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Vorschlag 87 von Gast, 10. Oktober - 21:45

Stopp der Opernsanierung: Bildung statt Oper!

570 .000.000 € für die Oper! 40 Kitas und 50 Schulen fehlen in Köln! Passt das zusammen? Nein! Die Prioritäten werden in Köln falsch gesetzt. Die junge Generation kommt in Köln zu kurz.
Vorschlag: Stopp der Opernsanierung und Umwidmung des Nachtragsbudgets von 270 Mio. € zu Gunsten des Baus und Ausbaus von Schulen und Kitas.
Schulden dürfen nur für Zukunftsinvestitionen gemacht werden, das ist die Bildung der jungen Generation, nicht das Vergnügen gutsituierter Rentner als Zielpublikum der Oper.
Und das bisherige Investment in die Oper? Ignorieren, da vergangene Investments nie ein Argument für zukünftige sein können (siehe Dobelli, Die Kunst des klaren Denkens, S. 21). Die Frage ist ausschließlich: Wofür sind 270 Mio. € besser investiert? Oper oder Bildung?
Was soll mit der Oper passieren? Einfache Antwort: Abriss eines der hässlichsten Gebäude der Stadt und Schaffung von Wohnraum und Grünfläche.

  • Spar-/Einnahmevorschlag
  • Bezirksübergreifend
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Kommentare

Kulturgut

Die Opernsanierung ist eine Katastrophe. Die Diskussion über das Operngebäude sollte aber nicht die Oper als wichtiges Kulturgut (Genau wie klassische Musik in der Philharmonie oder klassische Gemälde in den Museen) gefährden. Übrigens ist z.B. die Kölner Oper mit der Kinderoper auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und nicht nur für "gutsituierte Rentner".

Subventionen

Warum wird nur die Oper und das Schauspielhaus gefördert. Andere kulturelle Veranstaltungen (Konzerte von diversen nationalen und internationalen Künstlern, Musicals etc.) werden nicht subventioniert.

Da müssen sich auch die Freunde der Klassik die Frage stellen lassen, ob dies so richtig ist.

Stimmt so nicht

Das stimmt schlicht nicht.

Die Stadt fördert von der c/o Pop bis zum kleinen Veedels-Mitsingkonzert jede Menge Veranstaltungen. In der Regel allerdings Festivals und Konzertreihen und keine Einzelveranstaltungen. Auch alle Veranstaltungen die von der Sparkasse KölnBonn gefördert werden, werden letztlich durch die Stadt gefördert.

Natürlich geht immer mehr. Aber die Stadt fördert bei weitem nicht nur die Bühnen.

Musicals / Konzert

Im Musical Dome in Köln wird beispielsweise rein privat betrieben. Jeder, der dort ein Musical besucht, proftiert eben nicht von einer Subvention. Dagegen erhält jeder Opernbesucher 160 Euro Zuschuss. Das steht doch in keinem Verhältnis.

Zumindest sollte man überlegen, ob der Zuschuss nur für Kölner gewährt wird. Denn die umliegenden Gemeinden beteiligen sich mit keinem Cent an dem Betrieb, ihre Einwohner aber von den Subventionen. Mit anderen Worten, der Kölner Steuerzahler finanziert das Vergnügen.

Preispolitik

Die Preispolitik darf gerne geändert werden. Das wurde ja auch von den Bühnen schon angekündigt, dass dies nach der Sanierung geschehen soll. Schließlich sind die besten Plätze in Köln auch im Vergleich deutlich günstiger als in anderen Städten.

Das ist aber natürlich ein anderes Thema als überhaupt keine Oper mehr in Köln zu haben.

Stopp der Opernsanierung: Bildung statt Oper!

Bürgerbeteiligung VOR den Beschlüssen zum Weiterbau mit Steuergeldverschwendung ist angesagt!
Doch leider stockt das Projekt Öffentlichkeitsbeteiligung.
So das man den Eindruck gewinnen kann der Bürgerwille ist nach der Wahl nicht mehr vorgesehen.

Schandfleck Oper

Könnte bitte mal jemand prüfen, ob ein Abriss zum jetzigen Zeitpunkt nicht noch günstiger ist, als an der Ruine weiter zu bauen???
Dann ist vielleicht auch noch etwas übrig um schneller dringendt benötigte Bildungseinrichtungen zu bauen und zu erweitern.

Auserdem ist die Oper optisch ein absoluter Schandfleck für die Stadt köln!

Schulen für Kinder statt Oper für Studienräte a.D.

Eine Kulturform, die von einer hoch verschuldeten Stadt mit über eine halbe Milliarde unterstützt werden muss, ist nicht mehr zeitgemäß. Die Zeiten als sich Fürstenhäuser solch ein aufwändiges Spektakel genehmigt haben, sind längst vorbei. Während sich der pensionierte Studienrat seinen Opernbesuch teuer von der nächsten und übernächsten Generation finanzieren lässt, müssen die Leidtragenden (weil für dieses Amusement später Zahlenden) in maroden Schulen, überfüllten Klassen und unzureichenden Kitas aufwachsen.

Hinweis der Moderation: Bitte beachten Sie die Dialogregeln

Lieber Herr Ebert,

vielen Dank für Ihren Beitrag beim Online-Dialog zum Bürgerhaushalt.
Bitte beachten Sie, dass sich andere Teilnehmende von Formulierungen wie "Oper für Studienräte a.D." und "Während sich der pensionierte Studienrat seinen Opernbesuch teuer [...] finanzieren lässt" persönlich angegriffen fühlen könnten. Bitte vermeiden Sie deshalb in solchen Fällen das Nennen bestimmbarer Personengruppen.

Beste Grüße,
Sabine Jöns (Moderation)

Opernsanierung

Kultur ist wichtig, da wir aber den Euro alle nur einmal ausgeben können, ist hier klar die Priorität zu Gunsten von Ausbildung zu setzen!

JK