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Vorschlag 514 von footils, 23. Oktober - 13:39

Geschützter Radweg am Bayenthalgürtel

Am Bayenthalgürtel sind die Radwege in einem so schlechten Zustand und voller Schlaglöcher und tiefer Riefen, dass sie ein Verletzungs- und Sturzrisiko darstellen. Deshalb sollte hier dringend die außen gelegene Parkspur in einen geschützten Radstreifen oder Radweg umgewandelt werden.

Zum Hintergrund:

Die Radwege am BG sind schon seit Jahrzehnten zu schmal und verlaufen zu nah an den parkenden Autos, sodass sie ohnehin nur mit großer Vorsicht zu befahren sind. Ein Ausweichen auf die Straße ist wegen der hier besonders rücksichtslosen SUV-Fahrer aber auch nicht anzuraten, zumindest nicht zur Hauptverkehrszeit. Außerdem befindet sich hier eine Schule, zu der auch viele Schüler mit dem Rad kommen.

Zugleich steht Autofahrern hier übermäßig viel Platz zur Verfügung, der die meiste Zeit des Tages gar nicht genutzt wird: Es gibt fast durchgehend vier Autospuren zum Fahren und vier Spuren zum Parken, während sich Radfahrer mit je einem 60 cm schmalen Streifen auf dem Fußweg begnügen müssen.

Als wäre das nicht schlimm genug, werden diese Radwege auch noch der Verwahrlosung überlassen und wurden seit mehr als einem Jahrzehnt nicht saniert. Auf die Spitze getrieben wurde die Missachtung durch eine Rheinenergie-Baustelle im Sommer 2017, bei der auch noch der Auto-, Bus- und Lkw-Verkehr über den Rad- und Fußweg geleitet wurde. Durch diese Misshandlung hat sich die Radwegdecke noch einmal deutlich gesenkt. Das Herbstlaub verdeckt nun die Schlaglöcher, man kann hier fast nicht mehr fahren.

Da der Radweg schon von seiner Geometrie her unzureichend ist, sollte man ihn in der alten Form auch nicht mehr sanieren, sondern gleich einen breiteren Radweg anlegen. Platz wäre vorhanden, wenn man pro Seite je eine der vier Standspuren dafür verwendet. Der neue Radweg sollte zum Schutz der Radfahrer und Schüler eine bauliche Abgrenzung erhalten ("Protected Bike Lane").

  • Ausgabevorschlag
  • Rodenkirchen

Kommentare

Hinweis der Moderation

Liebe/r footils,

vielen Dank für Ihren Beitrag.
Bitte vermeiden Sie jedoch im Interesse aller Teilnehmenden und im Sinne der Dialogregeln (https://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/2017/seiten/spielregeln) verallgemeinernde Formulierungen wie „besonders rücksichtslos[e] SUV-Fahrer“, da diese einem konstruktiven Dialog im Wege stehen und zur Verletzung von Angehörigen bestimmter Personengruppen führen können.

Beste Grüße und weiterhin einen spannenden Dialog,
Svenja Bötticher (Moderation)