344
Vorschlag 344 von Gast, 18. Oktober - 16:32

dauerhafte Durchfahrtssperrung der Herforder Straße zum Militärring

In den 1980er Jahren wurde die Durchfahrt zwischen Herforder Straße und Militärring mit Hilfe entsprechender Verkehrszeichen verboten. Ausschließlich Einsatzfahrzeuge sollte - so die seinerzeitige Idee - die Durchfahrt erhalten bleiben.

Über die Jahrzehnte ist festzustellen, dass die Verbotsbeschilderung sowie nachträglich installierte Bodenmarkierungen und Sperrbaken täglich dutzende Auto- und Motorradfahrer nicht davon abhalten können, widerrechtlich das gesperrte Teilstück als Abkürzung zu benutzen. Regelmäßige Kontrollen bspw. durch die Polizei finden nicht statt.

Da das Heilig-Geist-Krankenhaus von Einsatzfahrzeugen auch über andere Zufahrten erreicht werden kann, ist die Argumentation der Durchfahrtsnotwendigkeit aus den 1980er Jahren auch nicht mehr gegeben.

Vorschlag: dauerhafte Durchfahrtssperrung z.B. durch Poller o.ä. einrichten. Fußgängern und Radfahrern soll die Passierbarkeit erhalten bleiben.

  • Ausgabevorschlag
  • Nippes

Kommentare

Durchfahrt Herforder Str.

Der Vorschlag ist im Grunde sehr gut, aber das Argument der Erreichbarkeit des Heilig Geist-Krankenhauses ist nicht von der Hand zu weisen. Es helfen hier nur intensiverer Kontrollen.

Wirklich bessere Erreichbarkeit?

Liebe(r) Lunki,

das sehe ich anders.

1. wäre die Durchfahrt vom Militärring in die Herforder Str. gesperrt, so gäbe es immer noch zwei Hauptzufahrtswege über die Neusser Str. oder die Longericher Str.

2. von der Kreuzung Militärring/Longericher Straße ist die Anfahrt über die Longericher Straße, Johannes-Rings-Straße, Wilhelm-Sollmann-Straße 200 m kürzer als über die Herforder Straße

3. sind die vorgenannten Zufahrtswege wesentlich besser ausgebaut als die verkehrsberuhigte Herforder Straße

4. ist die Zufahrt für Einsatzfahrzeuge zur Herforder Straße über den Militärring bei regelmäßigem Stauaufkommen erschwert

5. warum wurde die Verbindung der Monheimer Straße zur Neusser Straße seinerzeit durch Poller abgesperrt? Das wäre eigentlich auch eine Abkürzungsmöglichkeit für Einsatzfahrzeuge von der Neusser Straße kommend gewesen. Stand dabei die Erreichbarkeit des Krankenhauses nicht im Fokus der Entscheidung?

Bzgl. der Kontrollen teile ich grundsätzlich Ihre Einschätzung, ich glaube aber aufgrund der hier erlebten Praxis an keinen nachhaltigen Erfolg. Die Wahrscheinlichkeit für Fahrer, hier erwischt zu werden, ist äußerst gering. Wo vorhandene Beschilderung, Markierung und Absperrbaken nicht mehr helfen, kann m.E. nur eine dauerhafte bauliche Absperrung eine Lösung bringen.