Kölner Bürgerhaushalt

Sachstände ab 2015
Rang 10
Vorschlag Nr. 829, Haushaltsbereich Sport, Verfahrensjahr 2016

Sporthallen länger offenhalten

Jede Gaststätte kann bis 24.00 Uhr und länger Gäste bedienen, nur die meisten Sporthallen müssen um Punkt 22.00 Uhr abgeschlossen sein und es dürfen sich danach keine Sportler/innen mehr auf Schulhöfen oder davor gelegenen Straßen bemerkbar machen, sonst hagelt es von empfindsamen Bürgern Beschwerden.

Eine Verlängerung der Nutzungszeit ist in der Innenstadt besonders gerechtfertigt, da gedeckte Sportstätten an allen Ecken fehlen und eine Verlängerung der Nutzungszeiten die Stadt nichts kostet!
Die späten Zeiten werden von Erwachsenengruppen der Vereine genutzt, die für die Anmietung zumindest kostendeckend zahlen.

Auch eine Änderung der Öffnungszeiten von Turn- und Sporthallen oder eine Ausnahmegenehmigung kosten die Bezirksvertretung und den Rat der Stadt nur eine Abstimmung.

Hätte der auf gedeckte Sportstätten angewiesen Sport so viel Nutzfläche wie die Kneipen oder der Kulturbetrieb in der Innenstadt, könnte er spielend schon um 21.00 Uhr alles räumen.

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  • Spar-/Einnahmevorschlag
  • Gesamt Köln / Bezirksübergreifend
Abstimmung
Ergebnisse
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127
Pro Stimmen
Ich lehne den Vorschlag ab
6
Contra Stimmen
133 Bewertungen

Stellungnahme der Verwaltung zur Vorbereitung des Ratsentscheids:

Bei der Nutzung von Sporthallen (gedeckten Sportanlagen) sind, wie bei den ungedeckten Sportanlagen, die Immisionsrichtwerte der Sportanlagenlärmschutzverordnung zu berücksichtigen. Zur Nutzungsdauer der Sportanlagen gehören aber auch die Zeiten des An- und Abfahrverkehrs sowie der Zu- und Abgang. Eine generelle Öffnungszeitenverlängerung der städtischen Sporthallen ist nicht möglich. Jedoch könnten in Abwägung einer sinnvollen Sportausübung sowie bei Gewährlistung des Schutzes der Nachbarschaft und der Allgemeinheit je nach Bedarf und Beantragung durch die Nutzer im Einzelfall, Verlängerungen der Nutzungszeiten in Turn- und Sporthallen im Rahmen von Ausnahmeregelungen der Nutzungssatzung ermöglicht werden. Die Nutzungsgenehmigungen werden von den zuständigen Sportsachbearbeitern der Bürgerämter der Stadt Köln auf Antrag im Einzelfall bearbeitet. Somit wird dem Vorschlag im Bürgerhaushalt 2016 in modifizierter Art und Weise entsprochen.

Stellungnahme Bezirk 1:

Die Bezirksvertretung Innenstadt nimmt die 25 bestbewerteten bezirksübergreifenden Vorschläge aus dem Bürgerhaushalt 2016 zur Kenntnis.

Stellungnahme Bezirk 2:

Die Bezirksvertretung Rodenkirchen nimmt die 25 bestbewerteten bezirksübergreifenden Vorschläge aus dem Bürgerhaushalt 2016 zur Kenntnis.

Stellungnahme Bezirk 3:

Die Bezirksvertretung Lindenthal nimmt die 25 bestbewerteten bezirksübergreifenden Vorschläge aus dem Bürgerhaushalt 2016 zur Kenntnis.

Stellungnahme Bezirk 4:

Die Bezirksvertretung Ehrenfeld nimmt die 25 bestbewerteten bezirksübergreifenden Vorschläge aus dem Bürgerhaushalt 2016 zur Kenntnis.

Stellungnahme Bezirk 5:

Die Bezirksvertretung Nippes nimmt die 25 bestbewerteten bezirksübergreifenden Vorschläge aus dem Bürgerhaushalt 2016 zur Kenntnis.

Stellungnahme Bezirk 6:

Die Bezirksvertretung Chorweiler nimmt die 25 bestbewerteten bezirksübergreifenden Vorschläge aus dem Bürgerhaushalt 2016 zur Kenntnis.

Stellungnahme Bezirk 7:

Die Bezirksvertretung Porz nimmt die 25 bestbewerteten bezirksübergreifenden Vorschläge aus dem Bürgerhaushalt 2016 zur Kenntnis.

Stellungnahme Bezirk 8:

Die Bezirksvertretung Kalk nimmt die 25 bestbewerteten bezirksübergreifenden Vorschläge aus dem Bürgerhaushalt 2016 zur Kenntnis.

Stellungnahme Bezirk 9:

Die Bezirksvertretung Mülheim nimmt die 25 bestbewerteten bezirksübergreifenden Vorschläge aus dem Bürgerhaushalt 2016 zur Kenntnis.