382
Vorschlag 382 von Annet, 19. Oktober - 16:00

Anwohnerparken deutlich teurer machen

die Jahresgebühr für einen Anwohnerausweis in Köln beträgt 30€. Ein gemieteter Stellplatz kostet bis zu 100€ pro Montag. Das steht in keinem Verhältnis.
Innerstädtische Parkplätze sollen nach und nach verringert und damit der Anreiz reduziert werden für Menschen, die in der Innenstadt leben, ein Auto zu besitzen. Die Gebühren der Anwohnerausweise wären ein geeignetes Instrument um die Automenge zu reduzieren. In anderen urbanen Räumen müssen Menschen, die in der Innenstadt leben nachweisen, dass sie einen Stellplatz für ihr Auto haben (u.a. Singapur), sonst dürfen sie kein Auto zulassen.

  • Spar-/Einnahmevorschlag
  • Innenstadt
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Kommentare

Richtig!

In anderen europäischen Großstädten (Amsterdam, Wien, Zürich) gibt es längst deutlich höhere Gebühren für Anwohnerparkausweise. Wer in Köln eine Neubau-Eigentumswohnung kauft, zahlt über 20.000€ für einen Tiefgaragenplatz, während andere einfach Straßen zum Abstellen ihres Privateigentums nutzen, die wir alle mit unseren Steuern finanzieren.

Anwohnerparken deutlich teurer machen?

Ich glaube kaum dass durch eine Preiserhöhung der Anwohnerparkausweis auch nur ein Auto weniger wird. Außerdem ist das Anwohnerparken und auch die Parkraumbewirtschaftung dazu da um den Anwohner das Parken in ihren Stadtteilen wieder möglich zu machen und nicht um sie zu vergraulen. Die Kosten dafür sind eine Gebühr und keine Strafzahlung.

700 EUR

Amsterdam Jahresgebühr Anwohnerparken z.B. an der Elandsgracht 700 EUR...

Wir leben in Stadt Köln in

Wir leben in Stadt Köln in Deutschland und nicht in Singapur oder Amsterdam. So lange die Wirtschaft eine entsprechende Mobilität fordert und keine vernüftige Infrastruktur öffentlicher Verkehrsmittel geboten wird, kann man schwer auf das Auto verzichten.