8
Vorschlag 8 von Alltagsradler, 09. Oktober - 8:43

Neusser Str.

Die Situation auf der Neusser Str. ist für Radfahrer, wie mittlerweile bekannt sein müsste, einfach nur sche***.
Auch die neue Planung für die Umgestaltung der Neusser Str. wird keinerlei Verbesserung bringen weil sie das Problem der parkenden Autos und LKWs auf dem "Schutzstreifen" nicht verhindert.
Die Neusser Straße sollte so umgestaltet werden dass sie auch den schwachen Verkehrsteilnehmer die Sicherheit bietet um sich komfortabel fortzubewegen.

  • Ausgabevorschlag
  • Nippes
Abstimmung
Ergebnisse
Ich unterstütze den Vorschlag
155
Pro Stimmen
Ich lehne den Vorschlag ab
11
Contra Stimmen
166 Bewertungen
Die Möglichkeit der Bewertung/Abstimmung ist geschlossen.
 

Kommentare

Für mehr echte Radwege

Radwege müssen wieder konsequent auf den Bürgersteig verlegt werden...ABER breiter als früher. Der heute oft genutzte Radstreifen auf der Straße ist viel zu gefährlich (Autofahrer passen beim Türenöffnen nicht immer auf). Schaut nach Kopenhagen oder in die Niederlande...dort macht Radfahren in der Stadt Spaß und es steigen dadurch auch viel mehr Bürger vom Auto auf das Rad um.

Dem stimme ich zu.

Dem stimme ich zu.
Warum guckt man sich die guten Beispiele nicht bei unseren europäischen Nachbarn ab, bei denen es schon super klappt?
In Amsterdam z.B. sind viele Radwege auf der selben Höhe wie der Bürgersteig, zusätzlich aber durch eine Erhöhung zwischen Radweg und Bürgersteig getrennt. So stören sich Radfahrer und Fußgäger auch nicht (von den Autos ganz abgesehen).

Linksabbieger

Fahrradfahrer auf Radwegen hinter parkenden Autos werden schlechter wahrgenommen. Daher ist es richtig, dass die Fahrräder auf der Straße fahren - notfalls eben auf einem Schutzstreifen.

Kein Parken an Kruzungen

Auf gerader Strecke spielt es keine Rolle, ob man wahrgenommen wird. Als Radler will ich die Autos jedenfalls ohnehin so wenig wie möglich wahrnehmen.

Kreuzungen sollten konsequent von parkenden Autos freigehalten werden, dann gibt es auch mit Radweg keine Sichtprobleme.

Realität

Es mag ja sein, dass Sie die Autos wo wenig wie möglich wahrnehmen wollen. Aber für ein sicheres Zusammenleben zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern ist das gegenseitige Sehen und Gesehen werden überlebenswichtig. Daher gehören Radfahrer eben auf die Straße und nicht auf einen Radweg hinter parkenden Autos. Denn so können Kraftfahrzeugführer die Radfahrer schon viel früher sehen und sich darauf einstellen, dass an der nächsten Kreuzung ein Radfahrer kommt. Gerade für schnelle Fahrradfahrer ist es daher überlebenswichtig auf der Straße zu fahren. Zudem gefährden diese auf dem Radweg hinter den Autos zusätzlich noch sich selbst und Fußgänger, die eben nicht mit so schnellen Verkehrsteilnehmern rechnen.

Pro Radweg auf Fahrbahn

Radwege auf den Bürgersteig zu verlegen ist ein Schritt in die falsche Richtung. Die Führung auf der Fahrbahn ist in jeglicher Hinsicht zu befürworten (gem. StVO korrekt, erwiesenermaßen sicherer etc...) Ich plädiere jedoch dafür, das bei der Breite der Schutzstreifen nicht nur auf die Mindestbreite gegangen wird. Stattdessen müssen Planer und vor allem Politiker endlich den Mumm haben diese breiter auszuführen und somit etwas für den Radverkehr zu tun. Dass das Ordnungsamt viel mehr gegen die 2.-Reiheparker machen muss, das ist leider selbstredend. Da helfen punktuelle Aktionstage das Jahr über auch nicht viel.

Sicherer?

"Erwiesenermaßen sicherer", so heißt es immer wieder und man beruft sich auf irgendwelche Studien.
Ein ausreichend breiter Radweg bietet nach wie vor die beste Sicherheit für Rad- und für Autofahrer. OK, ist nicht immer der Liebling der Radrowdys und Radraser. Aber sicherer ist sicherer.

Horizont erweitern

Hier liegt mal wieder der Stand der Forschung von dem persönlichen Empfinden meilenweit auseinander. Was fehlt ist nur ein Funke Einsicht, da bleibt man lieber bei seiner bewährten und verbohrten Meinung. Was der Hinweis auf "Radrowdys" oder "Radraser" an dieser Stelle soll, erschließt sich mir leider nicht. Es zeigt einmal mehr die Beschränktheit manch eines Mitbürger, zielführend ist sicher anders.

Hinweis der Moderation: Spielregeln beachten

Liebe Nutzer,
wir freuen uns über eine lebhafte - und gerne auch emotional geführte - Debatte. Gleichzeitig möchten wir Sie daran erinnern, Ihre Beiträge so zu verfassen, dass Sie vermeiden, dass sich dadurch Einzelne persönlich angegriffen fühlen könnten. Dies gilt gleichermaßen für die Bezeichnung "Radrowdys" oder "Radraser" wie auch für Ausdrücke wie "verbohrte Meinung [...]" oder "Beschränktheit manch eines Mitbürgers" im darauffolgenden Kommentar. Es geht auch ohne!
Mit freundlichen Grüßen,
Stephan Wehner (Moderation)

Verengung im Bereich Haltestelle Mollwitzstraße

Gerade auch Im Bereich der Haltestelle Mollwitzstraße ist es für Radfahrer lebensgefährlich, da es dort keinen Radweg gibt und sich die Neusserstraße aufgrund der Haltestelle verengt. Es müsste zumindest ein Tempolimit von 30 geben und regelmäßige Radarkontrollen. Eine Alternative wäre es auch, die Parkplätze vor den Geschäften abzuschaffen und einen Fahrradweg zu gestalten.

Seiten