404
Vorschlag 404 von DerHerrM, 20. Oktober - 10:56

Entsiegelung von Schulhöfen

Staubfrei und schnelltrocknend mussten bis 1981 Schulhöfe gebaut werden. Eine DIN-Norm sorgte mit dieser Forderung bundesweit für befestigte Schulhofflächen. Seit diese Norm nicht mehr gilt, können Beton- und Asphaltflächen auf das notwendige Maß beschränkt werden.

Viele Schulhöfe sollten umgestaltet werden mit dem Ziel, sie kindgerechter, bewegungsfreundlicher, schöner und – vor dem Hintergrund eines gestiegenen Umweltbewusstseins – naturnäher zu machen. Besonderes Interesse gilt der naturnahen Schulhofgestaltung in der die Kinder ihre Umwelt wahrnehmen und anfassen können. Nebenbei wird das Kleinklima auf dem Schulhof und im Umfeld verbessert sowie Feinstaub und Schadstoffe gebunden.

Da in den Clouth-Werken Tiefbaumaßnahmen stattfinden sollte die günstige Gelegenheit für die Inklusive OGS Grundschule Kretzerstraße genutzt werden und hier ein Teil des Schulhofs entsiegelt, also der Asphalt und Betonboden entfernt werden, solange die Baumaschinen vor Ort sind.

Die Elternschaft und der Förderverein würden mit Muskelkraft unterstützen wo es möglich ist und sich zusammen mit der Schulleitung langfristig um die weitere Verwendung der entsiegelten Flächen kümmern.

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Kommentare

Entsiegelte Schulhöfe - mehr Kosten

...Asphaltierte Fächen kann man wunderbar zum Spielen nutzen- selbst wenn es regnet. Entsiegelt würde bedeuten, einen wesentlich höreren Reinigungs- und Pflegeaufwand zu haben - und matschige Böden. Zurück zur Natur - dafür ist der Schulhof im Ganzen nicht gedacht.

Es wird keine vollständige

Es wird keine vollständige Entsiegelung angestrebt, sondern einen Teil zu öffnen. Kinder in Beton zu halten um Reinigungskosten zu sparen kann nicht das Ziel sein.