Kölner Bürgerhaushalt

Sachstände ab 2015
Rang 2
Vorschlag Nr. 469, Haushaltsbereich Grünflächen, Verfahrensjahr 2015

Frisches Wasser für den Kalscheurer Weiher

Der Kalscheurer Weiher, ein Kleinod zur Erholung der Kölner Bürger. Seit über drei Jahren fehlen aufgrund eines Diebstahls zwei Solarzellen, die die Umwälzpumpe im Weiher betreiben sollen. Das funktioniert nur in beschränktem Ausmaß, da die Solarzellen fehlen. Dadurch ist die Wasserqualität des Weihers stark gefährdet. Außerdem besteht bei der Umwälzpumpe immer der Zustand, dass sie durch Schlamm und Pflanzen verstopft ist und nur unzulänglich arbeitet. Jedweder Verscuh des Vereins, die Pumpe wieder richtig in Gang zu bringen hat bisher versagt. Nach 2 Wochen war der wieder alles verstopft und nicht funktionstüchtig. Unser Vorschlag dies zu ändern ist folgender: 1. Ersatz der fehlenden Solarzellen bzw. Bau zusätzlicher Solarzellen 2. Bau einer Wasserfontäne/ Springbrunnens um mehr Sauerstoff dem Wasser zuführen zu können. Man muss wissen, dass der See keinen natürlichen Wasserzufluss hat und demnach jedes Jahr stark mit Algen und Laichkraut zu kämpfen hat. Außerdem besteht am See selber keine Möglichkeit eine solche Anlage durch einen normalen Stromanschluss zu betreiben. Andere Seen in Köln, wie z. B. der See im Blücherpark verfügen über eine solche Wasserfontäne. Für den Verein Unser Kalscheurer Weiher e.V. wäre es wichtig, auch um dem Ziel des Vereins nachkommen zu können, wenn der Sauerstoffgehalt des Sees auf diese Art und Weise verbessert werden könnte. Fische und Pflanzen und die Kölner Bürger würden profitieren. Es wäre zu prüfen, ob die Leistung der Solarzellen ausreicht, einen solchen Springbrunnen bei entsprechender Sonneneinstrahlung zu aktivieren. Wenn nicht sollten zusätzliche Energiequellen (Solarzellen) für ein solches Vorhaben installiert werden. Die Grundanlage ist bereits vorhanden und brauchte dann nur ergänzt werden.

  • 6 Kommentare
  • Ausgabevorschlag
  • Rodenkirchen
  • Wird nicht umgesetzt
Abstimmung
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Sachstand:

/ [field_status_year]:

07/2017: Die Stellungnahme der Verwaltung hat weiter Bestand.

Stellungnahme der Verwaltung zur Vorbereitung des Ratsentscheids:

Der Ausschuss Umwelt und Grün hat in seiner Sitzung am 17.02.2011 einstimmig die Konzeption zur Gewässersanierung beschlossen. Die Konzeption sah u.a. vor, auch die Speisung beim Kalscheurer Weiher von Trink-/ auf Grundwasser um zustellen. Aufgrund von erhöhten PFT - Gehalten (Perfluorierte Tenzide) in den Grundwasserhorizonten im Kölner Süden muss die Maßnahme auf unbestimmte Zeit zurückgestellt werden. Darüber hinaus wurde bereits in 2006 ein doppelter Gürtel aus technischen Feuchtgebieten vor die Insel gesetzt. Zudem wurde in 2008 eine Solarumwälzpumpe in der Mitte des Weihers installiert, die Wasser hinter die Gürtel zur Reinigung fördert. Fehlende Solarmodule sind selbstverständlich zu ersetzen. Eine Wasserfontäne war in der Konzeption nicht vorgesehen. Eine solche Installation mit Strombetrieb würde Kosten von über 100.000 EUR verursachen, da in unmittelbarer Nähe kein Stromanschluss vorhanden ist. Wie bei allen Kölner Weihern wird auch beim Kalscheurer Weiher jährlich der Fischbestand und die Wasserqualität überprüft.

Stellungnahme Bezirk 2:

Der Vorschlag wurde in der Priorisierung der Bezirksvertretung geteilt! Die Bezirksvertretung Rodenkirchen hat die Rangfolge 3 für diesen Vorschlag festgelegt. Kategorie I, (Umsetzung kurzfristig, d.h. in 2015), Teil A:Ersatz für fehlende Solarmodule Die Bezirksvertretung Rodenkirchen hat die Rangfolge 12 für diesen Vorschlag festgelegt. Kategorie III, (Umsetzung langfristig, d.h. ab 2018 bis 2020?), Teil B: Weiherspeisung über Grundwasser

Stellungnahme Finanzausschuss:

Der Finanzausschuss hat die Beratungen über eine Umsetzung der Vorschläge in die Haushaltsplanberatungen des Rates verwiesen.

Entscheidung Rat:

Der Rat nimmt die fünfzehn (elf für den Bezirk Chorweiler) am besten bewerteten Vorschläge aus dem Bürgerhaushaltsverfahren 2015 für jeden Stadtbezirk sowie bezirksübergreifend einschließlich der Stellungnahmen der Verwaltung und der Beratungsergebnisse der Bezirksvertretungen zur Kenntnis. Er beauftragt die Verwaltung, die positiv bewerteten und durch die jeweiligen Bezirksvertretungen priorisierten Vorschläge umzusetzen, soweit eine Deckung vorhanden oder eine kostenneutrale Umsetzung möglich ist.