Kölner Bürgerhaushalt

Sachstände ab 2015
Rang 6
Vorschlag Nr. 12, Haushaltsbereich Straßen, Wege und Plätze, Verfahrensjahr 2016

Autofreie Domumgebung

Der Kölner Dom ist eins der bedeutendsten Kulturdenkmäler der Welt und wird jährlich von unzähligen Menschen aus der ganzen Welt besucht. Er soll ein Ort der Ruhe und des Verweilens sein.

Aber gerade am Wochenende herrscht rund um den Dom nur eins: Autochaos.
Obwohl in diesem Bereich die Fußgänger die dominierende Verkehrsform sind, wird der meiste öffentliche Raum dem Auto eingeräumt.

Warum muss jeder mit seinem Auto direkt am Weltkulturerbe Dom vorbei fahren dürfen?
Die direkte Domumgebung sollte komplett vom Autoverkehr befreit werden. Mit seiner zentralen Lage, dem Hauptbahnhof sowie mehreren KVB-Haltestellen ist der Dom wunderbar mit dem ÖPNV, zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen.

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  • Ausgabevorschlag
  • Innenstadt
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Stellungnahme der Verwaltung zur Vorbereitung des Ratsentscheids:

Im September 2009 beschloss der Rat der Stadt Köln die Entwicklung eines städtebauliches Gesamtkonzepts für die Domumgebung. Ziel ist es, die Stadtebene/Straßenebene als öffentlich nutzbaren Raum dem nichtmotorisierten Verkehr mit Laufwegen und Aufenthaltsqualitäten zurück zu geben. Erreicht werden soll dies durch zwei wesentliche Maßnahmen: Zum einen mit der Redimensionierung der bestehenden Kfz-Verkehrsräume. Zum anderen mit einer Gestaltung der zukünftigen Verkehrsbeziehungen. Hiermit sollen die motorisierten Verkehre in der Domumgebung überlegt und plausibel kanalisiert und so gedrosselt werden, dass der wieder gewonnene öffentliche Raum vor allem Qualitäten für Fußgängerinnen und Fußgänger bietet. In einem ersten Bauabschnitt wurden die Straßenbauarbeiten der östlichen Domumgebung kurz vor Weihnachten 2016 weitgehend abgeschlossen. Für die Fußgängerinnen und Fußgänger gibt es jetzt eine komfortable, angenehme und auch, bedingt durch die Ausstellungsflächen angrenzender kultureller Institutionen, interessante Wegebeziehung zwischen Hauptbahnhof und Altstadt. Auch die Aufenthaltsflächen auf der Domebene werden auf Grund ihres neuen Zuschnitts und der Klarheit der Wegebeziehungen von der Öffentlichkeit sehr gut angenommen. In weiteren Abschnitten im Norden, Westen und Süden wird die Verwaltung in den nächsten Jahren Optimierungen zugunsten der Fußgängerinnen und Fußgänger vornehmen.

Stellungnahme Bezirk 1:

Die Bezirksvertretung hat den Vorschlag zur Kenntnis genommen.