711
Vorschlag 711 von SVK-HM, 28. Oktober - 12:38

Tödliches Warten auf Schwerbehinderten-Ausweise beenden durch mehr und besser bezahltes Personal

Als Seniorenvertreter der Stadt Köln vernehme ich schon lange unendlich viele Klagen von schwerstbehinderten und sehr kranken Menschen, die vergeblich auf ihren Schwerbehinderten-Ausweis bzw. eine Parkerlaubnis fürBehindertenparkplätze warten. Ähnliches gilt für das endlose Warten auf den "Köln-Pass". Es scheint, als existiere für diese Probleme keine Kölner Verwaltung. Zuletzt musste ich miterleben, dass zwei Antragstellerinnen während der mittlerweile schon 9monatigen Wartezeit auf einen Parkausweis für Behindertenparkplätze verstarben. Das ist makaber und für eine Millionenstadt wie Köln unwürdig. Diesbezügliche Anfragen bei der Oberbürgermeisterin und beim Stadtdirektor lassen ebenfalls auf ihre Antwort warten. Es ist wohl so, dass Stellen in den zuständigen Ämtern nicht besetzt sind oder schwer zu besetzen sind, was möglicherweise an der schlechten Honorierung liegt. Es müssen daher dringlichst Mittel und Wege gefunden werden, den Schwächsten in der Gesellschaft monate-, ja mitunter jahrelange Wartezeiten auf soziale Hilfen zu ersparen. Es geht nicht an, dass Kölner Medien und Kölner Bürger um das Leben eines jeden zu fällenden Baumes kämpfen, sich aber für das völlig unnötige Wartezeitleiden der hilfsbedürftigsten unserer Gesellschaft nicht interessieren, nur weil diese keine ausreichend laute Stimme haben. Eine Großstadt wie Köln, die Millionenbeträge für Flüchtlinge und Silvestergestaltung bereitstellt, darf hunderte, wenn nicht sogar tausende von behinderten und schwerkranken Kölnern nicht länger ignorieren. Oberbürgermeisterin und Stadtdirektor würden es für sich selbst auch nicht akzeptieren , wenn sie selbst unter Schmerzen leiden, aber monate- bis jahrelang auf das nötige Rezept warten müssen. Nicht viel anders geht es den Wartenden auf Schwerbehinderten-Ausweise, Ausweise für Behinderten-Parkplätze und Köln-Pässe. Stimmen Sie daher für diesen Vorschlag, damit die Stadt Köln endlich die Mittel bereitstellt, einem eklatanten Missstand endlich abzuhelfen.

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  • Bezirksübergreifend
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Kommentare

Mehr Respekt für unsere schwerbehinderten MitbürgerInnen

Es ist ein Trauerspiel für unsere Stadt mit "voller Lebensfreude
und sozialem Gewissen".
Haben wir doch einen eigenen Behindertenbeauftragten/ Punktdienststelle Diversity.
Seine Stellungnahme als Hauptamtlicher zum Thema wäre für die Öffentlichkeit interessant.