Lentpark auf eine Sprungmöglichkeit. Während die alten Schwimmbäder alle einen Sprungturm bis 3 Meter Höhe aufwiesen, damit die Schwimm- und Jugendschwimmabzeichen abgenommen werden können, erwartet man heute, dass die Kinder und Jugendlichen für die Sprung- und Tauchprüfungen ein anderes Schwimmbad aufsuchen.

Nach der Deutschen Prüfungsordnung Schwimmen/Rettungsschwimmen muss für die Schwimm- und Jugendschwimmabzeichen 2 Meter getaucht werden. Dies ist in Schwimmnbädern mit 1,80 Meter Wassertiefe naturgemäß nicht möglich. Eine Abnahme dort also nicht regelgerecht.

Warum baut man nun Schwimmbäder mit 1,80 Meter Tiefe? Ganz einfach: Es spart Geld. Einmal beim Bau und natürlich auch im Unterhalt. Weniger Wassertiefe heißt weniger Wasservolumen, dass geheizt und gefiltert werden muss. 1,80 Meter ist die Mindesttiefe, die ein Schwimmbecken mit Startblock haben muss. Damit reicht die Wassertiefe gerade so für Sportschwimmer aus.

Für ein 1 Meter hohes Sprungbrett muss die Wassertiefe nach DIN dagegen schon 3,20 Meter betragen. Es ist daher gar nicht möglich, ein Sprungbrett nachzurüsten.