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Vorschlag 413 von Lebens, 20. Oktober - 16:18

Integratives Bistro an der LMG - Schüler für Schüler

Das Projekt „Integratives Bistro“ unterstützt die Schüler bei der Entdeckung eigener
Kompetenzen und der Förderung unabdingbarer Fähigkeiten durch
praxisorientierte Arbeit. Dazu ist es notwendig aus der typischen
Schulsituation auszubrechen und reale Arbeitssituationen in einem
„geschützten“ Raum einzurichten.
Eine elementare Voraussetzung für eine nachhaltige Integration und
Berufsorientierung, bei welcher der Schüler eine individuell passende und
realistische Entscheidung für einen Beruf/ eine Tätigkeit treffen kann, hängt stark davon ab, ob er die Möglichkeiten einer handlungsorientierten Erprobung seiner
Stärken hat über das „Lernen mit Kopf, Hand und Herz“ an „schulischen“ aber
„betrieblichen“ Lernorten, wie sie auch auf dem ersten Arbeitsmarkt den neuen
Leben- und Erfahrungsraum unserer Schüler darstellen werden.
Dies gilt ganz besonders für unsere Schüler mit besonderen
Förderbedarfen, damit sie sich zeitnah und erfolgreich im Berufsleben integrieren und ihr Selbstbild gestalten können.
Darum möchten wir das Projekt langfristig erweitern und stabilisieren.
Zur Erreichung unserer Ziele benötigen wir die Unterstützung durch einen erfahren Praktiker.
Die Strukturierung der angebotenen Maßnahmen erfolgt durch Lernmodule, diese sind: - tätigkeitsorientiert, d. h. ihr Zuschnitt erfolgt gemäß praxisbezogenen Kerntätigkeiten, - in sich abgeschlossen, - nicht durch feste Zeiten begrenzt
- müssen in keiner vorgegebenen Reihenfolge absolviert werden (Ausnahme Module Grundlagen und Sicherheit und Gesundheitsschutz)
- beschreiben Qualifizierungsergebnisse (outcome) auf dem Niveau der beruflichen
Handlungskompetenz,
Umsetzung der Projektziele
Die tägliche Mitarbeit im Integrativen Bistro soll den uns anvertrauten Schülern Entscheidungshilfen für die richtige Berufswahl bieten. Dazu erhält jeder Teilnehmer Einblicke in unterschiedliche Unternehmensbereiche: Einkauf, Warenproduktion,
Warenpräsentation, Lagerhaltung, Reinigung, Verkauf, Buchhaltung, Werbung. Der Schüler als auch die betreuenden Praktiker geben über ein
Feedbackinstrument eine Einschätzung zurück. Auch wenn die tägliche „Arbeit“ in einem geschützten Raum (Schule) stattfindet, so legen wir Wert auf die Vermittlung eines realistischen Berufsbildes. Der Umgang mit kritischen Kunden, mit realen Situationen soll unseren Schülern ein Abbild der Arbeitssituation auf dem ersten
Arbeitsmarkt geben. Der Schüler und seine aktive Tätigkeit, die praktische Erprobung eigener Kompetenzen steht im Mittelpunkt des Bistros – Umsatz u.ä. ist diesem Punkt konsequent unterzuordnen. Durch den Aufbau in Modulform soll die Vermittlung beruflicher Basiskompetenzen auf unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, wirklich schülerindividuell erfolgen. Die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Menschen – mit vorgegebenen Kompetenzen, in verschiedenen Betriebsbereichen unterstützt die Förderung der sozialen und methodischen Kompetenzen unserer Schüler.

  • Ausgabevorschlag
  • Porz

Hinweis der Verwaltung

Vielen Dank für Ihren Beitrag. Hierbei handelt es sich um eine innere Schul-Angelegenheit, für die die Stadt Köln als Schulträger nicht zuständig ist. Der Vorschlag wird daher dem Bereich "kein Haushaltsbezug" zugeordnet. Bitte haben Sie Verständnis, dass eine Kommentierung und eine Abstimmung daher leider nicht mehr möglich sind. Die bisher abgegebenen Stimmen und Kommentare bleiben hier aber weiter sichtbar.

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Gesundes Mittagessen

Neben den beschriebenen Vorteilen sorgt das Bistro dafür, dass alle Kinder ein günstiges und trotzdem gesundes Essen an der Schule bekommen können. Und das ist ganz besonders wichtig!